Gürtel Bike Ride: Radschnellweg jetzt!
Die Stadt Wien hat große Ziele. Der Anteil des Autoverkehrs am Modal Split soll bis 2030 von derzeit 25 Prozent auf 15 Prozent sinken. Die Taten der Stadtregierung aus SPÖ und NEOS liefern dazu aber keinen Beitrag. Großmundige Ankündigungen sind zu wenig. „Radeln For Future“ und „Parents For Future“ fordern ein Radschnellwegenetz für Wien, um Autofahrenden attraktive Alternativen zu bieten. Der „Gürtel Bike Ride“ steht daher unter dem Motto "Radschnellweg jetzt!" am Wiener Gürtel. Treffpunkt am 1.5.2026 ist um 17 Uhr beim Votivpark.
Die geopolitische Lage zeigt, wie verwundbar unsere Gesellschaft aufgrund der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist. Die politisch Verantwortlichen müssen darum schnellstmöglich eine Trendwende einleiten. Dazu gehört auch das Vorantreiben der Verkehrswende, um Wiens Bevölkerung aus der Abhängigkeit vom Auto zu befreien.
Verkehrspolitik ist Angebotspolitik
Menschen richten sich bei der Wahl ihrer primären Verkehrsmittel nach den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Zusätzlich wünschen sich alle, schnell und sicher von A nach B zu kommen. Die Stadtregierung aus SPÖ und NEOS hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass öffentlicher und Radverkehr zur ersten Wahl werden. Das ist nur mit einem lückenlosen Radverkehrsnetz möglich. Davon profitieren alle, denn der Platzbedarf von Pendelnden reduziert sich enorm, wenn sie statt in Autos auf Fahrrädern sitzen.
Statt in ein kostengünstiges lückenloses Radwegenetz zu investieren, haben sich SPÖ und NEOS aber dafür entschieden, in diesem Bereich einzusparen, die Jahreskarte der Wiener Linien zu verteuern und weiterhin billiges Parken im öffentlichen Raum zu subventionieren. Diese Art der Verkehrspolitik ist nicht zukunftsfähig und nicht in der Lage, den Anteil des Autoverkehrs in Wien bis 2030 auf 15 Prozent zu senken.
Sparen an den falschen Stellen
In den letzten Jahren glänzte die Stadtregierung mit großen Ankündigungen und Mini-Fortschritten. Aufgrund der angespannten Budgetsituation geben SPÖ und NEOS vollkommen auf und sagen Projekte wie die Umgestaltung des Gürtels und der Gumpendorfer Straße ab, die die Situation in Wien verbessert hätten. Gleichzeitig fordern sie vom Bund den Ausbau von Stadtautobahnen wie dem Lobautunnel, die noch mehr Autoverkehr für Wien bedeuten und neben den negativen Folgen auf die Umwelt auch enorme Mengen an Steuergeld vernichten.
Forderung: Radschnellweg am Gürtel
SPÖ und NEOS haben im Wiener Regierungsprogramm vage vereinbart, den Fokus auf Schnellverbindungen und sogenannte Radhighways zu legen. Im Jahr 2025 wurde der „Gürtelradweg“ beim Westbahnhof endlich verbessert – mehr als 10 Jahre nach der ersten Willensbekundung wurde eine Autospur als Radspur abgetrennt. Diese simple Lösung wurde von verschiedensten Initiativen seit Jahren gefordert und hätte viel früher umgesetzt werden können. 300 Meter in 10 Jahren sind aber nicht genug! Es gibt noch viel zu tun: Fuß- und Radverkehr müssen entflochten und der Platz fair verteilt werden. Der Radweg muss direkt verlaufen. Die angrenzenden Bezirksradnetze müssen an den Radschnellweg angebunden werden. Was für Autobahnen gilt, gilt auch für Radwege – ohne Zubringer bleibt der Verkehr aus.
„Radeln For Future“ und „Parents For Future“ fordern, das längst überfällige Projekt eines zeitgemäßen Radschnellweges am gesamten Gürtel noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen.
Radschnellweg jetzt!
Sammelpunkt ist am 1.5.2026 ab 17:00 Uhr beim Votivpark.
Ab 17:30 radelt der Demonstrationszug in Begleitung der Polizei in gemütlichem Tempo los. Der Fokus liegt am mittleren und nördlichen Abschnitt des Gürtels. Die Route führt über die Neustiftgasse zum Gürtel, dann bis zum Wendepunkt bei der Gürtelbrücke, von dort bis zum Gaudenzdorfer Gürtel und retour bis zur Burggasse, die zum Ring führt, über den es zurück zum Votivpark geht.
Die geopolitische Lage zeigt, wie verwundbar unsere Gesellschaft aufgrund der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist. Die politisch Verantwortlichen müssen darum schnellstmöglich eine Trendwende einleiten. Dazu gehört auch das Vorantreiben der Verkehrswende, um Wiens Bevölkerung aus der Abhängigkeit vom Auto zu befreien.
Verkehrspolitik ist Angebotspolitik
Menschen richten sich bei der Wahl ihrer primären Verkehrsmittel nach den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Zusätzlich wünschen sich alle, schnell und sicher von A nach B zu kommen. Die Stadtregierung aus SPÖ und NEOS hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass öffentlicher und Radverkehr zur ersten Wahl werden. Das ist nur mit einem lückenlosen Radverkehrsnetz möglich. Davon profitieren alle, denn der Platzbedarf von Pendelnden reduziert sich enorm, wenn sie statt in Autos auf Fahrrädern sitzen.
Statt in ein kostengünstiges lückenloses Radwegenetz zu investieren, haben sich SPÖ und NEOS aber dafür entschieden, in diesem Bereich einzusparen, die Jahreskarte der Wiener Linien zu verteuern und weiterhin billiges Parken im öffentlichen Raum zu subventionieren. Diese Art der Verkehrspolitik ist nicht zukunftsfähig und nicht in der Lage, den Anteil des Autoverkehrs in Wien bis 2030 auf 15 Prozent zu senken.
Sparen an den falschen Stellen
In den letzten Jahren glänzte die Stadtregierung mit großen Ankündigungen und Mini-Fortschritten. Aufgrund der angespannten Budgetsituation geben SPÖ und NEOS vollkommen auf und sagen Projekte wie die Umgestaltung des Gürtels und der Gumpendorfer Straße ab, die die Situation in Wien verbessert hätten. Gleichzeitig fordern sie vom Bund den Ausbau von Stadtautobahnen wie dem Lobautunnel, die noch mehr Autoverkehr für Wien bedeuten und neben den negativen Folgen auf die Umwelt auch enorme Mengen an Steuergeld vernichten.
Forderung: Radschnellweg am Gürtel
SPÖ und NEOS haben im Wiener Regierungsprogramm vage vereinbart, den Fokus auf Schnellverbindungen und sogenannte Radhighways zu legen. Im Jahr 2025 wurde der „Gürtelradweg“ beim Westbahnhof endlich verbessert – mehr als 10 Jahre nach der ersten Willensbekundung wurde eine Autospur als Radspur abgetrennt. Diese simple Lösung wurde von verschiedensten Initiativen seit Jahren gefordert und hätte viel früher umgesetzt werden können. 300 Meter in 10 Jahren sind aber nicht genug! Es gibt noch viel zu tun: Fuß- und Radverkehr müssen entflochten und der Platz fair verteilt werden. Der Radweg muss direkt verlaufen. Die angrenzenden Bezirksradnetze müssen an den Radschnellweg angebunden werden. Was für Autobahnen gilt, gilt auch für Radwege – ohne Zubringer bleibt der Verkehr aus.
„Radeln For Future“ und „Parents For Future“ fordern, das längst überfällige Projekt eines zeitgemäßen Radschnellweges am gesamten Gürtel noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen.
Radschnellweg jetzt!
Sammelpunkt ist am 1.5.2026 ab 17:00 Uhr beim Votivpark.
Ab 17:30 radelt der Demonstrationszug in Begleitung der Polizei in gemütlichem Tempo los. Der Fokus liegt am mittleren und nördlichen Abschnitt des Gürtels. Die Route führt über die Neustiftgasse zum Gürtel, dann bis zum Wendepunkt bei der Gürtelbrücke, von dort bis zum Gaudenzdorfer Gürtel und retour bis zur Burggasse, die zum Ring führt, über den es zurück zum Votivpark geht.