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Hört endlich auf die wahren Energieexpert:innen!

21.11.2025

Eine Ansichtssache von OEKONEWS-Chefredakteurin & Herausgeberin Doris Holler-Bruckner

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© oekonews / Doris Holler-Bruckner

Die aktuelle Debatte rund um das neue ELWG / „Günstiger-Strom-Gesetz“  zeigt einmal mehr: Die Politik übergeht  Fachleute aus dem erneuerbaren Energiesektor. Engagierte Menschen in dieser Branche sind nicht nur bürgende Produzent:innen, sondern entscheidende Expert:innen – ihre Meinung ist nicht nett, sondern sollte dringend gehört werden. 

Im  ZiB-2-Interview hat Minister Hattmannsdorfer  diese Wioche eine Reihe von Maßnahmen präsentiert - von Netzkostenbremsen bis zu dynamischen Tarifen. Doch ein Faktencheck seitens der Branche macht klar: Einige seiner Kernbehauptungen entbehren jeglicher  belastbaren Grundlage. Es kann doch nicht sein, dass jemand, der leider offensichtlich nicht mit  der betroffenen Branche gesprochen hat, etwas behauptet, was einfach nicht stimmt. 

Zu oft wird in der politischen Kommunikation das Narrativ bedient, Netzkosten explodierten „wegen der Erneuerbaren“. Die Erneuerbare-Branche widerspricht: Die Kosten steigen nicht, weil es zu viel Ökostrom gibt, sondern weil jahrzehntelang zu wenig in die Netzinfrastruktur investiert wurde. Gleichzeitig zahlen Erzeuger:innen bereits heute substantielle Beiträge: Anschlusskosten, Infrastrukturgebühren, Verlustenergie - all das ist real.

Ein besonders wichtiger Punkt: Wenn  erneuerbare Energiekraftwerke abgeregelt werden, ist das kein Zeichen gegen Erneuerbare, sondern ein Symptom eines Netzausbaus, der nicht Schritt hält. Gleichzeitig wird die Physik nicht ausgeblendet: Technische Prüfungen für neue Anlagen finden statt, und die Hürden sind real.

Was mich besonders bewegt: Es ist nicht die Zeit für Populismus, sondern für Ehrlichkeit.  Wohin biegt die Politik da ab?  Die Branche fordert nicht leere Versprechen, sondern verlässliche Rahmenbedingungen:

  • Planbarkeit für Investitionen

  • Beschleunigter Netzausbau

  • Mehr Speicher & Flexibilität

  • Stärkung heimischer Erzeugung

  • Entlastung bei Abgaben und Steuern

  • Austausch statt ideologische Grabenkämpfe
     

Wir können nicht ernsthaft über die Zukunft der Energie entscheiden, wenn diejenigen, die jeden Tag mit großen persönlichem  Einsatz daran bauen, nur als Randerscheinung wahrgenommen werden. Ihre Stimmen - ihre Erfahrungen, ihre Inputs, ihre Expertise aus jahrzehntelanger oft mühsamer Umsetzung zur Veränderung müssen zentraler Bestandteil  jeder politischen Debatte zu erneuerbaren Energien sein.

Denn: Ohne fundierte Expertise keine Glaubwürdigkeit, und ohne Glaubwürdigkeit keine Energiewende, die uns weiterbringt. Bitte aufwachen, liebe Bundesregierung,  auch andere  Menschen  tragen die Veränderung mit. Wir müssen sei gemeinsam mit einer engagierten Green-Tech-Branche umsetzen soviel ist fix. 

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