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Greenpeace kontert Ryanair: Abschaffung der Flugsteuer wäre klimapolitischer und budgetärer Irrsinn

23.04.2026

Greenpeace fordert höhere Flugabgabe und Förderung von klimafreundlicher Mobilität statt Billigflug-Dumping

pexels-marina-hinic-Flugzeug.jpg
Flugzeug © Marina Hinic pexels.com

Wien – Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert die jüngste Forderung der Billigfluglinie Ryanair nach Abschaffung der österreichischen Flugabgabe scharf. Angesichts drohender Engpässe bei fossilem Kerosin, wachsender Klimakrise und angespannter Budgetsituation ist die Forderung realitätsfremd und verantwortungslos. Während Ryanair niedrigere Kosten fordert, blendet der Konzern die realen Kosten des Flugverkehrs für Klima, Umwelt und Gesellschaft systematisch aus. Die derzeitige Flugabgabe von zwölf Euro ist ohnehin zu niedrig und deckt bei weitem nicht die verursachten Umwelt- und Klimaschäden. Greenpeace fordert eine deutliche Erhöhung der Flugabgabe, sowie eine zusätzliche höhere Besteuerung von Flügen in Luxus-Kategorien, wie Business-Class.

Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace: „Der Geiz-ist-geil-Konzern Ryanair hat den Anschluss an die Realität völlig verloren. In Zeiten von Klimakrise, Energiekrise und drohendem Kerosinmangel nach einer Abschaffung der Flugsteuer zu schreien, entbehrt jeglichem Weitblick. Wer heute Flugabgaben senkt, zahlt morgen doppelt. Verkehrsminister Peter Hanke muss Ryanair in die Schranken weisen. Die Zeit ist reif für eine mutige Reform mit höheren Abgaben auf Flugtickets, extra Besteuerung von Luxus-Flügen und eine konsequente Förderung klimafreundlicher Verkehrsmittel. Dafür sollte als erstes die Preiserhöhung des Klimatickets wieder rückgängig gemacht werden. Nur so entstehen faire Spielregeln und echte Zukunftsperspektiven für nachhaltiges Reisen.“ 


 
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23.04.2026
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Flugzeug © Marina Hinic pexels.com