Greenpeace: Steigende Anzahl von Klimaflüchtlingen erfordert rasches Handeln der Staatengemeinschaft bei Klimaschutz
Europa sieht sich mit einem nicht abreißenden Zustrom an Klimaflüchtlingen konfrontiert. Die sich derzeit abspielenden menschlichen Tragödien vor der Küste Westafrikas und den kanarischen Inseln seien nicht zuletzt auf die drastischen Folgen des Klimawandels zurückzuführen, warnt Greenpeace.
Der Klimawandel wird nicht dort verursacht, wo er seine tödlichen Folgen zeigt: Europa ist für rund 21 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich, Afrika nur knapp über drei Prozent. Derzeit gibt es weltweit 20 Millionen sogenannter Klimaflüchtlinge, die in den nächsten 4 Jahren nach Einschätzung der UN auf rund 50 Millionen ansteigen werden.
"Durch die Errichtung von immer höheren Stacheldrahtbarrieren wird das Problem nicht zu lösen sein. Die Industrieländer müssen sich endlich eingestehen, dass der anhaltende Klimawandel gerade für Länder der dritten Welt verheerende Folgen hat", erklärt Erwin Mayer, Greenpeace–Klimaexperte. Dringend geboten sei nun eine konsequente und verbindliche Klimaschutzpolitik der Industriestaaten, allen voran der Europäischen Union.
"Die derzeit lediglich unverbindliche Festlegung der EU–Staaten auf eine Reduktion der Treibhausgase ist unzureichend. Das Ausmaß der angepeilten Reduktion um 15 bis 30 Prozent bis 2020 bzw. 60 bis 80 Prozent bis 2050 ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Aber entscheidend ist, dass diese Klimaschutzziele noch vor Beginn der Kyoto–Zielperiode im Jahr 2008 als EU–weit verbindliche Richtlinie verabschiedet werden", so Mayer abschließend.
Der Klimawandel wird nicht dort verursacht, wo er seine tödlichen Folgen zeigt: Europa ist für rund 21 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich, Afrika nur knapp über drei Prozent. Derzeit gibt es weltweit 20 Millionen sogenannter Klimaflüchtlinge, die in den nächsten 4 Jahren nach Einschätzung der UN auf rund 50 Millionen ansteigen werden.
"Durch die Errichtung von immer höheren Stacheldrahtbarrieren wird das Problem nicht zu lösen sein. Die Industrieländer müssen sich endlich eingestehen, dass der anhaltende Klimawandel gerade für Länder der dritten Welt verheerende Folgen hat", erklärt Erwin Mayer, Greenpeace–Klimaexperte. Dringend geboten sei nun eine konsequente und verbindliche Klimaschutzpolitik der Industriestaaten, allen voran der Europäischen Union.
"Die derzeit lediglich unverbindliche Festlegung der EU–Staaten auf eine Reduktion der Treibhausgase ist unzureichend. Das Ausmaß der angepeilten Reduktion um 15 bis 30 Prozent bis 2020 bzw. 60 bis 80 Prozent bis 2050 ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Aber entscheidend ist, dass diese Klimaschutzziele noch vor Beginn der Kyoto–Zielperiode im Jahr 2008 als EU–weit verbindliche Richtlinie verabschiedet werden", so Mayer abschließend.
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