Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

Hitzerekord im August: Greenpeace fordert Konsequenzen statt „Weiter-so“

10.09.2026

Der August 2026 war gemeinsam mit dem Juli 2023 der heißeste jemals gemessene Monat. Greenpeace warnt vor den dramatischen Folgen der zunehmenden Hitze und fordert eine deutlich schnellere Klimapolitik.

geralt-thermometer-Hitze.jpg
Berlin - Der August 2026 hat einen neuen traurigen Spitzenwert erreicht: Nach Angaben des EU-Klimawandeldienstes Copernicus war er gemeinsam mit dem Juli 2023 der heißeste jemals gemessene Monat weltweit. Für Greenpeace ist der Rekord ein weiteres Warnsignal für die Folgen der fortschreitenden Erderhitzung.
 

„Nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war die Erde heißer als in diesem August“, erklärt Greenpeace-Klimaexpertin Mira Jäger. Die Folgen seien längst nicht mehr abstrakt, sondern würden sich unmittelbar auf die Gesundheit und die Wirtschaft auswirken.
 

Allein in Deutschland seien seit Juni knapp 16.000 Menschen infolge extremer Hitze gestorben, so Greenpeace unter Berufung auf aktuelle Berechnungen. Die wirtschaftlichen Schäden durch die Hitze hätten mindestens 36 Milliarden Euro erreicht.
 

Greenpeace: Klimapolitik muss deutlich schneller werden

Angesichts der Entwicklung fordert Greenpeace einen Kurswechsel in der deutschen Klimapolitik. Die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen zeige, dass weitere Verzögerungen beim Klimaschutz keine Option seien.

Kritik übt die Umweltorganisation insbesondere an der Energie- und Verkehrspolitik der deutschen Bundesregierung. Greenpeace warnt vor einer Abschwächung des Gebäudeenergiegesetzes, Verzögerungen beim Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor sowie dem geplanten Ausbau von Gaskraftwerken.

„Die Welt brennt, buchstäblich. Und die Bundesregierung kippt weiter Öl ins Feuer“, sagt Jäger.

Aus Sicht von Greenpeace müsse vor allem der Ausstoß von Treibhausgasen möglichst rasch und deutlich sinken. Dazu sei ein konsequenter Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas notwendig.
 

Hitze wird zur wachsenden Belastung

Der aktuelle Temperaturrekord reiht sich in eine Entwicklung ein, die Klimaforscher seit Jahren beobachten: Mit der globalen Erwärmung nehmen extreme Hitzeereignisse zu. Sie belasten die Gesundheit, erhöhen den Druck auf Landwirtschaft und Infrastruktur und verursachen erhebliche wirtschaftliche Schäden.
 

Für Greenpeace macht der August-Rekord deshalb deutlich, dass Klimaschutz nicht aufgeschoben werden könne. Die Antwort auf immer häufigere extreme Sommer müsse eine schnellere Energiewende sein, mit weniger fossilen Brennstoffen und einem raschen Ausbau klimafreundlicher Energie.
 

Der Hitzerekord ist damit nicht nur eine meteorologische Nachricht, sondern ein weiterer Hinweis darauf, wie dringend der Umbau des Energiesystems geworden ist.

  • Drucken
  • Empfehlen
10.09.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Yellow September: Hitze trifft die Psyche härter als gedacht   

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Luftverschmutzung erhöht Schlaganfallrisiko

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 15. Oktober 2026, 70.402 Artikel Online

Weitere Themen

  • KI kann aufmerksam wirken : Aber beim Bewusstsein ziehen Menschen eine klare Grenze
  • Klimafreundliches Schulessen: Der Geschmack entscheidet
  • Greenpeace zu Hitzetoten: Bundeskanzler Stocker muss Hitzeschutz zur Chefsache machen
  • foodwatch legt EU-interne Dokumente offen: Österreich unterstützt längere Genehmigungen für Pestizidwirkstoffe
  • Zum Welt-Alzheimertag: Comic klärt über Demenz auf
  • Süß und scharf: Graz feiert die Vielfalt von Tomaten und Chilis
  • Gericht: Pestizidlobby muss Falschbehauptung über GLOBAL 2000 widerrufen
  • Yellow September: Hitze trifft die Psyche härter als gedacht   
  • Hitzerekord im August: Greenpeace fordert Konsequenzen statt „Weiter-so“
  • Luftverschmutzung erhöht Schlaganfallrisiko
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.350 Artikel | Seite 1 von 335

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
geralt-thermometer-Hitze.jpg

© Gerd Altmann pixabay.com