Green Producing: Neue Anforderungen an Film- und TV-Produktionen
Die Richtlinien des Österreichischen Umweltzeichens für die verschiedensten Branchen und Lebensbereiche werden regelmäßig auf Aktualität geprüft. Die seit 2017 bestehende Richtlinie UZ 76 „Green Producing“ für TV- und Filmproduktionen wurde nun gemeinsam mit Expert:innen aus dem Umweltbereich und der Branche überarbeitet. Im Fokus steht dabei die zunehmende Internationalisierung der Branche und eine ganzheitlichere Kommunikation. 40 österreichische Produktionsfirmen können inzwischen Film- und TV-Produktionen, aber auch Werbespots nach der UZ-Richtlinie 76 produzieren.
Seit über 30 Jahren steht das Österreichische Umweltzeichen als das führende, staatlich geprüfte Umweltsiegel für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen in Österreich und hat sich seitdem laufend an Veränderungen und neue Entwicklungen angepasst. Die strengen Kriterien werden in Zusammenarbeit mit Expert:innen der jeweiligen Branchen sowie Vertreter:innen aus Umwelt- und Nachhaltigkeitsorganisationen erarbeitet und regelmäßig aktualisiert. So gewährleistet das Umweltzeichen höchste Standards für umweltfreundliche Produkte, Organisationen und Dienstleistungen.
Die Richtlinie „Green Producing“ wurde 2017 ins Leben gerufen, um den steigenden nachhaltigen Herausforderungen der Filmbranche ein geeignetes Instrument zur Verfügung zu stellen. Bis jetzt wurden 40 Unternehmen und über 110 TV- und Filmproduktionen mit dem staatlichen Gütesiegel zertifiziert. Dabei inkludiert die Richtlinie nicht nur Kriterien für die jeweilige Produktion, sondern auch für das dahinterstehende Unternehmen und stellt Anforderungen an alle relevanten Herstellungsschritte einer Filmproduktion, unter anderem in den Bereichen Mobilität, Stromversorgung, Catering, Kostüm und Maske. Mithilfe von Input aus der Branche wurde die Richtlinie nun überarbeitet. „Besonders die Zusammenarbeit mit den zertifizierten Firmen ist uns bei den Überarbeitungen der Richtlinien wichtig. Wir wollen gewährleisten, dass unsere Richtlinien mit den neuen Anforderungen mitwachsen und die Kriterien gleichzeitig in der Praxis realisierbar bleiben“, betont Regina Preslmair, Verantwortliche für Kunst und Kultur beim Österreichischen Umweltzeichen im Umweltministerium.
Praxisnah und zukunftsorientiert
Nachhaltiges Handeln wird in allen Branchen immer wichtiger – nicht zuletzt, weil es zunehmend Voraussetzung für finanzielle Förderungen ist, wie es bereits bei der Filmförderung der Fall ist. Mit der steigenden Nachfrage nach der staatlichen Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen mussten nun auch die Richtlinien auf die wachsende Zielgruppe zugeschnitten werden. „Der Fokus dieser Überarbeitung lag darauf, die Anforderungen an komplexere, oftmals auch länderübergreifende Filmproduktionen anzupassen. Gleichzeitig galt es darauf zu achten, dass die Einhaltung der Kriterien bereits im Vorfeld mit Hilfe von geeigneten Konzepten, Listen und Maßnahmen, aber auch persönlich Verantwortlichen gewährleistet wird. Dafür wurde zusätzlich zum Umweltzeichen-Beauftragten im Filmproduktionsunternehmen die Position der:des Green Producing Zuständigen definiert, welche:r für die Kommunikation und Einhaltung der Anforderungen direkt am Filmset der auszuzeichnenden Filmproduktion zuständig ist. Gleichzeitig war das Ziel der Überarbeitung, die Umsetzung der Anforderungen für die unterschiedlichen Filmproduktionen durch flexible Kriterien noch praxisnaher zu ermöglichen. Auch auf die zunehmende Nutzung digitaler Nachbearbeitungen wird nun stärker eingegangen“, erläutert Sharis Till, die beim Verein für Konsumenteninformation für das Österreichische Umweltzeichen die Richtlinie Green Producing betreut.
Filmreife Leistungen für die Umwelt
Mit über 110 ausgezeichneten Filmproduktionen umfasst die Richtlinie eine große Bandbreite aus verschiedensten Filmgattungen. Eine besondere Bedeutung hat das Umweltzeichen aber natürlich für Filmproduktionen, die sich auch inhaltlich um Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein drehen. Darunter fallen beispielsweise die Natur- und Tierdokumentationen von Terra Mater Studios GmbH, Interspot Film GmbH, ORF und PKM FilmproduktionsgmbH, Centurioni Images oder die Ja!-Natürlich Werbespots von Das Rund GmbH.
Seit über 30 Jahren steht das Österreichische Umweltzeichen als das führende, staatlich geprüfte Umweltsiegel für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen in Österreich und hat sich seitdem laufend an Veränderungen und neue Entwicklungen angepasst. Die strengen Kriterien werden in Zusammenarbeit mit Expert:innen der jeweiligen Branchen sowie Vertreter:innen aus Umwelt- und Nachhaltigkeitsorganisationen erarbeitet und regelmäßig aktualisiert. So gewährleistet das Umweltzeichen höchste Standards für umweltfreundliche Produkte, Organisationen und Dienstleistungen.
Die Richtlinie „Green Producing“ wurde 2017 ins Leben gerufen, um den steigenden nachhaltigen Herausforderungen der Filmbranche ein geeignetes Instrument zur Verfügung zu stellen. Bis jetzt wurden 40 Unternehmen und über 110 TV- und Filmproduktionen mit dem staatlichen Gütesiegel zertifiziert. Dabei inkludiert die Richtlinie nicht nur Kriterien für die jeweilige Produktion, sondern auch für das dahinterstehende Unternehmen und stellt Anforderungen an alle relevanten Herstellungsschritte einer Filmproduktion, unter anderem in den Bereichen Mobilität, Stromversorgung, Catering, Kostüm und Maske. Mithilfe von Input aus der Branche wurde die Richtlinie nun überarbeitet. „Besonders die Zusammenarbeit mit den zertifizierten Firmen ist uns bei den Überarbeitungen der Richtlinien wichtig. Wir wollen gewährleisten, dass unsere Richtlinien mit den neuen Anforderungen mitwachsen und die Kriterien gleichzeitig in der Praxis realisierbar bleiben“, betont Regina Preslmair, Verantwortliche für Kunst und Kultur beim Österreichischen Umweltzeichen im Umweltministerium.
Praxisnah und zukunftsorientiert
Nachhaltiges Handeln wird in allen Branchen immer wichtiger – nicht zuletzt, weil es zunehmend Voraussetzung für finanzielle Förderungen ist, wie es bereits bei der Filmförderung der Fall ist. Mit der steigenden Nachfrage nach der staatlichen Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen mussten nun auch die Richtlinien auf die wachsende Zielgruppe zugeschnitten werden. „Der Fokus dieser Überarbeitung lag darauf, die Anforderungen an komplexere, oftmals auch länderübergreifende Filmproduktionen anzupassen. Gleichzeitig galt es darauf zu achten, dass die Einhaltung der Kriterien bereits im Vorfeld mit Hilfe von geeigneten Konzepten, Listen und Maßnahmen, aber auch persönlich Verantwortlichen gewährleistet wird. Dafür wurde zusätzlich zum Umweltzeichen-Beauftragten im Filmproduktionsunternehmen die Position der:des Green Producing Zuständigen definiert, welche:r für die Kommunikation und Einhaltung der Anforderungen direkt am Filmset der auszuzeichnenden Filmproduktion zuständig ist. Gleichzeitig war das Ziel der Überarbeitung, die Umsetzung der Anforderungen für die unterschiedlichen Filmproduktionen durch flexible Kriterien noch praxisnaher zu ermöglichen. Auch auf die zunehmende Nutzung digitaler Nachbearbeitungen wird nun stärker eingegangen“, erläutert Sharis Till, die beim Verein für Konsumenteninformation für das Österreichische Umweltzeichen die Richtlinie Green Producing betreut.
Filmreife Leistungen für die Umwelt
Mit über 110 ausgezeichneten Filmproduktionen umfasst die Richtlinie eine große Bandbreite aus verschiedensten Filmgattungen. Eine besondere Bedeutung hat das Umweltzeichen aber natürlich für Filmproduktionen, die sich auch inhaltlich um Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein drehen. Darunter fallen beispielsweise die Natur- und Tierdokumentationen von Terra Mater Studios GmbH, Interspot Film GmbH, ORF und PKM FilmproduktionsgmbH, Centurioni Images oder die Ja!-Natürlich Werbespots von Das Rund GmbH.