Greenpeace errichtet Arche auf Berg Ararat
Unter der Leitung des österreichischen Greenpeace–Mitarbeiters Wolfgang Sadik wird die Umweltorganisation auf dem Ararat in der Osttürkei ein großes Holzschiff in 2.500 Meter Höhe errichten. Mit dieser Arche will Greenpeace kurz vor dem G8–Gipfel im deutschen Heiligendamm daran erinnern, dass der Menschheit nicht mehr allzu viel Zeit bleibt, um eine verheerende Klimakatastrophe zu verhindern.
Der aktuelle Bericht des UN–Klimarates hat aufgezeigt, wie bedrohlich die Lage bereits ist. "Die verantwortlichen Politiker dürfen nicht weiter zusehen, wie die Welt in Fluten, Stürmen undÜberschwemmungen unterzugehen droht, und abertausende von Menschen Gefahr laufen, ihre Heimat zu verlieren", warnt Greenpeace–Projektleiter Wolfgang Sadik.
Für den Bau der Arche leitet Sadik eine Karawane, die mit Hilfe von vierzig Pferden zwölf Kubikmeter vorgefertigter Holzteile auf 2.500 Meter Höhe transportiert, wo in den folgenden Tagen mit dem Aufbau von Stützen, Kiel und Spanten begonnen wird. In den nächsten Wochen werden dann rund zwanzig türkische wie auch internationale Tischler den Bau des Schiffes zu Ende bringen.
Danach soll die Arche als Berghütte genutzt werden, wofür sie Greenpeace am 31. Mai der Öffentlichkeit übergeben wird. Einen Tag vorher wird ein Trupp von Kletterern der Umweltorganisation auf dem Gipfel des Ararat in 5.137 Metern Höhe an die politisch Verantwortlichen in aller Welt appellieren, die dringend notwendigen Klimaschutz–Maßnahmen endlich konsequent umzusetzen.
Nicht nur nach Meinung von Greenpeace ist es höchste Zeit, dass sich vor allem die Industrienationen auf verbindliche Reduktionsziele für ein Kyoto–Nachfolgeprotokoll verpflichten und eine weltweite Energierevolution einleiten. Die Treibhausgase in den G8–Staaten müssen bis zum Jahr 2020 um durchschnittlich dreißig Prozent und bis zur Mitte des Jahrhunderts um achtzig Prozent gegenüber 1990 reduziert werden.
"Auf dem G8–Gipfel in Heiligendamm müssen den vielen Ankündigungen zum Klimaschutz endlich Taten folgen", fordert Greenpeace–Sprecher Bernhard Obermayr. "Vor allem die Vereinigten Staaten von Amerika müssen als weltgrößter Verursacher von Treibhausgasen ins Boot geholt und zu konkreten CO2–Senkungszielen bewegt werden. Doch auch Österreich, längst schon eines der Klimaschutz–Schlusslichter in der EU, muss seine Anstrengungen deutlich erhöhen", so Obermayr.
Der aktuelle Bericht des UN–Klimarates hat aufgezeigt, wie bedrohlich die Lage bereits ist. "Die verantwortlichen Politiker dürfen nicht weiter zusehen, wie die Welt in Fluten, Stürmen undÜberschwemmungen unterzugehen droht, und abertausende von Menschen Gefahr laufen, ihre Heimat zu verlieren", warnt Greenpeace–Projektleiter Wolfgang Sadik.
Für den Bau der Arche leitet Sadik eine Karawane, die mit Hilfe von vierzig Pferden zwölf Kubikmeter vorgefertigter Holzteile auf 2.500 Meter Höhe transportiert, wo in den folgenden Tagen mit dem Aufbau von Stützen, Kiel und Spanten begonnen wird. In den nächsten Wochen werden dann rund zwanzig türkische wie auch internationale Tischler den Bau des Schiffes zu Ende bringen.
Danach soll die Arche als Berghütte genutzt werden, wofür sie Greenpeace am 31. Mai der Öffentlichkeit übergeben wird. Einen Tag vorher wird ein Trupp von Kletterern der Umweltorganisation auf dem Gipfel des Ararat in 5.137 Metern Höhe an die politisch Verantwortlichen in aller Welt appellieren, die dringend notwendigen Klimaschutz–Maßnahmen endlich konsequent umzusetzen.
Nicht nur nach Meinung von Greenpeace ist es höchste Zeit, dass sich vor allem die Industrienationen auf verbindliche Reduktionsziele für ein Kyoto–Nachfolgeprotokoll verpflichten und eine weltweite Energierevolution einleiten. Die Treibhausgase in den G8–Staaten müssen bis zum Jahr 2020 um durchschnittlich dreißig Prozent und bis zur Mitte des Jahrhunderts um achtzig Prozent gegenüber 1990 reduziert werden.
"Auf dem G8–Gipfel in Heiligendamm müssen den vielen Ankündigungen zum Klimaschutz endlich Taten folgen", fordert Greenpeace–Sprecher Bernhard Obermayr. "Vor allem die Vereinigten Staaten von Amerika müssen als weltgrößter Verursacher von Treibhausgasen ins Boot geholt und zu konkreten CO2–Senkungszielen bewegt werden. Doch auch Österreich, längst schon eines der Klimaschutz–Schlusslichter in der EU, muss seine Anstrengungen deutlich erhöhen", so Obermayr.
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