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Greenpeace an ÖVP: Grenzen werden tatsächlich überschritten

22.02.2006

Kinderlungen müssen Vorrang vor Recht auf freie Fahrt für Politikerautos ohne Partikelfilter haben.

ja © www.greenpeace.de
ja © www.greenpeace.de
Die heutige Greenpeace–Aktion vor dem Parlament endete nach Anforderung der Polizei durch NR–Präsident Khol mit einer Räumung der Greenpeace–Aktivisten, die auf die hohe Feinstaubbelastung und die Untätigkeit der Politik bei dieser Problematik hingewiesen haben.
Die Vorwürfe der ÖVP, Greenpeace würde Grenzen überschreiten, werden von der Umweltschutzorganisation zurückgeweisen. "Aber es werden tatsächlich Grenzen überschritten, allerdings nicht von Greenpeace. Nämlich die Grenzwerte für Feinstaub sowie die Grenzen der Rechte Dritter, in diesem Fall der dem gefährlichen Feinstaub ausgesetzten Bevölkerung", kritisiert Greenpeace–Verkehrsexperte Erwin Mayer.
"Dringend erforderlich ist ein Immissionsgestetz Luft, das Kinderlungen eindeutig Vorrang vor dem Recht auf freie Fahrt für Politikerautos ohne Partikelfilter einräumt", so Mayer.
Quelle: Greenpeace

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22.02.2006 | Autor*in: litschauer
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