Grüner Stahl = technisch möglich + wirtschaftlich vorteilhaft + politisch verhindert
Die Energiewende schreitet global unaufhaltsam voran. Die fossilenergieintensive Stahlindustrie global zu dekarbonisieren, gehört dabei zu den herausforderndsten Aufgaben der Klimarettung.
Der WWF Italia hat deshalb die Stakeholder des Landes zu einer Konferenz gebeten, um die möglichen Lösungspfade zu diskutieren.
Deren Ergebnisse haben globale Relevanz. Zudem muss für Italien ausdrücklich festgehalten werden, dass die Politik auf Zuruf von Confindustria, der Industriellenvereinigung des Landes, aktuell nichts anderes zu bieten hat, als zwei Fatamorganas: das gehypten Luftschloss SMR (Small Nuclear Reactor) und CCS (Carbon Capture and Storage).
Beide Ansätze werden auch global vielfach favorisiert; doch es geht auch ganz anders.
Der WWF Italia hat deshalb die Stakeholder des Landes zu einer Konferenz gebeten, um die möglichen Lösungspfade zu diskutieren.
Deren Ergebnisse haben globale Relevanz. Zudem muss für Italien ausdrücklich festgehalten werden, dass die Politik auf Zuruf von Confindustria, der Industriellenvereinigung des Landes, aktuell nichts anderes zu bieten hat, als zwei Fatamorganas: das gehypten Luftschloss SMR (Small Nuclear Reactor) und CCS (Carbon Capture and Storage).
Beide Ansätze werden auch global vielfach favorisiert; doch es geht auch ganz anders.
Insgesamt gab die Konferenz ein klares Bild: Die Dekarbonisierung der Stahlindustrie ist technisch möglich und wirtschaftlich kostengünstig. Aber ohne eine explizite Industriestrategie zu Energie, Investitionen, öffentlicher Rolle und Nutzung europäischer Instrumente besteht das Risiko, in kurzfristigen Lösungen stecken zu bleiben.
Dieser Zustand, der mehrfach in der Konferenz angesprochen wurde, schützt jedoch keinesfalls die italienische Stahlindustrie, deren Wettbewerbsfähigkeit mit Grünstahl gerade in der Phase der Energiewende zu einem Vorteil gewandelt werden könnte.