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GLOBAL 2000–Aktion gegen Beteiligung der RZB an Regenwaldzerstörung in Borneo

25.11.2005

25 UmweltaktivistInnen schütten Haupteingang der Raiffeisen–Zentrale mit Hackschnitzeln zu

Mit einer „temporären Raumintervention„ protestieren heute 25 AktionskünstlerInnen der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 gegen die Beteiligung der Raiffeisenzentralbank (RZB) an einer Hackschnitzelfabrik im indonesischen Teil Borneos. Die AktivistInnen schütteten den Haupteingang der RZB–Zentrale am Wiener Stadtpark mit rund 15 Kubikmeter Hackschnitzel (ca. 100 Säcke) vollständig zu. „Wo mit österreichischen Geldern Regenwald vernichtet wird, da fallen gnadenlos die Späne. Diese Späne haben wir nun der RZB symbolisch direkt vor die eigene Haustür geliefert. Die Direktoren der RZB müssen nun sehen, wie sie mit den Folgen ihrer destruktiven Investitionspolitik umgehen„, erklärt GLOBAL 2000–Regenwaldsprecher Daniel Hausknost den Hintergrund der Aktion. Durch das Industrieprojekt auf Borneo sind 40.000 Hektar Regenwald akut bedroht. „Für ein Umdenken ist es noch nicht zu spät. Ein sofortiger Ausstieg der RZB würde das Projekt noch stoppen können. Deshalb fordern wir die Direktoren der RZB auf, die noch ausstehenden 16 Millionen US–Dollar des Kredits nicht auszuzahlen.„ Die Nebeneingänge und Notausgänge des RZB–Gebäudes werden aus Sicherheitsgründen nicht blockiert.

40.000 Hektar Tiefland–Regenwald bedroht

„Wir haben in den vergangenen Wochen Verhandlungen mit der RZB über den Ausstieg aus dem Hackschnitzelwerk der Firma United Fiber System (UFS) auf Borneo geführt. Anfänglich schien es, als wolle die RZB ernsthaft über den Ausstieg aus dem Regenwald zerstörenden Projekt nachdenken. Doch vor einer Woche kam die plötzliche Absage der RZB–Bosse an uns: das Hackschnitzelwerk wird weiter finanziert, die Regenwaldzerstörung mit einem Schulterzucken einfach hingenommen„, empört sich Hausknost.
Die RZB blendet die Realität vollkommen aus und argumentiert mit nachweisbar falschen Tatsachen. So wird in der Begründung für die Absage etwa steif und fest behauptet, es wären in der Region außer dem Hackschnitzelwerk keine anderen industriellen Aktivitäten geplant, die eine Konkurrenzsituation um die Holzversorgung entstehen lassen könnten. Tatsache ist jedoch, dass in der Region eine ebenfalls von UFS geplante Zellstofffabrik entstehen soll. Allein für dieses Projekt existieren bei weitem nicht genügend Holzplantagen zur nachhaltigen Holzversorgung. Beiden Projekten von UFS zusammen – Hackschnitzelwerk und Zellstofffabrik – fehlen somit mindestens 173.000 Hektar Plantagenflächen. Für die Errichtung neuer Holzplantagen müssen unweigerlich weitere Regenwälder gerodet werden. 40.000 Hektar Tiefland–Regenwald sind durch das Hackschnitzelwerk der RZB direkt von der Rodung und der Umwandlung in Plantagen bedroht.

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25.11.2005 | Autor*in: pawek
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