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Gesundheitsrisiken im und um das Auto

27.06.2005

Schadstoffe im Autoinnenraum, Lärm, Luftverschmutzung, Unfälle. Neue Broschüre „Auto und Gesundheit„

ja © Michael Sigmund
ja © Michael Sigmund
Die ÄrztInnen für eine Gesunde Umwelt (ÄGU) und die Wiener Umweltanwaltschaft (WUA) haben vorige Woche im Rahmen einer Pressekonferenz brisante Erkenntnisse über wenig bekannte gesundheitliche Auswirkungen des Autoverkehrs präsentiert. So wurde z. B. das Thema Gesundheitsgefahren im Autoinnenraum durch Feinstaub, elektromagnetische Felder und Duftstoffe speziell besprochen.
Zahlreiche Stoffe gelangen von außen – insbesondere auch aus dem Auspuff – in den Fahrgastraum. Zusätzlich geben der Tankinhalt, die Innenausstattung und diverse Reinigungs– und Duftmittel gesundheitsbedenkliche Stoffe ins Autoinnere ab. Anschließend wurden Studienergebnisse zu „Herz–Kreislauf–Erkrankungen durch Feinstaub„ diskutiert. Danach folgte die kritische Betrachtung des Geländewagen–Booms.

Präsentation der neuen Broschüre „Auto & Gesundheit„

Im Zuge der Darstellung der umweltmedizinisch relevanten Belastungen durch den Autoverkehr, wurde auch die Broschüre „Auto & Gesundheit„ der ÄGU vorgestellt. Die neue 92–seitige Publikation wurde von der WUA und vom Lebensministerium unterstützt. Luftverschmutzung, Klimawandel und Gesundheit sowie Lärmbelastung sind ebenso beschrieben wie die weniger bekannten gesundheitlichen Auswirkungen im Autoinnenraum. Weitere Schwerpunkte bilden die Abschnitte „Körperliche Bewegung„ und „Psychosoziale Auswirkungen des Autoverkehrs„. Konkrete Tipps und Empfehlungen der ExpertInnen sowohl für VerkehrsteilnehmerInnen als auch für EntscheidungsträgerInnen runden das breite Spektrum der Broschüre ab.

Umweltfreundliche Mobilität

„In Österreich hat sich der Personenverkehr auf der Straße in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt und der Güterverkehr fast verdreifacht„, informiert DI Dr. Hans–Peter Hutter. Im Freizeitverkehr sind die Hälfte aller Autofahrten kürzer als 5 Kilometer – ein Viertel sogar unter 2 Kilometer. Dr. Hutter empfiehlt diese 2 Kilometer nach Möglichkeit zu Fuß zurückzulegen, somit hätte man sich die pro Tag empfohlene Dosis von 30 Minuten bereits bewegt.
„In Wien werden viele Initiativen für eine umweltfreundliche Mobilität gesetzt. Klimaschutzprogramm der Stadt Wien (KLIP) und Masterplan Verkehr haben u.a. zum Ziel, Fuß– Rad– und öffentlichen Verkehr zu fördern und den Autoverkehr einzudämmen„, betont die Umweltanwältin Dr. Andrea Schnattinger. Wien hat eines der besten und umfangreichsten öffentlichen Verkehrsnetze und bietet viele Möglichkeiten zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. „Daher kann gerade in einer Großstadt wie Wien eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema dazu beitragen, dass im Interesse von Gesundheit und Lebensqualität viele Menschen ihren Lebensstil umstellen„, ist Dr. Schnattinger überzeugt.
Die Broschüre kann ab sofort bei
ÄGU unter 01/4277–64722
oder per [aegu.wien@blackbox.net]
bestellt werden.
Kosten: 6, –– Euro (inkl. Versand)
Mehr Informationen und Quelle:
ÄrztInnen für eine Gesunde Umwelt

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27.06.2005 | Autor*in: stevanov
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