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Gorbach: Reaktion der Atomsicherheitsbehörde kommt sehr spät

22.09.2004

Nach 71 Störfällen in Temelin erstmals eine Untersuchung des Pannenreaktors Atomsicherheitsbehörde

"Es mussten 71 Störfälle im AKW Temelin passieren, bevor die Atomsicherheitsbehörde in Prag erstmals eine Untersuchung des Pannenreaktors ankündigt", kommentierte VK Infrastrukturminister Hubert Gorbach am Mittwoch die Ankündigung der Atomsicherheitsbehörde nach dem jüngsten Störfall in der Nacht auf Montag. "Man hat die Atomenergie nicht im Griff, das zeigt sich immer wieder. Unser Ziel muss darum ein atomfreies Europa sein", erklärte der langjährige Atomgegner Gorbach. Er trete in dieser Sache für eine klare Positionierung Österreichs in der Europäischen Union ein.
"Als Technologieminister ist es mir ein Anliegen, die nichtnukleare Energieforschung weiter voranzutreiben", so Gorbach. Die laufenden Programmlinien `Energiesysteme der Zukunft‚ und `Haus der Zukunft` konzentrieren sich insbesondere auf Bioenergie sowie solares Heizen und Kühlen. Derzeit werden rund 196 Projekte mit rund 22,1 Millionen Euro gefördert. Im kommenden Jahr folgt die nächste Ausschreibung in dieser Größenordnung. "Österreich liegt in der Nutzung erneuerbarer Energie im Europäischen Spitzenfeld – diese Position wollen wir ausbauen", schloss Gorbach.(Schluss bxf)
Rückfragehinweis: BM für Verkehr, Innovation und Technologie
*** OTS–ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0102 2004–09–22/11:20

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22.09.2004 | Autor*in: holler
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