Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

Greenpeace zu EU–Umweltrat: Pröll bei Gentechnik vor Nagelprobe

09.03.2006

Umfassende Strategie auch für Klimaschutz und Feinstaub nötig.

Anlässlich des in Brüssel stattfindenden Treffens der EU–Umweltminister fordert Greenpeace den österreichischen Umweltminister und EU–Umweltministerratspräsidenten Josef Pröll auf, sich gemeinsam mit seinen Amtskollegen entschieden gegen die gentechnikfreundliche Politik der EU–Kommission auszusprechen.
In der Vergangenheit hat die EU–Kommission immer wieder gegen ihre eigene Vorgabe, nicht gegen das Interesse einfacher Mehrheiten von Mitgliedstaaten zu handeln, verstoßen. So wurden seitens der Kommission in der Vergangenheit mehrere gentechnisch veränderte Maissorten zugelassen, obwohl eine einfach Mehrheit an EU–Staaten dagegen gestimmt hatte.
"Die Mehrheit der Menschen in der EU will keine Gentechnik im Essen. Wir erwarten von Minister Pröll und seinen EU–Amtskollegen, dass sie sich für diese Mehrheit einsetzen. Es muss endlich Schluss sein mit neuen Gentech–Zulassungen gegen die Mehrheit der EU–Staaten und den Schlampereien der Europäischen Lebensmittelsicherheitsagentur EFSA bei der Risikobewertung" so Greenpeace–Gentechniksprecher Steffen Nichtenberger. Bei der Risikobewertung durch die EFSA sei vor allem mehr Transparenz und eine unabhängige und exakte Risikoabschätzung nötig.
Beim Klimaschutz müssten die Klimaschutzziele von minus 30% bis 2020 und minus 80% bis 2050 als europäische Position für die Reduktionsverpflichtung der Industriestaaten explizit festgelegt werden. "Es wäre fatal, wenn die Klimaschutzziele einer Appeasement–Politik gegenüber den USA zum Opfer fallen würden", so Greenpeace–Klimaexperte Erwin Mayer.
Dem anhaltenden Problem der hohen Feinstaubbelastung müsse mit einer umfassenden Strategie begegnet werden. Die Grenzwerte für den gefährlichen Ultrafeistaub PM 2,5 sollten nicht bei 25 Mikrogramm/m3 Luft wie für die EU vorgesehen liegen, sondern wie in Kalifornien bei 12 Mikrogramm/m3. "Auch die EU–Minister müssten eigentlich wissen, dass europäische Lungen nicht mehr aushalten als kalifornische", schließt Mayer.

Verwandte Artikel

  • Greenpeace zu Naturschutz-Novelle: Abrissbirne für den Vorarlberger Naturschutz
  • Greenpeace zu Klimagesetz: Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung müssen Klimablockade beenden
  • Greenpeace-Lokalaugenschein: 66,3 Grad vor Wiener Hauptbahnhof gemessen
  • Greenpeace-Marktcheck von Tomatensugo: Nur sieben Prozent Bio bei Sugo mit Fleisch
  • Greenpeace und Samariterbund zum Tag der Klimaopfer: Hitze kann tödlich sein 
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
09.03.2006 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Gen–Soja bei Landliebe–Bauern

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Bio wächst: Vom Strandkorb bis zum Tagungzentrum in Biohotels

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 10. September 2026, 70.104 Artikel Online

Weitere Themen

  • Reiner Wein!
  • Unser täglich Brot
  • Marsch für ein gentechnikfreies Europa
  • Gen–Mais spaltet deutsche Molkereibranche
  • Globale Kennzeichnungsbestimmungen für GVO beschlossen
  • Bio–Käufer– wie reagieren Sie auf den Preis?
  • Mehr Gewinn für Bio
  • Regionen Europas fordern einheitliche europäische Regelungen zur Koexistenz
  • Die Natur als Lehrmeisterin
  • Plötzlicher Kindstod durch Matratzen?
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 309
  • 310(current)
  • 311
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.341 Artikel | Seite 310 von 335

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at