HAK–Waidhofen besucht Biobauernhof
Am Montag, den 29. Juni 2004, besuchte ein Workshop der HAK/HASCH Waidhofen/Thaya den Biobauernhof der Familie Liebhart in Merkenbrechts. 12 Schüler waren mit Ihrer Biologielehrerin Mag. Elisabeth Pany mit dem Bus angereist, um mehr über die Bewirtschaftungsmethoden im Ökodorf, wo zwei Drittel der Landwirte biologisch arbeiten, zu erfahren.
Roman Liebhart begrüßte die Besucher und bei kühlen Biosäften wurden die Grundlagen der Biolandwirtschaft erörtert. Der Verzicht auf Spritzmittel und auf Handelsdünger erhöht nicht nur die Qualität der Nahrungsmittel, sondern spart auch Energie ein, da zur Produktion von chemischen Stoffen sehr viel Erdöl und Atomstrom eingesetzt werden muss, auf die Biobauern verzichten können. Statt dessen versuchen die Biobauern das Bodenleben zu aktivieren und mehr Humus aufzubauen. Auf einem biologisch bearbeiteten Feld finden sich z.B. bis zu 20 mal mehr Regenwürmer, die wesentlich zur Düngung der Pflanzen beitragen. Außerdem wird dadurch der Boden lockerer, wodurch er mehr Regenwasser speichern kann. Der biologische Landbau ist daher auch Teil eines vorsorglichen Hochwasserschutzes, weil Wasser nicht so schnell abfließt.
Die Fruchtfolge ist beim Biologischen Landbau sehr wichtig, damit der Boden Zeit genug hat, um sich wieder zu erholen. Außerdem können durch den Anbau spezieller Pflanzen, z.B. Klee, Erbsen oder Pferdebohnen, Nährstoffe (z.B. Stickstoff) an den Boden zurück gegeben werden, da diese Pflanzen diese Nährstoffe aus der Luft binden können und über die Wurzeln an das Erdreich abgeben. Immer häufiger kommen aber wieder Mischkulturen, z.B. Gerste, Erbsen oder Pferdebohnen und Leindotter oder Getreide mit Kleeuntersaaten zum Einsatz, bei denen sich die Pflanzen gegenseitig unterstützen bzw. schützen. So wächst z.B. der Leindotter nach dem Anbau über die Pferdebohnen hinaus und schütz diese vor UV–Strahlung, erst beim Reifeprozess werden die Pferdebohnen höher und an der Sonne reif. Da der Leindotter nach der Reife nicht ausfällt, kann er gemeinsam mit den anderen Früchten geerntet werden. Der Leindotter ist eine Ölfrucht und kann zu Pflanzenöl verarbeitet werden, wobei der Presskuchen zur Fütterung der Kühe verwendet wird.
Die Familie Liebhart besitz bereits ein Auto, das mit reinem Pflanzenöl betrieben wird, ein Umbau des Dieselmotors macht das Fahrzeug auch im Winter für den Betrieb mit Pflanzenöl tauglich. Bei den älteren Maschinen wird das Pflanzenöl zur Zeit zum Diesel beigemengt, dadurch sinkt die Abhängigkeit von Dieselzukäufen, es sollen aber bald alle Fahrzeuge mit reinem Pflanzenöl fahren. Im Dorf haben sich einige Landwirte zusammen geschlossen, die Maschinen gemeinsam nutzen. Auch eine Pflanzenölpresse wurde angeschafft, so dass auch das Pflanzenöl selber produziert werden kann.
Mit Holz wird derzeit der Wärmebedarf der Landwirtschaft gedeckt, eine Solaranlage auf dem Dach macht aber das Einheizen im Sommer überflüssig. Zusätzlich produziert eine 1,2 kW–Photovoltaik Strom aus Sonnenlicht. Ein Ausbau der Anlage um weitere 10 kW war heuer geplant, muss aber verschoben werden, weil die vom Land Niederösterreich in Aussicht gestellte Förderung nun doch nicht an die Familie Liebhart ausbezahlt wird. Mit Hilfe der Solarstromanlage könnte der gesamte Strombedarf des Bauernhofes abgedeckt und sogar ein Stromüberschuss produziert werden.
Roman Liebhart begrüßte die Besucher und bei kühlen Biosäften wurden die Grundlagen der Biolandwirtschaft erörtert. Der Verzicht auf Spritzmittel und auf Handelsdünger erhöht nicht nur die Qualität der Nahrungsmittel, sondern spart auch Energie ein, da zur Produktion von chemischen Stoffen sehr viel Erdöl und Atomstrom eingesetzt werden muss, auf die Biobauern verzichten können. Statt dessen versuchen die Biobauern das Bodenleben zu aktivieren und mehr Humus aufzubauen. Auf einem biologisch bearbeiteten Feld finden sich z.B. bis zu 20 mal mehr Regenwürmer, die wesentlich zur Düngung der Pflanzen beitragen. Außerdem wird dadurch der Boden lockerer, wodurch er mehr Regenwasser speichern kann. Der biologische Landbau ist daher auch Teil eines vorsorglichen Hochwasserschutzes, weil Wasser nicht so schnell abfließt.
Die Fruchtfolge ist beim Biologischen Landbau sehr wichtig, damit der Boden Zeit genug hat, um sich wieder zu erholen. Außerdem können durch den Anbau spezieller Pflanzen, z.B. Klee, Erbsen oder Pferdebohnen, Nährstoffe (z.B. Stickstoff) an den Boden zurück gegeben werden, da diese Pflanzen diese Nährstoffe aus der Luft binden können und über die Wurzeln an das Erdreich abgeben. Immer häufiger kommen aber wieder Mischkulturen, z.B. Gerste, Erbsen oder Pferdebohnen und Leindotter oder Getreide mit Kleeuntersaaten zum Einsatz, bei denen sich die Pflanzen gegenseitig unterstützen bzw. schützen. So wächst z.B. der Leindotter nach dem Anbau über die Pferdebohnen hinaus und schütz diese vor UV–Strahlung, erst beim Reifeprozess werden die Pferdebohnen höher und an der Sonne reif. Da der Leindotter nach der Reife nicht ausfällt, kann er gemeinsam mit den anderen Früchten geerntet werden. Der Leindotter ist eine Ölfrucht und kann zu Pflanzenöl verarbeitet werden, wobei der Presskuchen zur Fütterung der Kühe verwendet wird.
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