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Greenpeace zu LK–Präsident Schultes: ÖsterreicherInnen wollen Gentechnikfreiheit!

24.04.2015

Versteckte Gentech–Futtermittel im Schnitzel sind keine Wahlfreiheit!

ja © ICPPC
ja © ICPPC
Wien – Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert die heute vom Landwirtschaftskammerpräsident Schultes getätigten Aussagen zur Gentechnik–Politik: „Konsumentinnen und Konsumenten wollen keine Gentechnik, die über den Umweg Futtertrog auf ihren Tellern landet. Der Einsatz von Gentech–Soja als Futtermittel muss aufgrund der EU–weiten Kennzeichnungslücke nicht einmal am Endprodukt gekennzeichnet sein. Hier von „Wahlfreiheit„ zu sprechen, ist eine Farce„, ist Dagmar Urban, Gentechnik–Sprecherin von Greenpeace in Österreich empört.
Auch Greenpeace lehnt die vom Präsident der Europäischen Kommission Jean–Claude Juncker vorgeschlagene Renationalisierung, auf die sich der LK–Präsident in der Aussendung bezieht, deutlich ab: „Mit dem Vorschlag bricht Kommissionspräsident Juncker sein Versprechen das Zulassungsverfahren für Gentech–Pflanzen grundlegend zu reformieren, demokratischer zu machen und an den Wünschen der Bevölkerung zu orientieren. Der Vorschlag bedeutet, dass die EU–Kommission mangelhaft geprüfte Gentech–Pflanzen auch weiterhin gegen die Mehrheit von EU–Staaten, Europaparlament und Konsumentinnen und Konsumenten genehmigen kann. Österreich muss den Vorschlag ablehnen, und auf eine Reform des Zulassungsverfahrens pochen, wie Bundesminister Rupprechter auch schon angekündigt hat„, so Urban und ergänzt: „Den aktuellen – schlechten – Vorschlag aber auszunutzen, um sich dafür auszusprechen Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin Gentech–Schweinefleisch unterzujubeln ist allerdings völlig inakzeptabel.„
Die Greenpeace–Sprecherin weist darauf hin, dass auch Bundesminister Rupprechter zu Beginn seiner Amtszeit in einem Interview mit der Zeitschrift „Blick ins Land„ betont hatte „glaubwürdig können wir unsere Gentechnikfreiheit nur vertreten, wenn wir auch bei den Eiweißfuttermitteln auf GVO–freie Ware zurückgreifen„. Dem stimmt auch Urban zu: „Parallel zur Reform des Zulassungsverfahrens in Brüssel muss der Weg in Richtung eines wirklich gentechnikfreien Österreichs konsequent weiter gegangen werden. Während manche Bereiche wie Milchprodukte, Frischeier und Hühnerfleisch schon Vorreiter sind, gibt es im Schweine– und Mastrindbereich noch viel Handlungsbedarf. Die heimische Auswahl an biologischen und kontrolliert gentechnikfreien Lebensmitteln zeigt jetzt schon, wie gut es funktionieren kann. Durch stark zunehmenden Mengen von regionaler, gentechnikfreier Soja wird eine komplette Umstellung einfacher denn je. Daher müssen jetzt ambitionierte Schritte in Richtung einer 100 Prozent gentechnikfreien Landwirtschaft in Österreich gesetzt werden„, fordert Urban abschließend.
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24.04.2015 | Autor*in: stevanov
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