Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz
oekonews banner

GREEN CONCRETE – Grüner Beton

27.10.2006

EU– Schotterrasenprojekt will fünf Ziele auf einen Streich erreichen

In einem von der EU ko–finanzierten Forschungsprojekt unter Beteilung des Fachbereichs Landschaftsarchitektur und Gartenbau der Fachhochschule Erfurt (Gesamtleitung des Projektes: Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau an der Universität für Bodenkultur Wien) soll eine begrünte Oberflächenbefestigung für Parkplätze aus gebrochenem Hochbauabrissmaterial entwickelt werden, kurzum Schotterrasen.
Stellen Sie sich vor, Sie parken wie gewohnt Ihr Auto. Aber nicht auf Asphalt, sondern auf Schotterrasen, der aus Baustoffrecyclingmaterialien besteht. Also aus zerbrochenem Ziegel und Beton. Und auf dem verschiedene Gräser und Kräuter wachsen, manche blühen vielleicht gerade. Man stellt sich natürlich sofort die Frage, geht das? Ein Konsortium von 12 Partnern aus 3 EU–Ländern sagt: Ja natürlich! Am 29. September traf sich das Konsortium in Wien für den offiziellen Startschuss des EU–Projektes Green Concrete. Von nun an wird mit Hochdruck an der Realisierung gearbeitet.
Für die umfangreichen Testreihen wurden eigens fünf WissenschaftlerInnen an den 3 Forschungseinrichtungen in Wien, Erfurt und Veitshöchheim eingestellt. Bis Ende August 2008 bleibt den ForscherInnen nun Zeit, um die hoch gesteckten Ziele zu erreichen.
Die neue Parkplatzbefestigung soll gleich fünf Ziele erreichen:
1. Die beteiligten Baustoff–Recycling–Firmen suchen eine Anwendungsmöglichkeit für bislang unverkäufliche Materialien aus dem Hochbauabriss. Z.B. fielen alleine in Wien im vergangenen Jahr rund 4 Millionen Tonnen Baurestmassen an – Tendenz steigend.
2. Schotterrasen ermöglicht die Versickerung von Regen. Die zum Teil schon überstrapazierten oder sogar übergehenden Kanäle sollen entlastet und das Grundwasser erneuert werden.
3. Schotterrasen ist ein Lebensraum im Gegensatz zu toten Asphalt– und Betonwüsten. Eine Vielzahl an Pflanzen, Insekten und Bodenorganismen, die auch für den Schadstoffabbau von größter Bedeutung sind, sollen hier ihr zu Hause finden.
4. Der Bau von Schotterrasen ist denkbar einfach, weil einschichtig, das Material kostengünstig. Schotterrasen soll vor allem auch eine ökonomische Alternative zur üblichen Bodenversiegelung mittels Asphalt für Bauherrn und Baufirmen sein.
5. Der grüne und blühende Schotterrasen soll das Stadtbild bereichern und die hohen Temperaturen durch Verdunstung abmildern. Das führt zu höherem Wohlbefinden und besserer Gesundheit.
Roland Hahn
Fachhochschule Erfurt
  • Drucken
  • Empfehlen
27.10.2006 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

"Umwelt" und "Nachhaltigkeit" Bestandteil von betriebswirtschaftlicher Lehre und Forschung

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Informeller Rat betont Wichtigkeit der Klimapolitik

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 17. September 2026, 70.165 Artikel Online

Weitere Themen

  • Alten Kostbarkeiten ein neues Leben schenken
  • Leichtere und nachhaltigere Bauteile für die Mobilität
  • Terpentin statt Abluft: CLASSEN gewinnt wertvollen Rohstoff aus der MDF-Produktion
  • 336 alte Apfel- und Birnensorten: Moststraße wird zum Zentrum der Pomologie
  • 75 Jahre HBLFA Schönbrunn: Gartenbau zwischen Tradition und Klimawandel
  • DHL-Mitarbeitende pflanzen klimafitte Wälder in der Steiermark
  • Junge Künstler/innen machen Luftgütemessstationen sichtbar
  • Mut zur Natur statt Mut zur Lücke
  • EU startet neue Akademie für die Menschen hinter der Energiewende
  • USA kippt Klimaschutz für fossile Kraftwerke - Klagen zu erwarten
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.645 Artikel | Seite 1 von 1.565

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at