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Herbstzeit ist Igelzeit:  So helfen Sie den stacheligen Nachbarn sicher durch den Winter

04.11.2025

Mit den sinkenden Temperaturen sind  derzeit wieder viele Igel auf der Suche nach Nahrung und einem geschützten Winterquartier unterwegs.

igel.jpg.jpg
© umweltberatung
Der Wildtierservice des Forst- und Landwirtschaftsbetriebs der Stadt Wien erinnert daran, dass die stacheligen Gartenbewohner gerade jetzt auf rücksichtsvolle Unterstützung angewiesen sind.

„Igel finden in Wien vor allem in Grünanlagen, Gärten und Parks geeignete Lebensräume. Strukturreiche Gärten mit Laub- und Totholzhaufen bieten ihnen wertvolle Verstecke, Schutz vor Kälte und Nahrungsquellen“, erklärt Matthias Amon, stellvertretender Leiter des Wildtierservice Wien. „Doch der Lebensraum der Igel wird zunehmend kleiner: Straßenverkehr, Mähroboter, versiegelte Flächen und der Einsatz von Pestiziden bedrohen die Tiere und führen zu einem Rückgang ihrer natürlichen Nahrung.“
 

Damit Igel sicher durch den Herbst und in den Winter kommen,  kann man aktiv helfen:
 

  • Garten naturnah gestalten: Laub-, Reisig- und Totholzhaufen bieten Igeln Verstecke und helfen beim Winterschlaf. Auch ungemähte Ecken oder kleine Hecken können wertvolle Rückzugsorte sein.

  • Sichere Gartenarbeit: Mähroboter oder Freischneider nur tagsüber einsetzen und vorher kontrollieren, ob Tiere im Einsatzbereich sind.

  • Frisches Wasser bereitstellen: Igel brauchen sauberes Wasser, niemals jedoch Milch oder Obst, da dies zu schweren Verdauungsproblemen führen kann.
     

Wien:  Wenn ein Tier verletzt, apathisch oder offensichtlich unterernährt aufgefunden wird, sollte umgehend der Wildtierservice Wien kontaktiert werden. Dieses erreichen Sie täglich von 07.30 bis 22.00 unter 01 4000 49090, bei Notfällen außerhalb der Servicezeiten unter 01 4000.

„Mit einfachen Maßnahmen können wir den stacheligen Nachbarn helfen, sicher durch den Winter zu kommen“, so Amon. „Ein naturnaher Garten und verantwortungsvolles Verhalten im Herbst können entscheidend zum Überleben dieser bedrohten Tiere beitragen.“

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04.11.2025
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