Geht uns das Wasser aus?
Wien – Gerade in der heißen Jahreszeit wird einmal mehr klar, dass wir zu viel Wasser verbrauchen. Auch die UN sucht neue Wege, um der drohenden Wasserknappheit zu entkommen. Die größte Herausforderung besteht in diesem Zusammenhang für die Industrie – sie ist neben der Landwirtschaft der größte Wassernutzer und –verschmutzer. Die Notwendigkeit zur Förderung weiterer Maßnahmen hinsichtlich eines nachhaltigen Umgangs mit der Ressource Wasser durch die Industrie, ist größer denn je.
Die United Nations Industrial Development Organization (UNIDO) hat es sich in der Aktionsdekade der Vereinten Nationen "Wasser – Quelle des Lebens" (2005–2015) zum Ziel gesetzt Rahmenbedingungen zu schaffen, die in der Industrie einen großen Durchbruch in der nachhaltigen Wassernutzung ermöglichen. Ein Schlüsselmoment wird der „Technology Foresight Summit – Water productivity in Industry„ im September 2007 in Budapest sein. Im Zuge der Tagung werden Experten, Politiker, aber auch Vertreter der Wirtschaft gemeinsam Technologien, Strategien und Zukunftsszenarien besprechen, wie die Industrie zur „Rettung des blauen Planeten„ beitragen kann, ohne dabei ihre Produktivität zu mindern. Die neuesten Umwelttechnologien, die die Wasserverschmutzung und – nutzung verringern und gar vermeiden, werden vorgestellt. Großes Ziel der dreitägigen Tagung im September ist es, sich auf die Unterstützung einer „Null Abwasser„ Politik zu einigen.
Die United Nations Industrial Development Organization (UNIDO) hat es sich in der Aktionsdekade der Vereinten Nationen "Wasser – Quelle des Lebens" (2005–2015) zum Ziel gesetzt Rahmenbedingungen zu schaffen, die in der Industrie einen großen Durchbruch in der nachhaltigen Wassernutzung ermöglichen. Ein Schlüsselmoment wird der „Technology Foresight Summit – Water productivity in Industry„ im September 2007 in Budapest sein. Im Zuge der Tagung werden Experten, Politiker, aber auch Vertreter der Wirtschaft gemeinsam Technologien, Strategien und Zukunftsszenarien besprechen, wie die Industrie zur „Rettung des blauen Planeten„ beitragen kann, ohne dabei ihre Produktivität zu mindern. Die neuesten Umwelttechnologien, die die Wasserverschmutzung und – nutzung verringern und gar vermeiden, werden vorgestellt. Großes Ziel der dreitägigen Tagung im September ist es, sich auf die Unterstützung einer „Null Abwasser„ Politik zu einigen.
Erde verfügt nur über 2,5 Prozent Süßwasser
Von der Gesamtmenge an Wasser in der Welt sind nur 2,5 Prozent Süßwasser, 97,5 Prozent dagegen Salzwasser. Von dem relativ kleinen Süßwasseranteil sind wiederum etwa 90 Prozent für unseren Gebrauch nicht zugänglich. Zwei Drittel sind in Gletschern und Eiskappen eingeschlossen, während der größte Teil des Grundwassers dem Boden nicht nachhaltig entnommen werden kann.
Die wichtige Rolle der Industrie
Zwischen 1950 und 2000 stieg die weltweite industrielle Wasserentnahme von 200 km3 pro Jahr auf nahezu 800 km3 pro Jahr. Das sind etwa 20 Prozent der weltweiten Wasserentnahme.
Die Industrie trägt einerseits stark zur Wasserverunreinigung bei, andererseits ist sie auf Wasser von höchster Qualität angewiesen. Daher liegt es in ihrem ureigensten Interesse sicherzustellen, dass sie das Wasser effektiv nutzt und existierende Wasserreservoire nicht verschmutzt.
Die Industrie trägt einerseits stark zur Wasserverunreinigung bei, andererseits ist sie auf Wasser von höchster Qualität angewiesen. Daher liegt es in ihrem ureigensten Interesse sicherzustellen, dass sie das Wasser effektiv nutzt und existierende Wasserreservoire nicht verschmutzt.
Umwelttechnologie ist der Schlüssel zum Erfolg
Der Technology Foresight Summit 2007 in Budapest wird ein maßstabsetzender Moment sein – es geht darum, die politischen Strategien und Richtlinien zu definieren und einzusetzten, die zu einer größeren Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Wasserversorgung führen können.
Erhöhtes Problembewusstsein für die gegenwärtige Situation und die entsprechende Anwendung industrieller Technologien in der Zukunft werden ermöglichen:
** die Süßwasserentnahme aus Flüssen, Seen und grundwasserführenden Schichten von Seiten der Industrie zu reduzieren
** die industrielle Wasserproduktivität zu erhöhen, das heißt den Wert der Industrieproduktion relativ zur verbrauchten Wassermenge zu steigern
** Wasserverunreinigung durch die Industrie zu vermeiden
** im Unternehmensbereich wie auf Gemeindeebene das Ziel Null–Abwasser zu unterstützen
** für eine solche Förderung wirksame Mechanismen wie Informationsaustausch, ökonomische Anreize und Richtlinien zu entwickeln
Einer der wichtigsten Bereiche des Gipfeltreffens wird ein Runder Tisch auf ministerieller Ebene sein, der sich mit der Bildung einer regionalen CEE/NIS–Plattform und der Entwicklung politischer Richtlinien für die Kooperation bei strategischen Entscheidungen beschäftigen wird. Das übergeordnete Ziel des politischen Treffens ist es, gemeinsam den Weg in Richtung einer "Null–Abwasser"– Strategie einzuschlagen.
Erhöhtes Problembewusstsein für die gegenwärtige Situation und die entsprechende Anwendung industrieller Technologien in der Zukunft werden ermöglichen:
** die Süßwasserentnahme aus Flüssen, Seen und grundwasserführenden Schichten von Seiten der Industrie zu reduzieren
** die industrielle Wasserproduktivität zu erhöhen, das heißt den Wert der Industrieproduktion relativ zur verbrauchten Wassermenge zu steigern
** Wasserverunreinigung durch die Industrie zu vermeiden
** im Unternehmensbereich wie auf Gemeindeebene das Ziel Null–Abwasser zu unterstützen
** für eine solche Förderung wirksame Mechanismen wie Informationsaustausch, ökonomische Anreize und Richtlinien zu entwickeln
Einer der wichtigsten Bereiche des Gipfeltreffens wird ein Runder Tisch auf ministerieller Ebene sein, der sich mit der Bildung einer regionalen CEE/NIS–Plattform und der Entwicklung politischer Richtlinien für die Kooperation bei strategischen Entscheidungen beschäftigen wird. Das übergeordnete Ziel des politischen Treffens ist es, gemeinsam den Weg in Richtung einer "Null–Abwasser"– Strategie einzuschlagen.
Österreich unterstützt umweltfreundliche Lösungen
Der Markt für Umwelttechnologie ist weltweit einer der spannendsten Wachstumsmärkte. Jährliche Wachstumsraten von fast 8 Prozent zeigen, dass dieser Sektor auch in Österreich boomt.
Österreich nimmt bei der Entwicklung fortschrittlicher neuer Umwelttechnologien eine Vorreiterrolle ein und kann einige praktische Beispiele von effektiver und nachhaltiger Wasserverwendung in der Industrie vorweisen. Viele österreichische Unternehmen sind sich ihrer Schutzfunktion bewusst und setzen wasserfreundliche Technologien ein, um Abwassermengen und die Verwendung von Frischwasser zu reduzieren.
Die Umwelttechnik könnte zu einem der wichtigsten Industriezweige Österreichs werden. Der Umsatz der österreichischen Umwelttechnikunternehmen liegt bei etwa 4,8 Mrd. Euro. In Jobs gerechnet, könnten sich in den nächsten zehn Jahren die Arbeitsplätze in dem Bereich auf 45.000 verdoppeln. (Lt. Studie Roland Berger)
Österreich unterstützt die UNIDO – Initiative zu Technology Foresight, um einen aktiven Beitrag zur Zukunftsgestaltung durch nachhaltige innovative Lösungen zu leisten.
Umfassende Informationen: www.unido.org/foresight/summit/2007
Österreich nimmt bei der Entwicklung fortschrittlicher neuer Umwelttechnologien eine Vorreiterrolle ein und kann einige praktische Beispiele von effektiver und nachhaltiger Wasserverwendung in der Industrie vorweisen. Viele österreichische Unternehmen sind sich ihrer Schutzfunktion bewusst und setzen wasserfreundliche Technologien ein, um Abwassermengen und die Verwendung von Frischwasser zu reduzieren.
Die Umwelttechnik könnte zu einem der wichtigsten Industriezweige Österreichs werden. Der Umsatz der österreichischen Umwelttechnikunternehmen liegt bei etwa 4,8 Mrd. Euro. In Jobs gerechnet, könnten sich in den nächsten zehn Jahren die Arbeitsplätze in dem Bereich auf 45.000 verdoppeln. (Lt. Studie Roland Berger)
Österreich unterstützt die UNIDO – Initiative zu Technology Foresight, um einen aktiven Beitrag zur Zukunftsgestaltung durch nachhaltige innovative Lösungen zu leisten.
Umfassende Informationen: www.unido.org/foresight/summit/2007