Geothermie im "ÖNIP" unberücksichtigt
Immer mehr Städte setzen auf Fernwärme aus Tiefengeothermie,vor kurzem auch die finnische Hauptstadt Helsinki.
Wien hat die Therme Oberlaa, also nachweislich nutzbare Wärme aus der Tiefe. Ob die oststeirische Thermenregion geothermisch für das Grazer Fernwärmenetz nutzbar ist, sollte schleunigst geprüft werden, denn vieles spricht dafür.
Der ÖNIP ist der "Integrierte österreichische Netzinfrastrukturplan". In ihm soll strategisch(!), in Zusammenschau von Gas– und Stromnetzentwicklung, die Energiewende optimiert werden.
Und das findet sich zur Geothermie im ÖNIP–Entwurf des Klimaschutzministeriums: So gut wie nichts! Auf Seite 15 gibt es eine Tabelle, die den Istzustand der Stromproduktion darstellt. In ihr weist Geothermieverstromung einen Wert von 0 TWh pro Jahr aus.
In der Tabelle auf Seite 34 werden diese Werte für 2030 mit homöopatischen 0,1 TWh und für 2040 mit lächerlichen 1 TWh prognostiziert – integrierte Wärmenutzung? Fehlanzeige!
Sowohl in Wien als auch in Graz würde Geothermie direkt und im hohen Ausmaß Erdgas und seinen Leitungsaus– bzw. –umbau ersetzen und zugleich die hochsubventionerten Wasserstoffphantasien enorm dämpfen. Meine persönliche Meinung: Vielleicht dürfte ein Umstieg mit mehr Geothermie dürfte den betroffenen Landes–EVUs und der OMV gar nicht schmecken. Oder… was meinen Sie?
www.bmk.gv.at/netzinfrastrukturplan
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at
Wien hat die Therme Oberlaa, also nachweislich nutzbare Wärme aus der Tiefe. Ob die oststeirische Thermenregion geothermisch für das Grazer Fernwärmenetz nutzbar ist, sollte schleunigst geprüft werden, denn vieles spricht dafür.
Der ÖNIP ist der "Integrierte österreichische Netzinfrastrukturplan". In ihm soll strategisch(!), in Zusammenschau von Gas– und Stromnetzentwicklung, die Energiewende optimiert werden.
Und das findet sich zur Geothermie im ÖNIP–Entwurf des Klimaschutzministeriums: So gut wie nichts! Auf Seite 15 gibt es eine Tabelle, die den Istzustand der Stromproduktion darstellt. In ihr weist Geothermieverstromung einen Wert von 0 TWh pro Jahr aus.
In der Tabelle auf Seite 34 werden diese Werte für 2030 mit homöopatischen 0,1 TWh und für 2040 mit lächerlichen 1 TWh prognostiziert – integrierte Wärmenutzung? Fehlanzeige!
Sowohl in Wien als auch in Graz würde Geothermie direkt und im hohen Ausmaß Erdgas und seinen Leitungsaus– bzw. –umbau ersetzen und zugleich die hochsubventionerten Wasserstoffphantasien enorm dämpfen. Meine persönliche Meinung: Vielleicht dürfte ein Umstieg mit mehr Geothermie dürfte den betroffenen Landes–EVUs und der OMV gar nicht schmecken. Oder… was meinen Sie?
www.bmk.gv.at/netzinfrastrukturplan
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at
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