Hitzedom über Europa: Ärzte warnen vor unterschätzter Gesundheitsgefahr
Über Europa hat sich ein sogenannter Hitzedom gebildet, der in den kommenden Tagen für außergewöhnlich hohe Temperaturen sorgt. Während in Frankreich bis zu 45 Grad erwartet werden, könnten in Deutschland regional Temperaturen von bis zu 40 Grad erreicht werden. Hinzu kommen tropische Nächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken und der Körper kaum Gelegenheit zur Erholung hat.
Nach Einschätzung der Gesundheitsverbände gehören Hitzewellen zu den tödlichsten Extremwetterereignissen überhaupt. Besonders tückisch sei, dass die gesundheitliche Belastung mit jedem heißen Tag zunimmt. Gebäude und Wohnungen heizen sich immer stärker auf und kühlen nachts kaum noch ab. Dadurch steige das Risiko für hitzebedingte Erkrankungen oft erst nach mehreren Tagen deutlich an.
Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, Schwangere, kleine Kinder sowie Personen, die körperlich im Freien arbeiten. Auch alleinlebende Menschen tragen ein erhöhtes Risiko, da gesundheitliche Probleme häufig erst spät bemerkt werden.
Die Gesundheitsverbände appellieren deshalb an die Bevölkerung, während der Hitzewelle verstärkt auf Nachbarn, Freunde und Angehörige zu achten. Regelmäßige Besuche oder Anrufe könnten im Ernstfall Leben retten. Als warnende Erinnerung verweisen die Experten auf die Hitzewelle des Jahres 2003 in Frankreich, bei der rund 15.000 Menschen – überwiegend ältere und alleinlebende Personen – ums Leben kamen.
Zudem raten die Ärzte, ausreichend zu trinken - auch ohne Durstgefühl - leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen und körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Wohnungen sollten tagsüber verschattet und nur in den frühen Morgenstunden oder spät abends gelüftet werden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen. Entwässernde Mittel, Blutdrucksenker, bestimmte Psychopharmaka oder Medikamente gegen Diabetes können den Körper bei großer Hitze zusätzlich belasten. Die Verbände warnen jedoch ausdrücklich davor, Arzneimittel eigenmächtig abzusetzen. Stattdessen sollten Betroffene ihre Medikation gemeinsam mit ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt überprüfen.
Neben dem Verhalten jedes Einzelnen sehen die Gesundheitsverbände auch die Politik in der Pflicht. Hitzeschutz dürfe nicht allein Privatsache bleiben. Notwendig seien dauerhaft finanzierte Hitzeschutzpläne sowie ein leistungsfähiges Gesundheits- und Pflegesystem, das besonders gefährdete Menschen frühzeitig erreicht.
Die zentrale Botschaft der Ärzte lautet: Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz. Mit einfachen Maßnahmen und gegenseitiger Aufmerksamkeit lassen sich viele hitzebedingte Notfälle verhinder, gerade in Zeiten, in denen extreme Hitzewellen durch den Klimawandel immer häufiger auftreten.
Nach Einschätzung der Gesundheitsverbände gehören Hitzewellen zu den tödlichsten Extremwetterereignissen überhaupt. Besonders tückisch sei, dass die gesundheitliche Belastung mit jedem heißen Tag zunimmt. Gebäude und Wohnungen heizen sich immer stärker auf und kühlen nachts kaum noch ab. Dadurch steige das Risiko für hitzebedingte Erkrankungen oft erst nach mehreren Tagen deutlich an.
Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, Schwangere, kleine Kinder sowie Personen, die körperlich im Freien arbeiten. Auch alleinlebende Menschen tragen ein erhöhtes Risiko, da gesundheitliche Probleme häufig erst spät bemerkt werden.
Die Gesundheitsverbände appellieren deshalb an die Bevölkerung, während der Hitzewelle verstärkt auf Nachbarn, Freunde und Angehörige zu achten. Regelmäßige Besuche oder Anrufe könnten im Ernstfall Leben retten. Als warnende Erinnerung verweisen die Experten auf die Hitzewelle des Jahres 2003 in Frankreich, bei der rund 15.000 Menschen – überwiegend ältere und alleinlebende Personen – ums Leben kamen.
Zudem raten die Ärzte, ausreichend zu trinken - auch ohne Durstgefühl - leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen und körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Wohnungen sollten tagsüber verschattet und nur in den frühen Morgenstunden oder spät abends gelüftet werden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen. Entwässernde Mittel, Blutdrucksenker, bestimmte Psychopharmaka oder Medikamente gegen Diabetes können den Körper bei großer Hitze zusätzlich belasten. Die Verbände warnen jedoch ausdrücklich davor, Arzneimittel eigenmächtig abzusetzen. Stattdessen sollten Betroffene ihre Medikation gemeinsam mit ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt überprüfen.
Neben dem Verhalten jedes Einzelnen sehen die Gesundheitsverbände auch die Politik in der Pflicht. Hitzeschutz dürfe nicht allein Privatsache bleiben. Notwendig seien dauerhaft finanzierte Hitzeschutzpläne sowie ein leistungsfähiges Gesundheits- und Pflegesystem, das besonders gefährdete Menschen frühzeitig erreicht.
Die zentrale Botschaft der Ärzte lautet: Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz. Mit einfachen Maßnahmen und gegenseitiger Aufmerksamkeit lassen sich viele hitzebedingte Notfälle verhinder, gerade in Zeiten, in denen extreme Hitzewellen durch den Klimawandel immer häufiger auftreten.