Großteil der E–Autobesitzer wünschen sich "Vehicle to Grid"
V2G (Vehicle to Grid = E–Autos ans Netz) ist die leider noch weitgehend theoretische Möglichkeit, die Autobatterie an das Hausnetz bzw. öffentliche Stromnetz anzuschließen um mitzuhelfen, Netzschwankungen durch Stromeinspeisung oder –entnahme zu glätten.
Denn erstens hat eine E–Autobatterie eine beachtliche Kapazität, zweitens steht, statistisch gesehen und auch in der Praxis, wie wir von vielen E–Autofahrer:innen wissen, der PKW 23 Stunden des Tages ungenutzt still. Und drittens kann der Autobesitzer mit V2G auch ein bisschen Geld zusätzlich verdient werden.
Nach einer neuen Umfrage des deutschen Stromkonzerns E.ON wünschen sich also nicht von ungefähr 83 % der E–Autobesitzer mit Photovoltaikanlage und 77 % ohne PV–Anlage V2G.
Bislang gibt es aber nur wenige E–PKW, die das können, und keinen, der das mit dem Gleichstrom–Schnellladeanschluss CCS kann. Auch die Politik ist säumig. Sie hätte längst die rechtlichen Rahmen festlegen müssen, an denen sich dann alle V2G–Marktteilnehmer verlässlich orientieren können. Diese Variante gibt es in fast allen europäischen Ländern derzeit nicht.
Zwar bietet z.B. VW eine V2H–Möglichkeit (Vehicle to Home; gemeint Hausnetz, nicht das öffentliche Netz). Der Weg bis V2G zur Routine werden wird, ist folglich noch lange.
Energiewendetechnisch wäre "je früher umso besser" sinnvoll, weil immer mehr erneuerbare Energieanlagen am Netz einen stetig größeren Netzausgleichsbedarf nach sich ziehen. Die Erweiterung des erneuerbaren Stromsystems um V2G kann, soll und muss daher ihre zentrale Rolle spielen.
Wie wichtig V2G sein wird, zeigt der Umstand, dass in wenigen Jahren mehrere Millionen E–Autos 23 Stunden am Tag netzdienliche Funktionen haben können – und das gleichmäßig im Land verteilt, also als optimal stromverbrauchsnahe Anlagen.
79–prozent–der–e–autofahrer–mit–eigenheim–wollen–bidirektionales–laden–nutzen
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at
Denn erstens hat eine E–Autobatterie eine beachtliche Kapazität, zweitens steht, statistisch gesehen und auch in der Praxis, wie wir von vielen E–Autofahrer:innen wissen, der PKW 23 Stunden des Tages ungenutzt still. Und drittens kann der Autobesitzer mit V2G auch ein bisschen Geld zusätzlich verdient werden.
Nach einer neuen Umfrage des deutschen Stromkonzerns E.ON wünschen sich also nicht von ungefähr 83 % der E–Autobesitzer mit Photovoltaikanlage und 77 % ohne PV–Anlage V2G.
Bislang gibt es aber nur wenige E–PKW, die das können, und keinen, der das mit dem Gleichstrom–Schnellladeanschluss CCS kann. Auch die Politik ist säumig. Sie hätte längst die rechtlichen Rahmen festlegen müssen, an denen sich dann alle V2G–Marktteilnehmer verlässlich orientieren können. Diese Variante gibt es in fast allen europäischen Ländern derzeit nicht.
Zwar bietet z.B. VW eine V2H–Möglichkeit (Vehicle to Home; gemeint Hausnetz, nicht das öffentliche Netz). Der Weg bis V2G zur Routine werden wird, ist folglich noch lange.
Energiewendetechnisch wäre "je früher umso besser" sinnvoll, weil immer mehr erneuerbare Energieanlagen am Netz einen stetig größeren Netzausgleichsbedarf nach sich ziehen. Die Erweiterung des erneuerbaren Stromsystems um V2G kann, soll und muss daher ihre zentrale Rolle spielen.
Wie wichtig V2G sein wird, zeigt der Umstand, dass in wenigen Jahren mehrere Millionen E–Autos 23 Stunden am Tag netzdienliche Funktionen haben können – und das gleichmäßig im Land verteilt, also als optimal stromverbrauchsnahe Anlagen.
79–prozent–der–e–autofahrer–mit–eigenheim–wollen–bidirektionales–laden–nutzen
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at
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