Gentechnik auf meinem Teller
Nun ist es ein Jahr her, seit die EU–Richtlinie zur Kennzeichnung von gentechnisch veränderten (GV–) Lebensmitteln in Kraft getreten ist. Wie eine informelle Befragung auf einer Gesundheitsmesse in Leoben Anfang April zeigte, ist diese Regelung unter der österreichischen Bevölkerung großteils unbekannt. Die meisten KonsumentInnen sind verunsichert und meinen, dass hinter großen Tomaten und besonders haltbaren Äpfeln Gentechnik steckt.
Hinter dieser Einschätzung verbergen sich oft Fehlinformationen und Ängste. Tatsache ist, dass gentechnisch verändertes Obst und Gemüse in Österreich nicht erhältlich ist. Auch verarbeitete Produkte mit kennzeichnungspflichtigen GV–Inhaltsstoffen sind in österreichischen Supermärkten praktisch nicht zu finden.
Hinter dieser Einschätzung verbergen sich oft Fehlinformationen und Ängste. Tatsache ist, dass gentechnisch verändertes Obst und Gemüse in Österreich nicht erhältlich ist. Auch verarbeitete Produkte mit kennzeichnungspflichtigen GV–Inhaltsstoffen sind in österreichischen Supermärkten praktisch nicht zu finden.
Der Informationslücke entgegenzuwirken
Um der der Verunsicherung von KonsumentInnen zu begegnen, wurde im April eine österreichweite Veranstaltungsreihe "Gentechnik auf meinem Teller?" gestartet. An Ständen informieren die Mitarbeiter des unabhängige Vereins „dialog <> gentechnik„ im Auftrag des Gesundheitsministeriums PassantInnen über die Merkmale von GV–Lebensmitteln, die Einzelheiten ihrer Kennzeichnung sowie über gesundheitliche Aspekte.
Ein Wissensquiz bildet den Einstieg in das Thema und macht den BesucherInnen oft deutlich, dass viel noch Bedarf an sachlicher Information haben. Lebensmittel– und Gentechnik–ExpertInnen beantworten diese Fragen und diskutieren mit KonsumentInnen über das aktuelle Thema.
Ein Wissensquiz bildet den Einstieg in das Thema und macht den BesucherInnen oft deutlich, dass viel noch Bedarf an sachlicher Information haben. Lebensmittel– und Gentechnik–ExpertInnen beantworten diese Fragen und diskutieren mit KonsumentInnen über das aktuelle Thema.
Veranstaltungsreihe in sechs Städten
ExpertInnen werden, neben Leoben, noch in fünf weiteren Städten Österreichs bis Ende Mai der Bevölkerung im Bereich Gentechnik mit wertvollen Informationen dienen, und zwar in Innsbruck, Linz, Villach, Eisenstadt sowie in Salzburg.
Mehr: [http://www.wolfgang@oekonews.at]
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