Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

Gentech–Konzern Monsanto will weltweites Monopol auf Schweinezucht

03.08.2005

Nach Recherchen von Greenpeace hat der US–amerikanische Gentech–Konzern Monsanto weltweit Patente auf Schweinezucht angemeldet, die zum Teil übliche Verfahren zur Züchtung aber auch die Schweine selbst umfassen

ja © www.greenpeace.de
ja © www.greenpeace.de
Die Patentanmeldungen mit den Nummern WO 2005/017204 und WO 2005/015989 wurden bei der Weltpatentbehöre in Genf für mehr als 160 Länder angemeldet und sind dort seit Februar 2005 im Register verzeichnet. Auch in Europa soll das Patent erteilt werden. Die Ansprüche umfassen die Kombination normaler Kreuzungsverfahren sowie die Untersuchung der Schweine auf natürliche Gen–Varianten, die zu schnellerem Wachstum führen sollen. Beansprucht werden ganze Schweineherden und deren Nachkommen.
Die Recherchen der Umweltschützer zu den Patentanmeldungen wurden auf
einer Pressekonferenz in Indien vorgestellt. Dort warnt Greenpeace gemeinsam mit verschiedenen indischen Organisationen vor der zunehmenden Kontrolle der Lebensmittelproduktion durch Patente auf Leben. ?Hier geht es nicht um den Schutz von Erfindungen. Monsanto hat weder die Schweine noch deren Zucht erfunden, sagt Christoph Then, Patentexperte von Greenpeace. Der Konzern missbrauche das atentrecht, um weltweit alle Stufen der Nahrungsmittelerzeugung zu beherrschen.
Vor diesem Hintergrund startete Greenpeace eine internationale Online–Aktion gegen die Patentmonopole von Monsanto. In Protestbriefen wird der Konzern aufgefordert, die jetzt bekannt gewordenen Patente sofort zurückzuziehen.
Die Nutzung der biologischen Vielfalt, das Züchten von Tiere, der Anbau von Pflanzen wird nur den Interessen des Konzerns unterworfen. Aus Monopolen werden Monokulturen. Die Zukunft der Welternährung braucht aber die Vielfalt, so Then. Die Profitgier der Multis bedroht unsere Lebensgrundlagen.
Monsanto ist unter anderem für seine aggressive Vermarktungsstrategien bei Gen–Pflanzen sowie für weit reichende Monopole im Saatgutbereich bekannt. Vor allem die Art und Weise, wie der Konzern sein Monopol auf genmanipulierte Sojabohnen bis hin zur systematischen gerichtlichen Verhandlung von Landwirten umsetzt, stösst weltweit auf Kritik. Jüngst wurde bekannt, dass Monsanto über die Zollbehörden in Europa spezielle Schiffsladungen kontrollieren läßt, um zusätzliche Lizenzgebühren
für den Anbau von Gen–Soja in Argentinien zu kassieren. Auf der Grundlage eines Patentes, das vom Europäischen Patentamt bereits erteilt wurde, soll jetzt beim Import der Ernte der argentinischen Landwirte nach Europa abkassiert werden, weil in Argentinien die Patentierung von Saatgut verboten ist. Entsprechende Gerichtsverfahren hat Monsanto bereits eingeleitet.

Verwandte Artikel

  • FUTURE versus TRUMP
  • Greenpeace-Aktive demonstrieren vor Helikopter Landeplatz von Davos für ökologisch gerechte Besteuerung von Superreiche
  • Protest gegen Europas größtes Gasprojekt: Greenpeace-Aktivist fliegt mit Gleitschirm über Plattform
  • Havarierter Öltanker der russischen Schattenflotte vor Rügen
  • Erneuerbare Wärme: Pilotprojekt für große Wohngebäude in der Ukraine gestartet
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
03.08.2005 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Zucker und seine Vielseitigkeit

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Ernährungs– und Bewegungsinfos am "tut gut"–Telefon

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 16. Februar 2026, 68.283 Artikel Online

Weitere Themen

  • „Besser trinken„ bringt mehr Leistungsfähigkeit
  • Biologischer Pflanzenschutz beim Wiener Gemüse
  • Roundup und das globale Amphibiensterben
  • Biorindfeisch und Fairness
  • Zucker und seine Vielseitigkeit
  • Gentech–Konzern Monsanto will weltweites Monopol auf Schweinezucht
  • Ernährungs– und Bewegungsinfos am "tut gut"–Telefon
  • Pflanzensterole senken LDL–Cholesterin
  • Alternative Nobelpreisträger unterstützen Aktion "Gendreck weg"
  • Gen–Pflanzen auf Schleichwegen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 305
  • 306(current)
  • 307
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.204 Artikel | Seite 306 von 321

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © www.greenpeace.de

ja © www.greenpeace.de