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Greenpeace-Recherche zeigt: Rund 14 Millionen Tonnen Rohöl in Tankern gefährden Ökosystem im persischen Golf

08.03.2026

Über 68 beladene Öltanker von blockierter Schiffspassage betroffen

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Seekarte zeigt Details © Greenpeace

Straße von Hormus  Greenpeace-Datenexpert:innen haben die blockierte Straße von Hormus anhand von Schiffsbewegungsdaten und Satellitenaufnahmen untersucht und die möglichen Folgen einer Ölpest im Persischen Golf simuliert. Über 68 beladene Öltanker stecken dort fest. Nach dem Angriff Israels und der USA auf den Iran blockiert das Land die Meerenge. Die Kriegshandlungen und gestörte Positionssignale erhöhen das Risiko von Havarien. Seit Kriegsbeginn wurden bereits mehrere Schiffe angegriffen, darunter ein Rohöltanker vor der Küste Kuwaits. Insgesamt sind die im persischen Golf blockierten Großtanker mit insgesamt rund 14 Millionen Tonnen Öl beladen. Dies entspricht etwa dem jährlichen Rohöl-Verbrauch von Griechenland.

„Im Falle einer Havarie zahlen die Menschen vor Ort den Preis für völkerrechtswidrige Aggression und fossile Interessen. Ein Ölunfall würde die einzigartigen Ökosysteme und ihre Lebensgrundlage für Jahrzehnte zerstören“, sagt Nina Noelle, Greenpeace-Sprecherin. „Unsere Simulationen zeigen ein ökologisches Pulverfass: Über 68 blockierte Tanker in der Straße von Hormus sind ein enormes Risiko, das die Unsicherheit in der Region verschärft. Greenpeace fordert ein sofortiges Ende der militärischen Gewalt, die Rückkehr zum Völkerrecht und diplomatischen Lösungen.“
 

Einzigartiges Ökosystem des persischen Golfs bedroht


Die Straße von Hormus und die angrenzenden Gewässer des Persischen Golfs und des Golfs von Oman beherbergen empfindliche Ökosysteme wie Korallenriffe, Mangrovenwälder und Seegraswiesen, die vielen Arten als Lebensgrundlage dienen. Die Straße von Hormus ist die einzige Seeverbindung vom persischen Golf zum arabischen Meer und wichtig für den Austausch von Wasser und Nährstoffen sowie als Wanderroute für Meeressäugetiere. Selbst in Friedenszeiten sind diese Ökosysteme extremen natürlichen Bedingungen und menschlichem Druck durch Schifffahrt, Ölförderung, Meerwasserentsalzung und Küstenbebauung ausgesetzt.

Greenpeace-Datenexpert:innen haben mit einer Software des Norwegischen Meteorologischen Instituts berechnet, welche Regionen im Persischen Golf durch einen Ölunfall besonders bedroht sind. Die Modellrechnungen nahmen 50.000 Tonnen Öl als ausgelaufene Menge an, da bei einem Tankerunfall oft nur ein Teil der Ladung ins Wasser gelangt. Die Orte der simulierten Ölunfälle basierten auf den aktuellen Schiffspositionen von fünf Tankern und historischen Wetter- und Strömungsdaten.

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