Gentechnik und/oder traditioneller Pflanzenbau?
Über das Thema „Gentechnik versus traditioneller Pflanzenbau – das Potenzial heimischer Pflanzen im Hinblick auf zeitgenössische Kultivierungsmethoden„ wurde gestern bei einer Podiumsdiskussion im Salzburger Heffterhof diskutiert. Gentechnik sei auch in Salzburg ein aktuelles, vieldiskutiertes und kontroversielles Thema. Das Land Salzburg habe seit Herbst 2004 das erste Gentechnik–Vorsorgegesetz Österreichs und sei im Netzwerk der gentechnikfreien Regionen Europas von Beginn an aktiv, sagte dabei Landwirtschaftsreferent Landesrat Sepp Eisl.
„Salzburg ist mit seinem Gentechnik–Vorsorgegesetz die erste europäische Region mit einer von der Europäischen Union anerkannten gesetzlichen Regelung in diesem Bereich. Für uns war und ist der Schutz der Bauern, die gentechnikfrei wirtschaften wollen, oberste Priorität. Mir ist zurzeit kein Salzburger Bauer bekannt, der GVO, also gentechnisch veränderte Organismen, einsetzen möchte„, so Eisl. Aufrecht hält Eisl nach wie vor seine Forderung an die EU, die Koexistenzfrage europaweit zu klären. „Darüber hinaus muss sich die EU entscheiden, ob ihr der freie Wettbewerb oder Naturschutz und Schutz der Biobauern wichtiger sind. Hier ste–hen sich drei Rechtsbereiche gegenüber: Regeln über den freien Wettbewerb, FFH– und Vo–gelschutz–Richtlinie und jene über den ökologischen Landbau.„
Weitere Teilnehmer an der Podiumsdiskussion waren Melaku Worede Träger des Alternativen Nobelpreises aus Äthiopien, die Landtagsabgeordnete Dr. Heidi Reiter, Prof. Dr. Hans Peter Comes vom Institut für organismische Biologie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni–versität Salzburg , Univ.–Prof. Dr. Peter Ruckenbauer von der Abteilung Pflanzenzüchtung an der Universität für Bodenkultur in Wien) und Mag. Stefan Göweil von der Arbeiterkammer Salzburg. Der Äthiopier Melaku Worede sicherte als Biologe mit dem Aufbau einer Bank für Pflanzensamen die enorme genetische Vielfalt Äthiopiens, rettete zahlreiche Arten und schuf die Grundlage für den Widerstand gegen den modernen Kolonialismus der Gen–Industrie und den Kampf für genetische Eigentumsrechte.
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz
„Salzburg ist mit seinem Gentechnik–Vorsorgegesetz die erste europäische Region mit einer von der Europäischen Union anerkannten gesetzlichen Regelung in diesem Bereich. Für uns war und ist der Schutz der Bauern, die gentechnikfrei wirtschaften wollen, oberste Priorität. Mir ist zurzeit kein Salzburger Bauer bekannt, der GVO, also gentechnisch veränderte Organismen, einsetzen möchte„, so Eisl. Aufrecht hält Eisl nach wie vor seine Forderung an die EU, die Koexistenzfrage europaweit zu klären. „Darüber hinaus muss sich die EU entscheiden, ob ihr der freie Wettbewerb oder Naturschutz und Schutz der Biobauern wichtiger sind. Hier ste–hen sich drei Rechtsbereiche gegenüber: Regeln über den freien Wettbewerb, FFH– und Vo–gelschutz–Richtlinie und jene über den ökologischen Landbau.„
Weitere Teilnehmer an der Podiumsdiskussion waren Melaku Worede Träger des Alternativen Nobelpreises aus Äthiopien, die Landtagsabgeordnete Dr. Heidi Reiter, Prof. Dr. Hans Peter Comes vom Institut für organismische Biologie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni–versität Salzburg , Univ.–Prof. Dr. Peter Ruckenbauer von der Abteilung Pflanzenzüchtung an der Universität für Bodenkultur in Wien) und Mag. Stefan Göweil von der Arbeiterkammer Salzburg. Der Äthiopier Melaku Worede sicherte als Biologe mit dem Aufbau einer Bank für Pflanzensamen die enorme genetische Vielfalt Äthiopiens, rettete zahlreiche Arten und schuf die Grundlage für den Widerstand gegen den modernen Kolonialismus der Gen–Industrie und den Kampf für genetische Eigentumsrechte.
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz