Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Greenpeace errichtet Arche auf Berg Ararat

17.05.2007

Eindringlicher Klimaschutz–Appell vor G8–Gipfel in Heiligendamm

Unter der Leitung des österreichischen Greenpeace–Mitarbeiters Wolfgang Sadik wird die Umweltorganisation auf dem Ararat in der Osttürkei ein großes Holzschiff in 2.500 Meter Höhe errichten. Mit dieser Arche will Greenpeace kurz vor dem G8–Gipfel im deutschen Heiligendamm daran erinnern, dass der Menschheit nicht mehr allzu viel Zeit bleibt, um eine verheerende Klimakatastrophe zu verhindern.
Der aktuelle Bericht des UN–Klimarates hat aufgezeigt, wie bedrohlich die Lage bereits ist. "Die verantwortlichen Politiker dürfen nicht weiter zusehen, wie die Welt in Fluten, Stürmen undÜberschwemmungen unterzugehen droht, und abertausende von Menschen Gefahr laufen, ihre Heimat zu verlieren", warnt Greenpeace–Projektleiter Wolfgang Sadik.
Für den Bau der Arche leitet Sadik eine Karawane, die mit Hilfe von vierzig Pferden zwölf Kubikmeter vorgefertigter Holzteile auf 2.500 Meter Höhe transportiert, wo in den folgenden Tagen mit dem Aufbau von Stützen, Kiel und Spanten begonnen wird. In den nächsten Wochen werden dann rund zwanzig türkische wie auch internationale Tischler den Bau des Schiffes zu Ende bringen.
Danach soll die Arche als Berghütte genutzt werden, wofür sie Greenpeace am 31. Mai der Öffentlichkeit übergeben wird. Einen Tag vorher wird ein Trupp von Kletterern der Umweltorganisation auf dem Gipfel des Ararat in 5.137 Metern Höhe an die politisch Verantwortlichen in aller Welt appellieren, die dringend notwendigen Klimaschutz–Maßnahmen endlich konsequent umzusetzen.
Nicht nur nach Meinung von Greenpeace ist es höchste Zeit, dass sich vor allem die Industrienationen auf verbindliche Reduktionsziele für ein Kyoto–Nachfolgeprotokoll verpflichten und eine weltweite Energierevolution einleiten. Die Treibhausgase in den G8–Staaten müssen bis zum Jahr 2020 um durchschnittlich dreißig Prozent und bis zur Mitte des Jahrhunderts um achtzig Prozent gegenüber 1990 reduziert werden.
"Auf dem G8–Gipfel in Heiligendamm müssen den vielen Ankündigungen zum Klimaschutz endlich Taten folgen", fordert Greenpeace–Sprecher Bernhard Obermayr. "Vor allem die Vereinigten Staaten von Amerika müssen als weltgrößter Verursacher von Treibhausgasen ins Boot geholt und zu konkreten CO2–Senkungszielen bewegt werden. Doch auch Österreich, längst schon eines der Klimaschutz–Schlusslichter in der EU, muss seine Anstrengungen deutlich erhöhen", so Obermayr.

Verwandte Artikel

  • Asbest im Burgenland: Erste Luftmesswerte bestätigen Warnungen von Greenpeace
  • „Klima-Quittung” zeigt 102 Milliarden Euro an Klimaschäden durch OMV 
  • Greenpeace: Klimagesetz-Entwurf für Österreichs Klimaschutz völlig unbrauchbar
  • Extreme Hitze in Europa: Greenpeace verurteilt Angriffe auf EU-Klimaziel 2040
  • Welttag der Ozeane: Endlich klares Bekenntnis zum Meeresschutz von Österreich gefordert
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
17.05.2007 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Umweltdachverband deckt auf: Kraftwerk im Nationalpark Gesäuse geplant!

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Natura Trails – Schutzgebiete erleben

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 12. Mai 2026, 69.051 Artikel Online

Weitere Themen

  • Gorbatschow: "Deutschland wird Öko–Weltmacht"
  • Natura 2000–Desaster ohne Ende – Österreich erneut vom EuGH verurteilt!
  • Weißbuch für Abfallvermeidung und –verwertung in Österreich
  • Öko–Know how für Groß und Klein
  • Eurostat–Bericht: Ökosteuern–Einnahmen in EU nehmen ab
  • INITIATIVE ZIVILGESELLSCHAFT – für engagierte Menschen
  • Die Salaternte retten: ökologische Schneckenbekämpfung
  • Bekanntheitsgrad des FAIRTRADE Gütesiegels auf über 80% gestiegen
  • INTERSPAR führt Tragetaschen aus nachwachsenden Rohstoffen ein
  • 452 Mio. Euro für „grünes„ Wachstum in Ontario
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1419
  • 1420(current)
  • 1421
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.306 Artikel | Seite 1.420 von 1.531

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Energiewende mitgestalten – Demokratie stärken, Zukunft sichern Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at