Gemeinsam für die Natur: Biotopverbund schafft Lebensräume und Mehrwert für die Region
Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung im Rahmen des Projekts ‚Biotopverbund im Naturpark Pöllauer Tal‘, unterstützt von Land und Europäischer Union, unter dem Titel ‚Biotopverbund – Von der Theorie zur Umsetzung‘.
Vertreter:innen aus Jagd, Landwirtschaft, Naturschutz und der Bevölkerung trafen sich, um erfolgreiche Ansätze für eine vernetzte, artenreiche Landschaft kennenzulernen. Im Fokus standen konkrete Maßnahmen wie Blühflächen, Hecken und Trittsteinbiotope – und die Frage, wie sich diese praktisch umsetzen lassen.
Wie Biotopverbund funktioniert
Neben fachlichen Grundlagen erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die Umsetzung: von der Auswahl geeigneter Flächen über Saat- und Pflanzgut bis hin zur Pflege. Die zentrale Botschaft: Biotopverbund ist kein abstraktes Konzept, sondern mit engagierten Partnern vor Ort umsetzbar.
Biologe Thomas Frieß (ÖKOTEAM) zeigte in seinem Impulsvortrag auf, wie stark sich die Landschaft verändert hat und warum strukturreiche Elemente heute entscheidend sind. Dabei wurde klar: Eine vielfältige Landschaft nützt nicht nur der Biodiversität, sondern auch der Landwirtschaft, der Jagd und letztlich der gesamten Region.
„Der Biotopverbund zeigt, wie wir Naturschutz gemeinsam erfolgreich umsetzen können“, betont Naturpark-Obmann Stefan Schweighofer. „Besonders die enge Zusammenarbeit mit Jäger:innen, Landwirt:innen sowie Grundeigentümer:innen ist dabei entscheidend. Sie kennen die Flächen, bringen sich aktiv ein und machen aus guten Ideen konkrete Lebensräume.“
Jäger als treibende Kraft der Umsetzung
Besonders eindrucksvoll waren die Praxisberichte von Bernhard Pieber und Bernhard Takacs, die zeigten, wie Jäger aktiv Verantwortung für Lebensräume übernehmen. Im Biotopverbundsystem Stinatz wurden auf rund 30 Hektar Blühflächen, Hecken und Stillgewässer angelegt – ein Projekt, das ohne die Initiative und den Einsatz der Jägerschaft nicht möglich gewesen wäre.
Auch in Heiligenkreuz entstanden wertvolle Korridore: Heckenstreifen dienen der Wildkatze als Wanderachsen und werden durch Trittsteinbiotope wie Stein- und Totholzelemente ergänzt.
Jetzt gemeinsam ins Tun kommen
Die Veranstaltung machte deutlich: Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit ist groß, das Wissen vorhanden. Genau diesen Weg will der Naturpark Pöllauer Tal konsequent weitergehen. Nun gilt es, die entstandene Dynamik zu nutzen und konkrete Projekte umzusetzen – gemeinsam, praxisnah und mit langfristiger Wirkung für Mensch und Natur.
Autorin: Veronika Zukrigl
Vertreter:innen aus Jagd, Landwirtschaft, Naturschutz und der Bevölkerung trafen sich, um erfolgreiche Ansätze für eine vernetzte, artenreiche Landschaft kennenzulernen. Im Fokus standen konkrete Maßnahmen wie Blühflächen, Hecken und Trittsteinbiotope – und die Frage, wie sich diese praktisch umsetzen lassen.
Wie Biotopverbund funktioniert
Neben fachlichen Grundlagen erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die Umsetzung: von der Auswahl geeigneter Flächen über Saat- und Pflanzgut bis hin zur Pflege. Die zentrale Botschaft: Biotopverbund ist kein abstraktes Konzept, sondern mit engagierten Partnern vor Ort umsetzbar.
Biologe Thomas Frieß (ÖKOTEAM) zeigte in seinem Impulsvortrag auf, wie stark sich die Landschaft verändert hat und warum strukturreiche Elemente heute entscheidend sind. Dabei wurde klar: Eine vielfältige Landschaft nützt nicht nur der Biodiversität, sondern auch der Landwirtschaft, der Jagd und letztlich der gesamten Region.
„Der Biotopverbund zeigt, wie wir Naturschutz gemeinsam erfolgreich umsetzen können“, betont Naturpark-Obmann Stefan Schweighofer. „Besonders die enge Zusammenarbeit mit Jäger:innen, Landwirt:innen sowie Grundeigentümer:innen ist dabei entscheidend. Sie kennen die Flächen, bringen sich aktiv ein und machen aus guten Ideen konkrete Lebensräume.“
Jäger als treibende Kraft der Umsetzung
Besonders eindrucksvoll waren die Praxisberichte von Bernhard Pieber und Bernhard Takacs, die zeigten, wie Jäger aktiv Verantwortung für Lebensräume übernehmen. Im Biotopverbundsystem Stinatz wurden auf rund 30 Hektar Blühflächen, Hecken und Stillgewässer angelegt – ein Projekt, das ohne die Initiative und den Einsatz der Jägerschaft nicht möglich gewesen wäre.
Auch in Heiligenkreuz entstanden wertvolle Korridore: Heckenstreifen dienen der Wildkatze als Wanderachsen und werden durch Trittsteinbiotope wie Stein- und Totholzelemente ergänzt.
Jetzt gemeinsam ins Tun kommen
Die Veranstaltung machte deutlich: Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit ist groß, das Wissen vorhanden. Genau diesen Weg will der Naturpark Pöllauer Tal konsequent weitergehen. Nun gilt es, die entstandene Dynamik zu nutzen und konkrete Projekte umzusetzen – gemeinsam, praxisnah und mit langfristiger Wirkung für Mensch und Natur.
Autorin: Veronika Zukrigl