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Greenpeace-Aktivisten protestieren an Öltanker “Eventin” zum Jahrestag der Havarie

08.01.2026

Ostsee-Küstenländer blieben bei Ölunfall auf den Kosten sitzen

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Protest beim Evetin Tanker © Greenpeace Deutschland

Rügen/Sassnitz – Gegen den Transport von russischem Öl mit veralteten und unversicherten Tankern protestierten gestern  fünf Aktive von Greenpeace mit einem Schlauchboot und einem Banner  am Öltanker “Eventin” vor Sassnitz. Auf dem Banner stand “Oil kills” (Öl tötet). Die “Eventin” trieb vor einem Jahr stundenlang manövrierunfähig vor der Insel Rügen und wäre dabei fast auf Grund gelaufen. Sie wurde dann von deutschen Behörden abgeschleppt, liegt seitdem auf Reede und stellt eine Gefahr für die Umwelt dar. Welche Folgen ein Auslaufen der Ladung an der derzeitigen Liegestelle der “Eventin” hätte, zeigt Greenpeace mit einer datenbankgestützten Simulationsstudie, die beim Helmholtz Zentrum Hereon in Auftrag gegeben wurde . “Die Ladung der “Eventin” muss gesichert werden. Die Ostsee ist bedroht, käme es zu einer Ölkatastrophe, wäre das Ökosystem für Jahrzehnte belastet”, sagt Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack. "Angesichts der hohen Zahl von russischen Schattenflottentankern, die täglich durch die Ostsee fahren, ist es keine Frage ob, sondern nur wann es zum Desaster kommt. Die Bundesregierung muss Öltankern, die in keinem Flottenregister gelistet und damit nicht versichert sind, das Recht auf Durchfahrt verweigern.”
 

Geistertanker ohne Flaggenstaat und Versicherungsschutz sind eine zusätzliche Gefahr
 

Trotz bestehender Sanktionen - auch durch die Europäische Union - exportiert Russland mit veralteten, schlecht gewarteten und unterversicherten Tankern Rohöl im Millionen-Tonnen-Maßstab. Mit dem Gewinn aus dem verkauften Öl finanziert die russische Regierung den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Für den Ölexport setzt Russland in jüngster Zeit auch Schiffe ohne Flaggenstaat oder gültige IMO-Nummer ein. Im Falle einer Havarie würden deutsche Steuerzahlende auf den Kosten einer Ölpest sitzen bleiben. Mitte Juni 2025 hatte sich Deutschland zusammen mit den Ostsee-Anrainern sowie Belgien, den Niederlanden und Großbritannien zu einem konsequenten Vorgehen gegen die Schattenflotte verpflichtet. Zudem erklärten die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten am 15. Dezember, dass flaggenlose Schiffe nicht unter den Schutz des UN-Seerechts fallen und deswegen kein Anrecht auf eine friedliche Durchfahrt haben.

Während der vergangenen sechs Monate seit der Juni-Erklärung sind 417 beladene Tanker der Schattenflotte an der deutschen Ostseeküste vorbeigefahren, über zwei Drittel davon waren von Sanktionen betroffen. 65 davon waren sogenannte Geistertanker und führten keine oder eine falsche Flagge. “Die Faktenlage ist erdrückend, die Bundesregierung muss endlich gegen die Schattenflotte und ihre Geistertanker handeln”, sagt Thilo Maack, Meeresbiologe von Greenpeace.

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