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Globale Studie: Salz, Sauerstoffmangel und Sedimente bedrohen Flussleben weltweit

19.11.2025

Süßwasserflüsse sind unter menschlichem Druck und verlieren Arten schneller als jedes andere Ökosystem.

Fluss .jpg
Flussauen © Seaq68 pixabay.com
Duisburg & Essen - Ein internationales Forschungsteam der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat nun erstmals weltweit analysiert, wie unterschiedliche Stressfaktoren auf Flussorganismen wirken. Die Ergebnisse wurden in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.

Die Wissenschaftler:innen sichteten über 22.000 Fachartikel und werteten 1.332 Datensätze aus 276 Studien aus. Sie untersuchten fünf zentrale Gruppen: Mikroorganismen, Algen, Wasserpflanzen, wirbellose Tiere und Fische.
 

Kernbefunde:

  • Salzgehalt, Sauerstoffmangel und Sedimentablagerungen wirken auf fast alle Gruppen schädlich. Sie führen zu Stoffwechselstress, verschlammen Lebensräume und mindern Artenvielfalt.

  • Nährstoffanreicherung und Erwärmung beeinflussen Arten unterschiedlich: Moderate Nährstoffeinträge können das Algenwachstum fördern, während höhere Pflanzenarten an Vielfalt verlieren. Wirbellose Tiere und Fische reagieren besonders empfindlich auf Sauerstoffmangel und Sedimente.

  • Stressfaktoren treten oft gemeinsam auf und verstärken sich gegenseitig.

„Salz, Sedimente und Sauerstoffmangel schaden fast immer“, fasst Prof. Dr. Daniel Hering zusammen. „Unsere Analysen erlauben es nun, diese Zusammenhänge zu quantifizieren und für Vorhersagen und Gewässerschutzmaßnahmen nutzbar zu machen.“

Die Studie liefert erstmals eine globale Grundlage, um menschgemachte Belastungen in Flüssen zu verstehen und die Auswirkungen auf verschiedene Organismengruppen zu prognostizieren. Sie entstand im Rahmen des Sonderforschungsbereichs RESIST, koordiniert an der UDE.

Links

  • STUDIE:Meta-analysis-derived estimates of stressor–response associations for riverine organism groups
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19.11.2025 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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Flussauen © Seaq68 pixabay.com