Greenpeace zum Budget: Kosten-Boomerang durch fehlendes Geld für Klimaschutz vorprogrammiert
Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace warnt: „Wer heute bei Klima- und Umweltschutz knausrig ist, verschiebt die Rechnung auf morgen. Während die Folgen der Klimakrise immer deutlicher spürbar werden, fehlt das Geld ausgerechnet für Maßnahmen, die Österreich widerstandsfähiger machen würden. Gleichzeitig bleiben klimaschädliche Subventionen weitgehend unangetastet. Umso wichtiger sind jetzt ein wirksames Klimagesetz und ein ambitioniertes Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz.“
Besonders problematisch ist, dass die Regierung die klimaschädlichen Subventionen weiterhin großteils unangetastet lässt. Erst ab dem Jahr 2028 starten die Einsparungen mit gerade einmal 150 Millionen Euro, obwohl die jährlichen fossilen Subventionen rund 5,9 Milliarden Euro umfassen. Damit verspielt die Regierung rund um Finanzminister Markus Marterbauer eine zentrale Chance für einen zukunftsfähigen Budgetkurs.