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GreenLight–Logo geht an vier Kärntner Gemeinden und die Kelag

15.04.2006

Modernisierung der Straßenbeleuchtung spart bis zu 45 Prozent Strom

Ein Festakt besiegelte die Partnerschaft von vier Kärntner Gemeinden und der Kelag mit dem GreenLight–Programm der EU. In Althofen, Gmünd, Feistritz ob Bleiburg sowie Velden reduzierte sich der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung durch von der Kelag vorgenommene Modernisierungen um bis zu 45 Prozent. Die Überreichung des GreenLight–Logos erfolgte durch dieÖsterreichische Energieagentur, die in Österreich für das Programmmanagement verantwortlich zeichnet.
Was die Bürgerinnen und Bürger von Althofen, Gmünd, Feistritz ob Bleiburg und Velden schon festgestellt haben, würdigte nun ein Festakt in der Kelag–Zentrale in Klagenfurt. Die Kelag brachte die Straßenbeleuchtung in den genannten Gemeinden auf den letzten Stand der Technik. Dabei wurde nicht nur die Helligkeit – und somit die Sicherheit – erhöht, sondern auch Energie gespart. Insgesamt konnte der Stromverbrauch um mehr als 360.000 kWh gesenkt werden; das entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund hundert Haushalten .

Jährlich insgesamt Euro 36.000,– eingespart

Der Gastgeber Dkfm. Hans–Joachim Jung, Vorstandsdirektor der Kelag, erläuterte in seiner Festrede das Service, das sein Unternehmen den Kommunen bietet. Die Experten der Kelag analysieren den Ist–Zustand der Straßenbeleuchtung vor Ort, um dann der Gemeinde ein Sanierungskonzept zu unterbreiten. Dabei wird dem Ortsbild und den Anforderungen an die Helligkeit Rechnung getragen. Die Modernisierungsmaßnahmen und mit ihr einhergehende neue Designlösungen reduzieren die Energie–, Wartungs–, Reinigung– sowie Instandhaltungskosten. Bei den vier ausgezeichneten Gemeinden werden nun insgesamt mehr als Euro 36.000,– pro Jahr eingespart. In vielen Fällen verdreifachte sich darüber hinaus die Helligkeit.
Dr. Fritz Unterpertinger, der Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, hieß die neuen Partner herzlich im Programm willkommen: "Das GreenLight–Logo signalisiert Ihr besonderes Engagement bei energieeffizienter Beleuchtung. Es kann und soll von Ihnen auch für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden, nämlich um sowohl für die Maßnahmen, als auch für Sie selbst "Werbeeffekte" zu erzielen."
Beispielhaft ist die Vorgangsweise von Gmünd. Das Stadtbild der Stadtgemeinde prägten Nostalgieleuchten, die viel Energie benötigten und aufwendig zu pflegen und zu reinigen waren. So sammelten sich an den Lampenböden Insekten, die regelmäßig entfernt werden mussten. Da in die teils undichten Leuchten leicht Feuchtigkeit eintrat, kam es zu Rostbildung und somit zu Ausfällen. Es gelang, einen ähnlichen Nostalgie–Lampentyp ausfindig zu machen und diesen optimal mit den bestehenden Masten und Wandauslegern zu verbinden. Die neue Leuchte erhöht durch Lichtlenkung die Helligkeit am Boden um mehr als 40 Prozent, obwohl der Stromverbrauch um die Hälfte geringer ist. Der nunmehr geschlossene Lampenraum macht sie wartungsfreundlicher, was die zusätzlichen Kosten für die öffentliche Beleuchtung um bis zu 50 Prozent reduziert. Rechnete man bisher mit einer Betriebsdauer von rund 10.000 Stunden, so werden nun mehr als 16.000 Stunden erwartet.
Nicht nur Althofen, Gmünd, Feistritz und Velden erhielten das GreenLight–Logo der EU. Auch die Kelag, die durch ihr aktives Engagement beweist, dass sie das GreenLight–Programm unterstützt und die Energieeffizienz forciert, wurde in den Kreis der Partner aufgenommen. Vorstandsdirektor Jung erhielt das Logo mit dem "Auftrag", das GreenLight–Programm in ganz Österreich voranzutreiben.
Das Programm
GreenLight ist ein von der EU initiiertes Programm, in dem sich teilnehmende Gemeinden, Organisationen und Unternehmen freiwillig verpflichten, die Beleuchtung überall dort zu modernisieren, wo sich die Investitionen wirtschaftlich rechtfertigen. Das EU–weite GreenLight–Programm wird in Österreich von der Österreichischen Energieagentur gemanagt.
Bisher erhielten in Österreich die Städte Salzburg, Kufstein und Schwechat, die Marktgemeinde Frastanz, die Wipark AG, das BRG Waidhofen, der Verschiebebahnhof Kledering (ÖBB) sowie zwei ACCOR–Hotels das Programm–Logo.
Quelle: Österreichische Energieagentur
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15.04.2006 | Autor*in: holler
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