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Greenpeace fordert rasche und unabhängige Überprüfung von AKW-Störfällen

27.08.2006

GRS-Bericht bestätigt Greenpeace bei AKW Forsmark

Einmal mehr haben Sicherheitsbehörden und AKW-Betreiber nach der Überprüfung durch unabhängige Institute die Schwere eines AKW-Unfalls nach oben korrigieren müssen. "Solange dieöffentliche Aufmerksamkeit für einen AKW-Unfall groß ist, gibt es nur die Beschwichtigungen der AKW-Betreiber, erst danach, wenn sich die Aufregung gelegt hat, kommt die ganze Wahrheit ans Licht", kritisiert Greenpeace-Atomexperte Erwin Mayer.
Bereits in der Vergangenheit mussten wiederholt Zwischenfälle bei Atomkraftwerken Monate später auf der INES-Skala nach oben korrigiert werden. Etwa im bulgarischen AKW Kozloduj am 1. März dieses Jahr von Null auf Stufe Zwei. "Aber auch diese INES-Skala der IAEO sagt nichtsüber die Nähe des schwedischen Unfalls zu einer Kernschmelze oder gar zum Super-Gau aus", betont Mayer. Die Einstufung der Störfallklasse 2 suggeriert einen falschen, weil großen Abstand zum Super-Gau, der Stufe 7. "Wenige Minuten nach dem Unfall hätte der Reaktor in Forsmark jedoch völlig außer Kontrolle geraten können"
Die aktuellen Ergebnisse der Untersuchung der deutschen Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) und die zusätzlichen Auflagen selbst der schwedischen Behörde für Reaktorsicherheit SKI zeigen laut Greenpeace, wie knapp dieser Unfall an einem Super-Gau wie in Tschernobyl war.
"In Zukunft müssen Erstuntersuchungen und Einstufung der Unfallschwere durch unabhängige Experten und nicht durch die AKW-Betreiber selbst bzw. die nationalen Atomaufsichtsbehörden erfolgen. Denn beide brauchen die Atomkraft, die einen aus Profitinteresse, die anderen zur Legitimation ihrer Existenz. Nicht zuletzt muss die Rolle der Atomkraft befürwortenden Internationalen Atomenergiebehörde IAEO und deren Unfallskala INES überdacht und neu definiert werden", schließt Mayer.

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27.08.2006 | Autor*in: holler
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