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Glawischnig: Umweltminister Pröll schaut Feinstaub–Rekordwerten tatenlos zu

11.04.2006

Jahresgrenzwerte schon im April ausgeschöpft – Pröll und Länder verharren im Kompetenz–Hick–Hack

ja © gruene.at – Matthias Herrmann
ja © gruene.at – Matthias Herrmann
"Umweltminister Pröll schaut den Feinstaub–Rekordwerten tatenlos zu", übt die stv. Bundes– und Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, angesichts der neuesten Feinstaub–Statistik Kritik an der Säumigkeit des Umweltministers. "Während die Feinstaub–Jahresgrenzwerte in fast allen Bundesländern schon im April ausgeschöpft sind, schieben sich Pröll und einzelne Bundesländer gegenseitig den Ball zu wie eine heiße Kartoffel. Das Kompetenz–Hick–Hack kann jedoch ernsthafte Maßnahmen seitens des Umweltministers nicht ersetzen, die endlich zu einer nachhaltigen Reduktion der Feinstaub–Belastung führen könnte. Die Untätigkeit Prölls ist besonders traurig angesichts jener brisanten Studie des Umweltbundesamtes, nach der die Lebenserwartung in den besonders belasteten Städten wie Graz um bis zu eineinhalb Jahre reduziert wird", so Glawischnig an die Adresse Prölls.
Quelle: Die Grünen

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11.04.2006 | Autor*in: litschauer
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