Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Grüner Stahl = technisch möglich + wirtschaftlich vorteilhaft + politisch verhindert

18.12.2025

Ergebnisse einer WWF-Italia-, nicht einer Stahlindustrie-Konferenz

Stahlwerk Taranto.jpg
© mafe de baggis
Die Energiewende schreitet global unaufhaltsam voran. Die fossilenergieintensive Stahlindustrie global zu dekarbonisieren, gehört dabei zu den herausforderndsten Aufgaben der Klimarettung.

Der WWF Italia hat deshalb die Stakeholder des Landes zu einer Konferenz gebeten, um die möglichen Lösungspfade zu diskutieren.

Deren Ergebnisse haben globale Relevanz. Zudem muss für Italien ausdrücklich festgehalten werden, dass die Politik auf Zuruf von Confindustria, der Industriellenvereinigung des Landes, aktuell nichts anderes zu bieten hat, als zwei Fatamorganas: das gehypten Luftschloss SMR (Small Nuclear Reactor) und CCS (Carbon Capture and Storage).
Beide Ansätze werden auch global vielfach favorisiert; doch es geht auch ganz anders.

Insgesamt gab die Konferenz ein klares Bild: Die Dekarbonisierung der Stahlindustrie ist technisch möglich und wirtschaftlich kostengünstig. Aber ohne eine explizite Industriestrategie zu Energie, Investitionen, öffentlicher Rolle und Nutzung europäischer Instrumente besteht das Risiko, in kurzfristigen Lösungen stecken zu bleiben.
Dieser Zustand, der mehrfach in der Konferenz angesprochen wurde, schützt jedoch keinesfalls die italienische Stahlindustrie, deren Wettbewerbsfähigkeit mit Grünstahl gerade in der Phase der Energiewende zu einem Vorteil gewandelt werden könnte.

Links

  • Bericht WWF Italia
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
  • Drucken
  • Empfehlen
18.12.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Atommüll-Endlager Tschechien: Alte Versprechen, neue Risiken

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

STUDIE: Deindustrialisierung der EU hat lang vor Dekarbonisierung begonnen

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 8. Februar 2026, 68.227 Artikel Online

Weitere Themen

  • Deutsche Wirtschaftsministerin plant Ausschreibungen für 41 Gigawatt Gaskraftwerke bis 2030 ohne Klimavorgaben
  • (Venezolanisches) Erdöl auf die Fakten heruntergebrochen
  • STUDIE: Es ist amtlich - Strafzahlungen wegen mangelndem Klimaschutz unvermeidbar!
  • Auch in Slowenien: Steuergeld verbrennen statt Energie wenden!
  •  Energiewendetechnologien eröffnen weltweit neue Prespektiven für Energiesysteme 
  • EAG-Förderverordnungen 2026: Kritik an kurzer Frist und mangelnder Berücksichtigung der jüngsten Gesetze
  • Die wahre Strompreisbremse heißt Ausbau Erneuerbarer Energie
  • Weltgrößte Luft-Wasser-Wärmepumpe bringt Helsinki dem klimaneutralen Heizen näher
  • Greenpeace-Aktivisten protestieren an Öltanker “Eventin” zum Jahrestag der Havarie
  • STUDIE: Deutsche Wälder sind keine CO₂-Senken mehr
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 3
  • 4(current)
  • 5
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.003 Artikel | Seite 4 von 1.301

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Stahlwerk Taranto.jpg

© mafe de baggis