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Geräte-Retter-Prämie: Neuer Impuls für Reparieren statt Wegwerfen

11.12.2025

Mit der neuen Geräte-Retter-Prämie setzt das Umweltministerium  einen deutlichen Akzent für mehr Reparaturen im Haushalt.

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© BMLUK

Das Nachfolgemodell des bisherigen Reparaturbonus wurde grundlegend überarbeitet und soll ab 12. Jänner 2026 Konsumentinnen und Konsumenten entlasten, die Elektro- und Elektronikgeräte instand setzen lassen wollen. Bereits seit 10. Dezember 2025 können sich Partnerbetriebe  kostenlos über die offizielle Website registrieren. 
 

„Mit der Geräte-Retter-Prämie geben wir einen attraktiven und effizienten Anreiz zur Ressourcenschonung“, erklärt Umweltminister Norbert Totschnig. „Wir setzen auf Reparieren statt Wegwerfen – das ist vernünftig, schont die Umwelt und stärkt die Kreislaufwirtschaft.“ Reparaturen verlängerten die Lebensdauer hochwertiger Geräte, reduzierten CO₂-Emissionen und unterstützten heimische Fachbetriebe. „So leisten wir einen wertvollen Beitrag für Österreichs Aufschwung.“
 

Auch die Wirtschaftskammer begrüßt das modernisierte Fördermodell. „Die Erfolgsstory Reparaturbonus erhält ein neues Kapitel“, sagt Manfred Denk, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der WKÖ. „Davon profitieren Konsumentinnen und Konsumenten, die länger Freude an ihren Geräten haben, und natürlich die Umwelt.“
 

Effizienteres, zielgerichtetes Fördersystem 

Nach dem Auslaufen des bisherigen Reparaturbonus wurde das Modell weiterentwickelt, um es langfristig, treffsicher und ohne Unterbrechungen anbieten zu können. Der Fördersatz bleibt bei bis zu 50 Prozent der Bruttokosten, Kostenvoranschläge werden weiterhin mit bis zu 30 Euro unterstützt. Neu ist jedoch die maximale Förderhöhe: Diese wurde von 200 Euro auf 130 Euro reduziert.
 

Die Prämie konzentriert sich stärker auf typische Haushaltsgeräte, die hohe Materialmengen binden - etwa Waschmaschinen, Kühlschränke, Staubsauger oder Akkuschrauber. Ebenfalls gefördert wird die Reparatur von Geräten für die Krankenpflege wie Rollstühle, Pflegebetten oder Blutdruckmessgeräte. Nicht mehr umfasst sind Fahrräder, E-Bikes, Mobiltelefone und Wellness- oder reine Unterhaltungsgeräte wie Fußsprudelbäder, Massagesessel oder Karaokeanlagen.
 

Stärkung der Reparaturkultur 

Für Christian Bräuer, Bundesinnungsmeister der Elektrotechnikerinnen und Elektrotechniker, ist die Geräte-Retter-Prämie ein wichtiges Signal: „Wir hoffen auf zahlreiche Registrierungen, damit Betriebe gefunden werden und profitieren können. Die Prämie zeigt Kompetenz, schont Umwelt und Geldbörsen und stärkt die heimische Reparaturwirtschaft.“

Reparaturkoordinator Martin Karall betont die hohe ökologische Wirkung: „Oft verlängert der Austausch eines kleinen Bauteils die Lebensdauer eines Geräts um viele Jahre. Das vermeidet Müll, spart Ressourcen und schafft Bewusstsein für den Wert von Reparaturleistungen.“


So funktioniert die Prämie 

Privatpersonen beantragen vorab einen Bon auf der Webseite. Bei einem registrierten Partnerbetrieb wird die Reparatur durchgeführt, die Rechnung vollständig bezahlt und der Bon eingelöst. Der entsprechende Förderbetrag wird anschließend direkt auf das Konto der Konsumentin oder des Konsumenten überwiesen.

Die Geräte-Retter-Prämie soll damit nicht nur nachhaltiges Verhalten erleichtern, sondern auch Österreichs Reparaturkultur langfristig stärken – ein Gewinn für Umwelt, Wirtschaft und Haushalte gleichermaßen.

 

Links

  • Alle Informationen: www.geräte-retter-prämie.at
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11.12.2025 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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