Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
KEY26 850x109 ted static

GLOBAL 2000 appelliert: „Klimakarren aus dem Dreck ziehen„

10.12.2003

Österreich ist EU–weit an viertletzter Stelle bei der Erreichung der Kyoto–Ziele – Österreichische Wirtschaft setzt auf Verweigerung

ja © Global2000 www.global2000.at
ja © Global2000 www.global2000.at
Wien (09. Dezember 2003). Anlässlich der politischen Runde der neunten UN–Klimakonferenz (COP 9) in Mailand mit Landwirtschaftsminister Josef Pröll appelliert die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 an die österreichische Regierung endlich wirksame Klimaschutzpolitik zu machen
„Das ehemalige Umweltmusterland Österreich steht im internationalen Vergleich traurig da und ist Klimaschutz–Nachzügler. Nur drei Länder innerhalb der Europäischen Union sind bei der Erreichung ihrer Klimaschutzziele noch schlechter als wir„, betont GLOBAL 2000–Pressesprecher Andreas Baur. „Jetzt muss die österreichische Politik maßgebliche Schritte setzen, um den Klimakarren aus dem Dreck zu ziehen. Die Klimakonferenz in Mailand ist ein guter Anlass dazu, weil jetzt die Weichen für die Zukunft des Kyoto–Protokolls gestellt werden müssen.„ Die derzeit vereinbarte Reduktion der Treibhausgase von 5,2 Prozent ist nur der erste Schritt. Um das Weltklima in seinem Gleichgewicht zu erhalten, ist eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um 80 Prozent bis 2100 in den Industriestaaten notwendig. „Obwohl also die Zeit zum Umsteuern mehr als knapp ist, werden wirksame Klimaschutzmaßnahmen, auch in Österreich, immer wieder verzögert, die Hausaufgaben nicht gemacht„, kritisiert Baur.
Auf nationaler Ebene völlig unverständlich ist die Verweigerungshaltung der Vertreter der österreichischen Wirtschaft gegenüber dem Klimaschutz. Der Emissionshandel ist von der Wirtschaft in das Kyoto–Protokoll hineinverhandelt worden, um mehr Spielraum bei der Emissionsreduktion zu geben. „Jetzt nicht einmal diese Minimalanforderung erfüllen zu wollen, ist völlig kontraproduktiv. Die österreichische Wirtschaft ist für mehr als die Hälfte der gesamten Kohlendioxidemissionen verantwortlich„, so Baur. Der zuständige Wirtschaftsminister Bartenstein sollte als ehemaliger Umweltminister und Verhandler 1997 in Kyoto die Materie eigentlich kennen. Laut Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts sind die Kosten der Klimaschutzmaßnahmen gering im Vergleich zu deren volkswirtschaftlichen Nutzen. Aktiver Klimaschutz schafft neue Märkte, neue Arbeitsplätze und Zukunftschancen für Industrie und Wirtschaft. „Wirtschaftsminister Bartenstein ist Vertreter der Wirtschaftslobby. Seine Aufgabe wäre es, diese Chancen wahrzunehmen und nicht mit einer kurzsichtigen Politik den Klimaschutz zu blockieren.„ Dabei geht es bei COP 9 in Mailand darum, die Weichen für die Zukunft des Kyoto–Protokolls zu stellen. Verhandlungen über „harte„ Klimaschutzziele nach 2012 stehen an. Die großen Entwicklungsländer wie China oder Indien müssen dringend in den Kyoto– Prozess eingebunden werden, ein Transfer energieeffizienter Technologien in die Entwicklungsländer ist dringend geboten. Nur so kann verhindert werden, dass diese die größten Fehler der Industriestaaten wiederholen.

Verwandte Artikel

  • Wassermelonen im Pestizid-Check
  • Klimaschutzgesetz im Burgenland als Startschuss für umfassende Energiewende
  • Trinkwasser für Krisengebiete in der Ukraine
  • Abschaffung der MwSt-Befreiung für PV Anlagen gefährdet Energiewende
  • GLOBAL 2000-Analyse: Eklatante Unterschiede bei Sanierungs-Förderung zwischen den Bundesländern
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
10.12.2003 | Autor*in: pawek
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Glawischnig zu Klimakonferenz: Klimaschutz beschleunigen!

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Negative CO2-Bilanz

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 15. Dezember 2025, 67.946 Artikel Online

Weitere Themen

  • LH Haiders Veto gegen Ökostrom gefährdet Alternativ-Energieerzeuger
  • LR Erich Schwärzler: Nein zu unbefristeten Kernkraftwerken
  • National Geographic: Kohlenstoff verzweifelt gesucht!
  • AntiAtom – Kein Konsens erreichbar?
  • Pröll: SPÖ und Grüne verlassen österreichischen Anti-Atom-Konsens
  • Erneuerbare Energie- Möglichkeiten in Australien
  • Kranzniederlegung am Grab der österreichischen Anti-Atompolitik
  • UMWELTAUSSCHUSS VERFEHLT KNAPP GEMEINSAMES ANTI–ATOM–PAPIER Koalition und Opposition uneinig bei Revision des EURATOM– Vertrags
  • Österreichische Atom–Hintertür weiter offen – „Nein„ zu Forderungen des Atom–Volksbegehrens?
  • Zweites Atomkraftwerk für Bulgarien
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1262
  • 1263(current)
  • 1264
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
12.932 Artikel | Seite 1.263 von 1.294

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2025 oekonews.at
ja © Global2000 www.global2000.at

ja © Global2000 www.global2000.at