Greenpeace präsentiert Öko–Citymaut in Graz
Greenpeace–Verkehrsexperte Jurrien Westerhof und Schüler der Klagenfurter HTL Mössingerstraße präsentierten gestern vor dem Grazer Kunsthaus am Lendkai 1, wie eine Öko–Citymaut funktionieren kann: Abhängig von der Uhrzeit und der Feinstaub–Belastung werden unterschiedliche Mauthöhen festgelegt. "Wir freuen uns, dass es gelungen ist, dieses System zu entwickeln und sind überzeugt davon, dass es sich auch äußerst gut bewähren würde", sind sich Jurrien Westerhof und die Projekt–Initiatoren der Schule einig.
Besonders in den Städten ist der aus dem Kfz–Verkehr stammende Feinstaub eine der wichtigsten Ursachen für die schlechte Luftqualität. Im Vorjahr belegte eine kalifornische Studie, dass Jugendliche, die weniger als fünfhundert Meter von einer großen Straße entfernt wohnen, deutlich schlechter entwickelte Lungen haben als diejenigen, die mehr als 1.500 Meter davon entfernt leben. Und die so geschädigten Lungen können sich auch später nicht mehr vollständig regenerieren.
Untersuchungen haben ergeben, dass auch in kleineren Städten eine City–Maut eingeführt werden kann. So wurde zum Beispiel für Graz berechnet, dass die Feinstaub–Emissionen um beinahe 25 Prozent (!) gesenkt werden könnten. Das vorliegende Citymaut–Modell erfasst nun einerseits die Luftqualität und andererseits die Daten der vorbeifahrenden Fahrzeuge. So wird automatisch berechnet, wie viel Maut für die jeweilige Fahrt zu bezahlen ist.
"Wichtig dabei ist, dass nicht nur die Innenstädte bemautet werden, denn das würde nur zu einer Verkehrsverlagerung führen. Es freut uns jedenfalls, dass es uns gelungen ist, die realistische Möglichkeit einer Öko–Citymaut aufzuzeigen. Systemen wie dem vorliegenden gehören nämlich die Zukunft", so Greenpeace–Sprecher Westerhof.
Besonders in den Städten ist der aus dem Kfz–Verkehr stammende Feinstaub eine der wichtigsten Ursachen für die schlechte Luftqualität. Im Vorjahr belegte eine kalifornische Studie, dass Jugendliche, die weniger als fünfhundert Meter von einer großen Straße entfernt wohnen, deutlich schlechter entwickelte Lungen haben als diejenigen, die mehr als 1.500 Meter davon entfernt leben. Und die so geschädigten Lungen können sich auch später nicht mehr vollständig regenerieren.
Untersuchungen haben ergeben, dass auch in kleineren Städten eine City–Maut eingeführt werden kann. So wurde zum Beispiel für Graz berechnet, dass die Feinstaub–Emissionen um beinahe 25 Prozent (!) gesenkt werden könnten. Das vorliegende Citymaut–Modell erfasst nun einerseits die Luftqualität und andererseits die Daten der vorbeifahrenden Fahrzeuge. So wird automatisch berechnet, wie viel Maut für die jeweilige Fahrt zu bezahlen ist.
"Wichtig dabei ist, dass nicht nur die Innenstädte bemautet werden, denn das würde nur zu einer Verkehrsverlagerung führen. Es freut uns jedenfalls, dass es uns gelungen ist, die realistische Möglichkeit einer Öko–Citymaut aufzuzeigen. Systemen wie dem vorliegenden gehören nämlich die Zukunft", so Greenpeace–Sprecher Westerhof.