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Global denken, aber regional handeln!

12.11.2006

Regionen wollen die Vorteile der Globalisierung nutzen. umweltfreundliche Politik betreiben und erneuerbare Energie vorantreiben

Anlässlich ihrer Hauptversammlung, auf der sich am Freitag 140 Regionen aus 27 europäischen Staaten trafen, diskutierte die Versammlung der Regionen Europas Themen rund um die Globalisierung. In einer Schlusserklärung wurde aufgezeigt, dass eine globalisierte Welt auch Vorteile bringen kann: „Die Regionen erkennen das Potenzial, das im Globalisierungsprozess steckt, um ihre Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft voranzutreiben und stellen sich den globalen Herausforderungen. Heute hat die Versammlung der Regionen Europas zu Migration, Delokalisierung, Umwelt und kultureller Vielfalt klar Position bezogen,„ so Riccardo Illy, Präsident der VRE und Präsident der Region Friaul Julisch Venezien.
„Wir drängen darauf, dass Regionen einen verantwortungsbewussten und ausgereiften Ansatz in Bezug auf das Thema Migration verfolgen, basierend auf einer engen Kooperation zwischen der Gastregion und der Herkunftsregion. Auf den ersten Blick mag Migration als Überfall wahrgenommen werden, ich bin jedoch davon überzeugt, dass sie auf lange Sicht einen positiven Einfluss auf unsere Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft haben wird. In unserer autonomen Region, den Balearen, haben wir gesehen, wie die vielen Migrantenströme, die hier ankommen, auch zu einer gegenseitigen Bereicherung führen können. Wir möchten unsere Erfahrung sehr gerne mit anderen Regionen teilen, um ihnen zu helfen, die Herausforderungen der Migration zu überwinden und ihnen zu ermöglichen, daraus entsprechenden Nutzen zu ziehen „ sagte Cristóbal Huguet Sintes, Minister für Arbeit und Ausbildung der Regionalregierung der Balearen, Gastgeberregion der Hauptversammlung.
„Die VRE–Regionen verpflichten sich, erneuerbare Energien voranzutreiben und eine umweltfreundliche Politik zu führen. Wir fordern, dass die Regionen mit den entsprechenden finanziellen und gesetzlichen Kompetenzen ausgestattet werden, um unsere Wirtschaft zu stärken und auf den globalen Wettbewerb zu antworten.„ erklärte Riccardo Illy. In seiner Rede als wiedergwählter VRE–Präsident sagte Riccardo Illy, die Regionen seien am besten dazu geeignet „die Maschine wieder zu starten„ und den Europäischen Integrationsprozess wieder zu beleben, da sie „näher am Bürger sind„. Europas Wettbewerbsvorteil liege in seiner „pluralistischen Gesellschaft, seiner Mehrsprachigkeit, seiner Multikulturalität und seinen vielen Religionen„. Er schloss: „Europa ist geschaffen, jetzt müssen wir die Europäer schaffen. Dies ist eine der Hauptmissionen der Versammlung der Regionen Europas.„
Gegenüber den 500 Teilnehmern unterstrich EU–Kommissarin Danuta Hübner: „Die Bedeutung der lokalen und regionalen Wirtschaft für Europas Wachstum wird unweigerlich weiter wachsen und dadurch wird auch die Nachfrage nach Synergien verstärkt werden. Unsere Regionen sollen weiterhin ihre Stärken und Schwächen innerhalb des europäischen Rahmens abwägen können, dies ist für eine Gemeinschaft zwingend notwenig. Wir können aber die Tatsache nicht ignorieren, dass die europäischen Regionen und Städte immer mehr der globalen Wirtschaft ausgesetzt sind. Dies bedeutet, dass den Regionen mehr Bedeutung in führenden globalen Netzwerken, Clustern usw.beigemessen werden muss. Es gibt keine nachhaltige Kohäsion ohne Wettbewerbsfähigkeit„, fügte Danuta Hübner hinzu.
Die Versammlung der Regionen Europas/VRE ist die politische Organisation der Regionen Europas und ihr Sprecher in Europa und international. Ihre Aufgabe: die Interessen der Regionen bei politischen Entscheidungen verteidigen und die Zusammenarbeit zwischen den Regionen entwickeln. Mitglieder sind 255 Regionen aus 30 europäischen Staaten, innerhalb und außerhalb der EU sowie 14 interregionale Organisationen.
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12.11.2006 | Autor*in: holler
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