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Green Planet Energy wächst weiter und investiert Millionen in die Energiewende

08.07.2026

2025: 12 Millionen Euro Investment - Neue Geschäftsfelder werden ausgebaut

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Investitionen in die Energiewende: Mit dem Repowering des Windparks Uetersen stärkte Green Planet Energy 2025 ihre Windstromerzeugung © Green Planet Energy / Anna Sommer

Hamburg - Die Energiegenossenschaft Green Planet Energy setzt ihren Wachstumskurs fort und baut ihr Engagement für erneuerbare Energien weiter aus. Im Jahr 2025 traten mehr als 7.000 neue Mitglieder bei, sodass die Genossenschaft inzwischen über 50.000 Mitglieder zählt und damit die größte Energiegenossenschaft Deutschlands ist.

Auch im Energievertrieb konnte Green Planet Energy zulegen: Zum Jahresende versorgte das Unternehmen bundesweit knapp 200.000 Kundinnen und Kunden mit Ökostrom – rund 6.000 mehr als im Vorjahr. Die positive Entwicklung stärkte zugleich die finanzielle Basis der Genossenschaft.
 

12 Millionen Euro für Wind, Solar und neue Energielösungen 

Allein 2025 investierte Green Planet Energy rund 12 Millionen Euro in erneuerbare Energien und neue Geschäftsfelder. Das Geld der Mitglieder fließt unter anderem in Windparks, Solarprojekte, Mieterstromlösungen und Wärmepumpenangebote.
 

„Das Geld unserer Mitglieder arbeitet für die Energiewende“, betont Vorstand Nils Müller. Die Genossenschaft entwickle Lösungen für zentrale Zukunftsbereiche – von der Stromerzeugung aus Wind und Sonne bis zur klimafreundlichen Wärmeversorgung.
 

Das Geschäftsjahr 2025 schloss Green Planet Energy mit einem Jahresüberschuss von 3,1 Millionen Euro ab. Die Mitgliedervertreter beschlossen eine Ausschüttung von zwei Prozent, während der Großteil der Mittel im Unternehmen verbleibt und für weitere Energiewendeprojekte eingesetzt wird.
 

Neue Wind- und Solarprojekte in Betrieb 

Bei den eigenen Energieprojekten gab es mehrere Fortschritte. Das Repowering des Windparks Uetersen wurde abgeschlossen, der Windpark Bälau mit eigenem Umspannwerk ging in Betrieb. Als nächstes soll der Windpark Erftstadt folgen.
 

Auch im Bereich Solarenergie baut die Genossenschaft ihr Portfolio aus: In Parndorf (Österreich) wurde gemeinsam mit Partnern eine Agri-Photovoltaikanlage fertiggestellt – das erste Hybridkraftwerk der Genossenschaft. Zudem begann der Bau eines Biodiversitätssolarparks im niedersächsischen Dedendorf.
 

Ausbau neuer Geschäftsfelder 

Neben der Erzeugung erneuerbarer Energie erweitert Green Planet Energy auch seine Angebote rund um die Energiewende. Mit dem Joint Venture HandelGrün wurde eine unabhängige Direktvermarktung für Ökostrom aufgebaut. Ziel ist es, erneuerbare Energien besser in den Strommarkt zu integrieren und neue Möglichkeiten für Flexibilität und Speicherlösungen zu schaffen.
 

Auch dezentrale Energielösungen gewinnen an Bedeutung. Dazu gehören Mieterstrommodelle, Photovoltaik-Angebote, Wärmepumpen und Unterstützung bei kommunalen Wärmeplanungen.
 

Genossenschaft als Motor der Energiewende 

Green Planet Energy sieht die Entwicklung als Beleg dafür, dass die Energiewende auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann. Vorstand Sönke Tangermann fordert zugleich bessere politische Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien: Versorgungssicherheit, bezahlbare Energie und Klimaschutz ließen sich langfristig nur mit einem stärkeren Ausbau von Wind- und Solarenergie erreichen.
 

Mit dem Wachstum der Genossenschaft zeigt sich, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger die Energiewende aktiv mitgestalten wollen: nicht nur als Stromkund:innen, sondern als Teil einer Gemeinschaft, die in die Energieversorgung der Zukunft investiert.

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