Glawischnig zu Klimakonferenz: Klimaschutz beschleunigen!
Wien (OTS) "Obwohl die Bush-Administration die USA als weltweit größten Klimasünder in verantwortungsloser Weise aus dem Klimaschutz herausgenommen hat und Russland weiterhin zögert das Kioto-Protokoll zu ratifizieren, müssen die Industriestaaten alles daran setzten, den Klimaschutz zu beschleunigen. Die Zeit drängt", appelliert Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Grünen, anlässlich der heute beginnenden Ministerrunde bei der Weltklimakonferenz in Mailand. "Alle namhaften KlimaforscherInnen bestätigen, dass der Klimawandel bereits eingesetzt hat. Mit den zwei vergangenen Katastrophensommern (Stichwort: Hochwasser und Dürre) hat er auch Europa erreicht". Die globale Durchschnittstemperatur steigt, die 90er Jahre waren das wärmste Jahrzehnt des Jahrtausends, die Gletscher schmelzen in dramatischem Ausmaß. "Die Industriestaaten, die für 75 Prozent der Emissionen verantwortlich sind, müssen die Warnzeichen ernst nehmen und die steigenden Emissionen drastisch reduzieren."
Laut dem UN-Klima-Panel (IPCC)müssten die CO2-Emissionen sofort um 60 bis 80 Prozent (!) reduziert werden, um die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu stabilisieren. "Dieses unerreichbare Ziel zeigt drastisch die dringende Notwendigkeit einer Beschleunigung des globalen Klimaschutzes." Glawischnig hofft auf positive Signale bei der Mailänder Konferenz. "Die mittlerweile 120 Staaten, die Kioto mittlerweile ratifiziert haben, dürfen sich von Russland und den USA nicht als Klima-Geisel nehmen lassen. Vor allem die Industriestaaten müssen klarmachen, dass sie auch ohne Inkrafttreten von Kioto die vereinbarten Reduktionsmaßnahmen zügig umsetzen. Denn es gibt keine Alternative zum Klimaschutz", so Glawischnig. Entscheidend sei es, Klimaschutzmaßnahmen nicht als wirtschaftsfeindlich zu sehen, wie das die USA und nun auch Russland propagieren.
Laut dem UN-Klima-Panel (IPCC)müssten die CO2-Emissionen sofort um 60 bis 80 Prozent (!) reduziert werden, um die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu stabilisieren. "Dieses unerreichbare Ziel zeigt drastisch die dringende Notwendigkeit einer Beschleunigung des globalen Klimaschutzes." Glawischnig hofft auf positive Signale bei der Mailänder Konferenz. "Die mittlerweile 120 Staaten, die Kioto mittlerweile ratifiziert haben, dürfen sich von Russland und den USA nicht als Klima-Geisel nehmen lassen. Vor allem die Industriestaaten müssen klarmachen, dass sie auch ohne Inkrafttreten von Kioto die vereinbarten Reduktionsmaßnahmen zügig umsetzen. Denn es gibt keine Alternative zum Klimaschutz", so Glawischnig. Entscheidend sei es, Klimaschutzmaßnahmen nicht als wirtschaftsfeindlich zu sehen, wie das die USA und nun auch Russland propagieren.
"Moderner Klimaschutz kann - etwa über eine Förderung erneuerbarer Energien oder einer aufkommensneutralen ökosozialen Steuerreform - auch eine Belebung der Wirtschaft und europaweit Hunderttausende neue Arbeitsplätze bringen."
Eine besondere Verantwortung sieht die Umweltsprecherin für die EU-Staaten. "Leider steigen die Treibhausgasemissionen auch in der EU seit zwei Jahren wieder, und das angebliche Umweltmusterland Österreich ist weiter als die meisten anderen EU-Staaten vom Klimaschutzziel entfernt", so Glawischnig. Die EU muss aber - als umweltpolitischer Gegenpol zur USA - zeigen, dass es ihr mit dem Klimaschutz ernst ist und gleichzeitig den Druck auf Russland erhöhen, das Kioto-Protokoll zu ratifizieren. Gleichzeitig muss begonnen werden, über eine nächste Reduktionsperiode ab 2012 zu verhandeln. "Die EU sollte sich verpflichten, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 30% zu senken", fordert Glawischnig.
Rückfragehinweis: Rückfragehinweis: Grüner Klub im Parlament 40110-6697 www.gruene.at
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0097 2003-12-10/11:41
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