Hitzewelle bremst Frankreichs Atomkraftwerke aus
Die anhaltende Hitzewelle in Frankreich wirkt sich, wie bereits im Vorjahr, immer mehr auf die Stromproduktion aus Kernkraft aus. Mehrere Atomkraftwerke müssen ihre Leistung drosseln, weil sich die Flüsse, aus denen sie ihr Kühlwasser beziehen, zu stark erwärmen. Laut Angaben des staatlichen Energieversorgers EDF fuhr das Atomkraftwerk Saint-Alban südlich von Lyon seinen Betrieb als erstes AKW zurück. Auch die Kernkraftwerke Bugey, Blayais und Golfech sind von den Einschränkungen betroffen. Grund dafür sind die außergewöhnlich hohen Wassertemperaturen der Rhône und der Garonne. Französische Atomkraftwerke entnehmen ihr Kühlwasser direkt aus diesen Flüssen und leiten es nach der Nutzung wieder zurück. Um die Gewässer und ihre Ökosysteme zu schützen, gelten jedoch strenge Umweltauflagen: Überschreitet das Flusswasser bestimmte Temperaturgrenzen, darf das zusätzlich erwärmte Kühlwasser nicht mehr oder nur eingeschränkt eingeleitet werden.
Die Folge sind Leistungsreduktionen oder vorübergehende Abschaltungen einzelner Reaktoren. Ziel ist es, eine weitere Erwärmung der Flüsse zu verhindern und Schäden für Fische und andere Wasserlebewesen zu vermeiden.
Die aktuellen Einschränkungen zeigen erneut, wie stark extreme Wetterereignisse inzwischen auch die nukleare Energieversorgung beeinflussen. Frankreich erzeugt rund zwei Drittel seines Stroms in Atomkraftwerken. Die Anlagen sind alle in Hitzeperioden auf ausreichend kühles Flusswasser angewiesen. Mit zunehmenden Hitzewellen infolge des Klimawandels könnten solche Produktionsdrosselungen oder notwendige Abschaltungen von Atomkraftwerken künftig noch häufiger auftreten.
Die Folge sind Leistungsreduktionen oder vorübergehende Abschaltungen einzelner Reaktoren. Ziel ist es, eine weitere Erwärmung der Flüsse zu verhindern und Schäden für Fische und andere Wasserlebewesen zu vermeiden.
Die aktuellen Einschränkungen zeigen erneut, wie stark extreme Wetterereignisse inzwischen auch die nukleare Energieversorgung beeinflussen. Frankreich erzeugt rund zwei Drittel seines Stroms in Atomkraftwerken. Die Anlagen sind alle in Hitzeperioden auf ausreichend kühles Flusswasser angewiesen. Mit zunehmenden Hitzewellen infolge des Klimawandels könnten solche Produktionsdrosselungen oder notwendige Abschaltungen von Atomkraftwerken künftig noch häufiger auftreten.