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Globale Ressourcen für heuer bereits aufgebraucht!

10.10.2006

World Overshoot Day am 9. Oktober – Steigender Verbrauch von natürlichen Ressourcen zwingt die Welt immer früher in ökologisches Defizit

ja © www.agendax.at
ja © www.agendax.at
Die Menschheit lebt weit über ihre Verhältnisse. Die jährlich zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen reichen bei weitem nicht mehr aus, um den globalen Verbrauch zu decken. Der Tag, ab dem die Weltgemeinschaft ökologisch auf Kredit lebt – der so genannte "World Overshoot Day" – war heuer der 9. Oktober.
Dies geht aus dem heute veröffentlichten Bericht des Global Footprint Network hervor. "Erschreckend ist, dass dieser Zeitpunkt jedes Jahr früher erreicht wird. Der globale Überkonsum führt unweigerlich zur Zerstörung der Natur, zu Verlust von Wäldern, fruchtbarem Boden und Fischgründen – den Grundlagen unseres Wirtschaftens und unseres Überlebens", kritisiert Dr. Mathis Wackernagel, Direktor des Global Footprint Network.
Das Global Footprint Network berechnet jedes Jahr den "ökologischen Fußabdruck" der Menschheit, ein Wert, der sich aus dem Bedarf an Acker– und Weideland, Wald, Fischereigewässern und CO2–Senken ermitteln lässt. Vergleicht man diesen "Fußabdruck" mit der weltweit vorhandenen Biokapazität, der Fähigkeit der Ökosysteme, Ressourcen zu erneuern und Abfälle aufzunehmen, ergibt sich das Datum des "Overshoot Day". Mit stetigem Anwachsen des Weltverbrauches rutscht der "Overshoot Day" im Kalender jedes Jahr weiter nach vorne. Laut Global Footprint Network war der erste Overshoot Day der 19. Dezember 1987, im Jahr 1995 bereits der 21. November.
"Heute beanspruchen wir in neun Monaten, was die Erde in einem Jahr regenerieren kann, eine Übernutzung um 25%, die sich zu einer dramatischen Verschuldung summiert. Trotzdem leben drei Viertel der Menschheit noch in äußerst bescheidenen, oft menschenunwürdigen Verhältnissen," betont Wolfgang Pekny, Greenpeace–Vordenker. "Da diese Milliarden dringendst mehr Ressourcen brauchen, müssen die wohlhabenden Länder in Zukunft mit deutlich weniger auskommen."
"Notwendig ist ein globaler Paradigmenwechsel. Wirtschaftskonzepte, die unbegrenzte Ressourcen voraussetzen, werden einer begrenzten Welt längst nicht mehr gerecht. Es braucht das Konzept einer fairen, der Kleinheit des Planeten angepassten Global–Ökonomie an Stelle der Summe einzelner, auf Wachstum ausgerichteterVolkswirtschaften", so Pekny.
Die von Pekny gegründete Plattform Footprint Österreich ist einer von weltweit 75 Partnern des Global Footprint Networks, die sich der Verbreitung dieser Erkenntnisse widmet. Neben Greenpeace sind auch der WWF, GLOBAL 2000, das Wissenschaftsinstitut SERI und die Südwind–Agentur in der Plattform Footprint Österreich aktiv.
Mehr Informationen: www.einefueralle.at
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10.10.2006 | Autor*in: holler
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