Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
KEY26 850x109 ted static

Glawischnig zu OECD-Bericht: Österreich kein Umweltmusterland

19.11.2003

BM Pröll muss Umsetzung der Empfehlungen rasch beginnen

ja © gruene.at - Matthias Herrmann
ja © gruene.at - Matthias Herrmann
"Österreich ist leider nicht das Umweltmusterland, wie es oft und gerne von der Bundesregierung beschrieben wird. Das bestätigt auch der neue OECD-Bericht", so Eva Glawischnig in Reaktion auf den heute in Wien präsentierten OECD-Bericht zur Umweltsituation in Österreich.
Zwar seien in einigen Bereichen Fortschritte erzielt worden, was etwa die Wasserqualität der Flüsse und Seen oder die Erfolge heimischerÖko-Unternehmen betreffe, in vielen Bereichen, so etwa beim Klimaschutz, sei die Umweltsituation in Österreich aber nicht zufriedenstellend. Glawischnig fordert BM Pröll daher auf, die zahlreichen Empfehlungen des OECD-Berichts zur Verbesserung der Umweltsituation ernst zu nehmen und deren Umsetzung rasch in Angriff zu nehmen.
"Beim Klimaschutz zählt Österreich angesichts steigender CO2-Emissionen mittlerweile zu den EU-Nachzüglern und ist sehr weit vom Kyoto-Ziel entfernt", so Glawischnig. "Der OECD-Bericht bestätigt klar die von den Grünen seit Monaten eingeforderte Notwendigkeit nach weitreichenden zusätzlichen Anstrengungen und die volle Umsetzung der Klimastrategie, um Österreichs Klimaschutzziele doch noch zu erreichen. "Dazu ist es notwendig, endlich die immer noch unzureichende Finanzierung der Klimaschutzmaßnahmen abzusichern", verlangt Glawischnig. Auch bei den für die Bildung des giftigen bodennahen Ozons verantwortlichen Vorläufersubstanzen (NOx) seiÖsterreich laut OECD weit von seinen Reduktionszielen entfernt.
Beim Grundwasserschutz bestehe ebenso Handlungsbedarf: "Von der anhaltenden gesundheitsgefährdenden Nitratbelastung des Grundwassers sind immer noch 1,5 Millionen Menschen direkt betroffen. Der OECD-Bericht sieht hier nur erste Anzeichen der Besserung, eine wirksame Umweltpolitik hätte aber in den letzten Jahren die Trendwende schaffen müssen", kritisiert Glawischnig.
Laut OECD sei es zwar gelungen, das Wachstum des Energieverbrauchs vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln, allerdings steige der Stromverbrauch in Österreich kontinuierlich. "Der derzeitige Verbrauchszuwachs ist doppelt so hoch wie der Ökostromzuwachs. Steigt der Stromverbrauch in den kommenden Jahren weiter um zwei Prozent pro Jahr, wird Österreich im Jahr 2010 durch neue Ökostromanlagen gerade einmal ein Drittel des Zuwachses abdecken können", warnt Glawischnig abschließend.
Rückfragehinweis: Pressebüro der Grünen im Parlament Tel.: (++43-1) 40110-6697 http://www.gruene.at mailto:presse@gruene.at
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0142 2003-11-19/12:34

Verwandte Artikel

  • Bisher unveröffentlichte Lobautunnel-Studien: Umwelt und Klima werden einfach ausgeblendet
  • Energie Steiermark öffnet als erstes EVU Österreichs Zugang zu 600.000 Strom-Tankstellen in ganz Europa
  • Preis für Holzpellets auch im August stabil
  • Bereit für die Urlaubsfahrt: Aktualisiertes E-Ladestellenverzeichnis zeigt detaillierte Infos für E-Autos
  • Photovoltaik und Heizung: Angebote prüfen mit dem AEA-Kostencheck
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
19.11.2003 | Autor*in: pawek
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Bush will neue Atomkraftwerke

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Wien protestiert gegen Erweiterung des Atomkraftwerks Temelin

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 12. Dezember 2025, 67.921 Artikel Online

Weitere Themen

  • OÖ: Klares NEIN zu tschechischem Energiekonzept
  • Energiebranche in Brasilien wird für Deutschland interessant
  • Framatome baut finnisches Kernkraftwerk
  • Tschechisches Umweltministerium lehnt Vorschlag des Industrieministeriums ab
  • Bartenstein: Kyoto-Ziel darf Wirtschaftswachstum nicht verhindern
  • Temeliner–Störfälle im Doppelpack
  • Umwelthaftung ohne Nuklearhaftung ist ein Torso
  • WWF beglückwünscht Norwegen zu der Entscheidung, kein Öl vor den Lofoten zu fördern
  • "oekostrom® ist zum gleichen Preis" – Die Klimaschutz–Aktion zum Jahreswechsel!
  • Vorarlberg: Einsatz für die Umwelt mit Tatkraft und originellen Ideen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1266
  • 1267(current)
  • 1268
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
12.929 Artikel | Seite 1.267 von 1.293

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2025 oekonews.at
ja © gruene.at - Matthias Herrmann

ja © gruene.at - Matthias Herrmann