Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

Greenpeace–Umfrage: Rund zwei Drittel der Österreicher:innen für Privatjet–Verbot

21.11.2023

Laut Bevölkerung unnötig und klimaschädlich – Umweltschutzorganisation fordert von Verkehrsministerin Gewessler ein Ende der Privatflüge in Österreich

© Kim Hunter
© Kim Hunter
Kurz vor dem EU–Verkehrsrat veröffentlicht Greenpeace eine Integral–Umfrage zum privaten Flugverkehr. Diese zeigt, dass rund zwei Drittel (61 Prozent) der Österreicher:innen ein Verbot von Privatjets befürworten. Knapp drei Viertel (73 Prozent) lehnen zudem Privatflüge allgemein ab. Die zwei Hauptgründe dafür: Privatjets seien laut den Befragten schädlich für Klima und Umwelt (65 Prozent), zudem gäbe es ausreichend andere Verkehrsalternativen (78 Prozent). Angesichts dieser Zahlen fordert Greenpeace von Verkehrsministerin Gewessler ein österreichweites Verbot von Privatjeflügen.
"Superreiche fliegen unbeschwert durch die Lüfte, doch befeuern sie damit massiv die Klimakrise. Das haben auch die Menschen in Österreich erkannt und sprechen sich für ein Privatjet–Verbot aus", sagt Marc Dengler, Klima– und Energieexperte bei Greenpeace in Österreich. Gefragt nach weiteren Maßnahmen, um Privatjetflüge einzuschränken, befürwortet eine überwältigende Mehrheit von 79 Prozent eine Kerosinsteuer, ähnlich der Steuer auf Benzin oder Diesel. 70 Prozent unterstützen zudem ein Verbot von Kurzstreckenflügen, sofern leistbare und schnelle Zugverbindungen verfügbar sind.
Privatjets sind die klimaschädlichsten Verkehrsmittel. Pro Personenkilometer stoßen sie 50 Mal mehr Treibhausgase aus als eine Zugfahrt. Wie ein Greenpeace–Report zeigt, hat sich die Zahl der jährlichen Flüge österreichischer Privatjets zwischen 2019 und 2022 dennoch mehr als verdoppelt. Beliebteste Strecken waren Paris–Genf und Wien–Salzburg. Letztere dauert mit dem Zug weniger als zweieinhalb Stunden. "Privatjets stoßen Unmengen an klimaschädlichem CO2 aus und befeuern die Klimakrise. Verkehrsministerin Gewessler muss die Reißleine ziehen und sich auf EU–Ebene für ein Ende von Privatjets einsetzen. Mit einem nationalen Verbot kann Österreich zudem europaweit ein Vorbild werden", sagt Dengler.
Die Integral–Umfrage finden Sie hier.
Den Greenpeace–Report "Die Konzerne hinter den österreichischen Privatjets" finden Sie hier.

Verwandte Artikel

  • Asbest im Burgenland: Erste Luftmesswerte bestätigen Warnungen von Greenpeace
  • „Klima-Quittung” zeigt 102 Milliarden Euro an Klimaschäden durch OMV 
  • Greenpeace: Klimagesetz-Entwurf für Österreichs Klimaschutz völlig unbrauchbar
  • Extreme Hitze in Europa: Greenpeace verurteilt Angriffe auf EU-Klimaziel 2040
  • Welttag der Ozeane: Endlich klares Bekenntnis zum Meeresschutz von Österreich gefordert
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
21.11.2023 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

BATTERIE: Aktueller Stand und Entwicklung

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Oberösterreichs LR Kaineder stellt klar: Lufthunderter auf der A1 als gesundheitspolitisches Erfolgsprojekt bleibt bestehen!

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 12. Juni 2026, 69.368 Artikel Online

Weitere Themen

  • 4 Milliarden Dollar Chance: Neuer Bericht sieht Milliardenpotenzial für E-Auto-Ladeinfrastruktur in Schwellenländern
  • Grüne kritisieren Mobilitätsbudget: „Absage an Verkehrswende und Öl-Unabhängigkeit“
  • Tempolimit statt Tankrabatt: Die einfachste Antwort auf die fossile Krise
  • Älteste Brauerei der Welt setzt auf voll elektrifiziertes Energie- und Ladezentrum für E-Lkw
  • 40.000 Kinder geschult: Aktion „Meine Busschule“ feiert 10 Jahre
  • E-Wirtschaft: Falsches Signal bei E-Dienstwägen
  • EU-Rechnungshof: Westbalkan-Anbindung an europäisches Verkehrsnetz verläuft zu langsam
  • Diess: Revolutionärer E-Traktor soll 2027 auf den Markt kommen
  • Miskolc setzt auf intelligente Mobilität: Einfacher umsteigen, weniger Auto
  • Vehemente Kritik am geplanten Sachbezug für Elektro-Firmenwagen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.708 Artikel | Seite 1 von 1.171

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© Kim Hunter

© Kim Hunter