Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Greenpeace zum Budget: Kosten-Boomerang durch fehlendes Geld für Klimaschutz vorprogrammiert

10.06.2026

Umweltschutzorganisation warnt vor Folgekosten durch fehlgeleiteten Klima-Sparkurs – Regierung muss dringend Klimaschutz- und Energiegesetze vorantreiben

euro-geld-steuern.jpg
© Bru-nO pixabay.com
Wien - Die Bundesregierung hat heute ein Budget vorgelegt, das beim Klima- und Umweltschutz weit hinter den notwendigen Investitionen bleibt. Greenpeace kritisiert die Kurzsichtigkeit der Maßnahmen und warnt vor den hohen Folgekosten dieser Entscheidung: Verfehlt Österreich seine Klimaziele, drohen Strafzahlungen von bis zu 5,9 Milliarden Euro. Das ist mehr, als mit den heute vorgestellten Budgetplan eingespart werden kann. Gleichzeitig bleiben Maßnahmen zur Klimawandelanpassung und thermischen Sanierung unterfinanziert.  Dabei würden gerade diese Investitionen die Menschen in Österreich besser vor den Folgen der Klimakrise, wie z.B. extremen Hitzewellen schützen.

Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace warnt: „Wer heute bei Klima- und Umweltschutz knausrig ist, verschiebt die Rechnung auf morgen. Während die Folgen der Klimakrise immer deutlicher spürbar werden, fehlt das Geld ausgerechnet für Maßnahmen, die Österreich widerstandsfähiger machen würden. Gleichzeitig bleiben klimaschädliche Subventionen weitgehend unangetastet. Umso wichtiger sind jetzt ein wirksames Klimagesetz und ein ambitioniertes Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz.“
 

Besonders problematisch ist, dass die Regierung die klimaschädlichen Subventionen weiterhin großteils unangetastet lässt. Erst ab dem Jahr 2028 starten die Einsparungen mit gerade einmal 150 Millionen Euro, obwohl die jährlichen fossilen Subventionen rund 5,9 Milliarden Euro umfassen. Damit verspielt die Regierung rund um Finanzminister Markus Marterbauer eine zentrale Chance für einen zukunftsfähigen Budgetkurs.

  • Drucken
  • Empfehlen
10.06.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

GLOBAL 2000 kritisiert Budget: „Viele Worte, wenig Taten“ beim Klimaschutz

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Bonner Klimagespräche: Entscheidende Weichenstellung für Klimaschutz und Waldschutz

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Mittwoch, 15. Juli 2026, 69.650 Artikel Online

Weitere Themen

  • EU veröffentlicht Leitlinien für nachhaltigen Tourismus in Natura-2000-Gebieten
  • Frankreich: Breites Bündnis klagt gegen Lockerung des Umweltrechts
  • Greenpeace-Recherchen:  Deutschlands Bundesministerien finanzieren trotz “vorsorglicher Pause” Technik für umstrittenen Tiefseebergbau
  • Klimahilfen sind nur auf dem Papier groß
  • Streit um Wiener Welterbe: Kritik an Unterstützung der Regierung für Heumarkt-Projekt
  • Greenpeace fordert zum Start des ISA-Meetings ein endgültiges Aus für den Tiefsee-Bergbau
  • Kahlschlag beim Doppelbudget lässt Mensch und Umwelt im Stich
  • Rechenzentrum Kronstorf: GLOBAL 2000 kritisiert massive Umweltauswirkungen
  • Fraunhofer-Projekt GREEN: Rezyklate machen Geotextilien fit für die Kreislaufwirtschaft
  • Historisches Erbe trifft moderne Nachhaltigkeit
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.487 Artikel | Seite 1 von 1.549

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
euro-geld-steuern.jpg

© Bru-nO pixabay.com