Gentechnik– mehr Anbau trotz vieler Ungewissheiten
Ende November ging eine alarmierende Nachricht durch die Medien. Mäuse, denen Forscher eine Substanz gentechnisch veränderter Erbsen injiziert hatten , erkrankten plötzlich an Lungenentzündung. Ursache dafür war ein Protein, das ursprünglich aus der Bohne stammte, aber in den Erbsen unterschiedlich produziert wurde. Die unbeabsichtigte Veränderung in der chemischen Struktur betraf die Zuckerseitenketten des Proteins und löste bei den Mäusen eine heftige Immunabwehr aus.
Trotzdem wächst die Anbaufläche mit gentechnisch veränderten Sojabohnen, Mais, Baumwolle, Raps, Kürbis und Papaya von 81 Mio. Hektar (2004) auf 90 Mio. Hektar . Erstmalig erfolgt Anbau von Bt–Reis im Iran, in Russland sollen GVO–Kartoffeln angebaut werden. Gegenüber 2004 lag der Flächenzuwachs (+20%) im vergangenen Jahr zwar um etwa die Hälfte (+11%) niedriger, doch dies wird sich ändern, wenn China den Anbau von gentechnisch verändertem Reis freigibt. Die erwartete Zulassung wird großen Einfluss auf die asiatischen Nachbarländer und den gesamten Reisanbau haben.
Gesprochen wird von immerhin 140 Millionen Hektar Fläche, die von einer Viertelmilliarde Bauern bewirtschaftet werden. Als Meilenstein bei den Gentechnikbefürwortern wird der erstmalige Anbau von insektenresistentem Bt–Reis durch den Gentechnik–Neuling Iran gesehen. Für das nächste Jahr erwartet man den Beginn des Anbaus gentechnisch veränderter Kartoffeln in Russland.
Trotzdem wächst die Anbaufläche mit gentechnisch veränderten Sojabohnen, Mais, Baumwolle, Raps, Kürbis und Papaya von 81 Mio. Hektar (2004) auf 90 Mio. Hektar . Erstmalig erfolgt Anbau von Bt–Reis im Iran, in Russland sollen GVO–Kartoffeln angebaut werden. Gegenüber 2004 lag der Flächenzuwachs (+20%) im vergangenen Jahr zwar um etwa die Hälfte (+11%) niedriger, doch dies wird sich ändern, wenn China den Anbau von gentechnisch verändertem Reis freigibt. Die erwartete Zulassung wird großen Einfluss auf die asiatischen Nachbarländer und den gesamten Reisanbau haben.
Gesprochen wird von immerhin 140 Millionen Hektar Fläche, die von einer Viertelmilliarde Bauern bewirtschaftet werden. Als Meilenstein bei den Gentechnikbefürwortern wird der erstmalige Anbau von insektenresistentem Bt–Reis durch den Gentechnik–Neuling Iran gesehen. Für das nächste Jahr erwartet man den Beginn des Anbaus gentechnisch veränderter Kartoffeln in Russland.
Leider Zuwachs auch in Europa
Erstmals haben im vergangenen Jahr tschechische Landwirte Bt–Mais angebaut. Auch Portugal und Frankreich bauen nach vier bzw. fünf Jahren Pause wieder Bt– Mais an. In Deutschland wird nach der Freigabe dreier Mon810–Sorten für den kommerziellen Anbau bereits in dieser Anbausaison mit einem bedeutenden Anstieg der Anbaufläche gerechnet (verglichen mit 2005).
Nur in zwei europäischen Ländern wurden GV–Pflanzen in größerem Stil angebaut: In Spanien und Rumänien – auf einer von mehr als 50.000 Hektar großen Fläche. Für das nächste Jahr wird mit einem Anstieg des globalen Marktwertes transgener Pflanzen von 5,25 Mrd. US $ auf 5,5 Mrd. US $ gerechnet. In Rumänien geschah der Anbau der gentechnisch veränderten Roundup–Ready–Sojabohne , so berichtete Greenpeace imVorjahr, illegal und ohne Wissen der zuständigen Behörden.
Die Folgen des Gentechnik Anbaus sind noch weitgehend unbekannt. Im Gegenteil, immer drängendere Fragen bezüglich der Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen treten in den Vordergrund. Beispielsweise zeigt eine US–amerikanische Studie auf, dass dadurch sogar mehr Pestizide eingesetzt werden müssen.
Nur in zwei europäischen Ländern wurden GV–Pflanzen in größerem Stil angebaut: In Spanien und Rumänien – auf einer von mehr als 50.000 Hektar großen Fläche. Für das nächste Jahr wird mit einem Anstieg des globalen Marktwertes transgener Pflanzen von 5,25 Mrd. US $ auf 5,5 Mrd. US $ gerechnet. In Rumänien geschah der Anbau der gentechnisch veränderten Roundup–Ready–Sojabohne , so berichtete Greenpeace imVorjahr, illegal und ohne Wissen der zuständigen Behörden.
Die Folgen des Gentechnik Anbaus sind noch weitgehend unbekannt. Im Gegenteil, immer drängendere Fragen bezüglich der Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen treten in den Vordergrund. Beispielsweise zeigt eine US–amerikanische Studie auf, dass dadurch sogar mehr Pestizide eingesetzt werden müssen.