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Geschirrspüler im "Konsument"-Test: Geduldsprobe

27.03.2010

Sparprogramme brauchen Zeit - Kurzprogramme überzeugen noch wenig.

Neben dem Blick auf die Marke und den Preis achten Konsumenten immer mehr auf strom- und wassersparende Geräte - mit gleichzeitig überzeugender Leistung. Miele und die Geräte von Siemens, Bosch und Neff mit der neuartigen Zeolith-Technik punkten dahingehend im Test, zählen allerdings nicht unbedingt zu den günstigsten Modellen. Zu einem "sehr gut" hat es dennoch in keinem Fall gereicht: Dafür dauern die Sparprogramme mit zweieinhalb bis drei Stunden noch deutlich zu lange. Bei den Kurzprogrammen besteht dagegen hinsichtlich der Reinigungsleistung noch Verbesserungsbedarf. Besonders schwach schneidet hier das getestete Modell von Gorenje ab. Getestet wurden elf teilintegrierte Einbau-Geschirrspüler und vier Standgeräte mit folgendem Ergebnis: 13 Mal "gut" und zwei Mal "durchschnittlich".
Geräte mit Zeolith-Technik - im Test das Bosch-Modell und die weitgehend baugleichen Neff- und Siemens-Modelle - kommen im Sparprogramm mit knapp elf Liter Wasser und 0,8 Kilowattstunden Strom aus, um eine volle Ladung schmutziges Geschirr sauber zu spülen. Zum Vergleich: Das getestete Modell von Zanussi ist mit 740 Euro zwar um nahezu 500 Euro günstiger als das Bosch-Gerät mit Zeolith-Technik, schluckt aber 15,5 Liter Wasser und benötigt ein Kilowatt Strom.
Günstig und gut mit rund 800 Euro schneiden bei den Standgeräten die getesteten Modelle von Siemens und Bauknecht, bei den Einbaugeräten Bauknecht und Electrolux ab. Allerdings überzeugen sowohl Bauknecht als auch Electrolux nur wenig im Kurzprogramm - lediglich Gorenje erzielte hier ein noch schlechteres Ergebnis. "Generell ist aber bei den meisten getesteten Geräten Verbesserungsbedarf bei den Kurzprogrammen gegeben", zieht Testleiterin Karin Baumgarten Bilanz.
Tipp der "Konsument"-Expertin: "Auch wenn es manchmal mühsam ist und Geduld gefragt ist: Wir raten dazu, das Sparprogramm zu wählen, da es bedeutend ressourcenschonender ist als das Automatik- oder das Kurzprogramm. Dazu kommt, dass die Schnelldurchgänge häufig auch schlechter spülen und trocknen."
Alle Informationen zum Test gibt es auf www.konsument.at und im April-"Konsument".
Quelle: Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
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27.03.2010 | Autor*in: holler
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