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​​​​​​​Greenpeace legt Aktionsplan gegen Asbestgefahren vor

10.02.2026

Umweltschutzorganisation ruft betroffene Bundesländer und Gemeinden zum sofortigen Handeln auf

Asbestbelastung im Burgenland-(c)mitja kobal - greenpeace-6.jpg
Asbestbelastung als reale Gefahr © Greenpeace Mitja Kobal

Wien - Angesichts der alarmierenden  Untersuchungsergebnisse von Greenpeace zu Asbestbelastungen im Burgenland appelliert die Umweltschutzorganisation an Landesregierung und Gemeinden, Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Greenpeace fordert auch die angrenzenden Bundesländer Niederösterreich und Steiermark dringend auf, entsprechende Schritte zu setzen. Als wichtigste Maßnahmen nennt Greenpeace in einem 10 Punkte umfassenden “Aktionsplan gegen Asbestgefahren” unter anderem das Entfernen von freiliegenden Asbeststeinen an sensiblen Orten wie Kinderspielplätzen, Parks oder Einkaufszentren sowie das Entfernen von asbesthaltigem Streusplitt. Greenpeace fordert einen sofortigen Stopp der weiteren Asbest-Verbreitung sowie vollständige Transparenz darüber, welche Standorte von dem belasteten Material betroffen sind. Darüber hinaus müssen auch andere Risikobereiche wie Schotterstraßen in Wohngebieten und stark genutzte Asphaltflächen, etwa bei Skateparks, rasch untersucht werden. Betroffene Privatpersonen müssen bei der Problemlösung unterstützt werden.
 

Herwig Schuster, Umweltchemiker bei Greenpeace Österreich: “Der Schutz der Bevölkerung, insbesondere von Kindern, muss oberste Priorität haben. Landesregierung und Gemeinden müssen dringend sicherstellen, dass die Menschen in den betroffenen Regionen keinerlei vermeidbaren Risiken ausgesetzt sind. Administrative Hürden oder das Abwarten von Messergebnissen dürfen dabei nicht im Weg stehen. Es heißt jetzt sofort handeln, im Sinne des Vorsorgeprinzips.”
 

Der von Greenpeace vorgelegte Aktionsplan empfiehlt, in Anbetracht der großen Dimension des Problems Prioritäten entlang von objektiven Risikobewertungen zu setzen. Besonders von freiliegenden Steinen mit einem Asbestgehalt von über 50 Prozent, wie Greenpeace sie an mehreren Orten festgestellt hat, gehen größere Risiken aus, vor allem wenn sie Reibung ausgesetzt sind oder in Bewegung gebracht werden. Diese sind daher sofort zu entfernen oder die entsprechenden Bereiche abzusperren. Privatpersonen, die solche Steine auf ihrem Grundstück haben, muss von öffentlicher Seite der fachgerechte Abtransport angeboten werden. Asbesthaltiges Material – unabhängig von der Wahrscheinlichkeit der Freisetzung von gefährlichen Fasern –  mit einer Konzentration über 0,1 % gilt als gefährlicher Abfall und ist auch so zu entsorgen.
 

Greenpeace begrüßt die ersten Schritte, die das Land Burgenland eingeleitet hat, bewertet sie aber als nicht ausreichend. Schuster: “Es dauert sehr lange, bis Luftmessungen aussagekräftige Ergebnisse liefern. Das wirkliche Ausmaß der Belastung, etwa bei einem Kinderspielplatz, lässt sich überhaupt erst an einem trockenen, sonnigen Tag, an dem viele Kinder den Spielplatz nutzen, feststellen.” Die Gesundheit der Bevölkerung muss Vorrang haben, so die Umweltschutzorganisation. Schuster: “Wir rufen die Verantwortlichen auf Landes- und Gemeindeebene nachdrücklich dazu auf, jetzt für Sicherheit in den betroffenen Orten und Regionen zu sorgen. Sie müssen den vorgelegten Aktionsplan rasch und lückenlos umsetzen.”

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