Herausforderung der Gesundheitspolitik
Die Ungarn entschieden Anfang Dezember mittels Referendum über die Zukunft ihres Gesundheitssystems. In der Slowakei werden soeben alle unwirtschaftlichen Krankenhäuser geschlossen. Die Patienten müssen für alle einfachen Eingriffe und Medikamente, die nicht lebensrettend sind, selbst aufkommen. In Österreich sollen mittels neuer Gesundheitsreform 600 Millionen Euro eingespart werden. Der Kauf von Brillen wird hierzulande kaum mehr gefördert und die Krankenkassen rationieren ihre Leistungen.
Drei Länder, ein Dilemma: Die europäischen Länder leiden an ihren Gesundheitssystemen. Wie werden sie diese Herausforderungen meistern? FOPI, das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie, hatte diese spannende Themen gemeinsam mit EFA, dem Europäischen Forum Alpbach, in den Mittelpunkt der diesjährigen Winterveranstaltung gerückt.
Drei Länder, ein Dilemma: Die europäischen Länder leiden an ihren Gesundheitssystemen. Wie werden sie diese Herausforderungen meistern? FOPI, das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie, hatte diese spannende Themen gemeinsam mit EFA, dem Europäischen Forum Alpbach, in den Mittelpunkt der diesjährigen Winterveranstaltung gerückt.
Fragen zum Nachdenken
Maria Rauch–Kallat, Bundesministerin für Gesundheit und Frauen der Republik Österreich, Jenõ Rácz, Gesundheitsminister der Republik Ungarn, Rudolf Zajac, Gesundheitsminister der Slowakischen Republik, Monika Maier, Geschäftsführerein des Dachverbandes „Selbsthilfe Kärnten„, haben u.a. die Gesundheitslage in jeweiligen Ländern vor ca. zweihundert Besuchern vorgestellt.
Die anschließende Diskussion gab den Besuchern die Möglichkeit, Fragen v.a. hinsichtlich Privatisierung im Gesundheitsbereich, Generika, Patientenrecht, Effizienz u.ä. zu stellen. Einige Fragen blieben – mangels Erfahrung – ohne konkrete Antwort , doch die Entscheidungsträger wurden hoffentlich zum Nachdenken angeregt.
Die anschließende Diskussion gab den Besuchern die Möglichkeit, Fragen v.a. hinsichtlich Privatisierung im Gesundheitsbereich, Generika, Patientenrecht, Effizienz u.ä. zu stellen. Einige Fragen blieben – mangels Erfahrung – ohne konkrete Antwort , doch die Entscheidungsträger wurden hoffentlich zum Nachdenken angeregt.