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Gegen Desinformation: Österreich unterstützt globale Initiative für verlässliche Klimainformationen

02.01.2026

Österreich hat auf der Weltklimakonferenz COP 30  die internationale Unterstützungserklärung „Initiative for Information Integrity on Climate Change“ unterzeichnet.

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© beasternchen pixabay.com
Wien - Mit dieser Initiative setzen Österreich und weitere Staaten ein deutliches Zeichen für die Förderung verlässlicher, wissenschaftsbasierter Informationen und gegen Desinformation im Umwelt- und Klimabereich. Denn die öffentliche Debatte über den Klimawandel hat sich weltweit deutlich polarisiert: Wissenschaftlich gesicherte Fakten werden zunehmend infrage gestellt. Laut dem European Digital Media Observatory (EDMO) betreffen je nach Zeitraum 5 bis 15 Prozent aller Online-Desinformationen in der EU das Thema Klima. Auch der Global Risk Report 2025 sieht Fehl- und Desinformation als eine der großen aktuellen Bedrohungen an. Das führt zu mehr Misstrauen gegenüber Informationen und Berichterstattung und schwächt die Akzeptanz wissenschaftlicher Fakten zum Klimawandel.

„Desinformation zum Thema Klima nimmt weltweit zu und gefährdet die Unterstützung für dringend notwendige Maßnahmen zur Emissionsreduktion und Klimawandelanpassung. Sie stellt den wissenschaftlichen Konsens zum menschengemachten Klimawandel infrage und ist Teil gezielter politischer und ideologischer Kampagnen. Wirksamer Klima- und Umweltschutz kann nur dann gelingen, wenn für Bevölkerung und Wirtschaft die Notwendigkeit und der Nutzen entsprechender Maßnahmen klar verständlich sind. Dafür sind wissenschaftlich fundierte und leicht zugängliche Informationen notwendig. Angesichts der schnellen globalen Verbreitung von Informationen ist eine verstärkte internationale Zusammenarbeit erforderlich, um Fakten zu kommunizieren und Desinformation entgegenzuwirken“, so Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig.
 

Internationale Anstrengungen und nationale Maßnahmen
 

Das Klima- und Umweltministerium setzt national auf ein Bündel von Maßnahmen: Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Medienkompetenz junger Menschen, insbesondere im Umgang mit Klima- und Umweltinformationen. Darüber hinaus werden transparente Informationsangebote bereitgestellt und Initiativen unterstützt, die vertrauenswürdige Kommunikation zu Klimaschutz und Klimawandelanpassung gezielt umsetzen.

Die Initiative for Information Integrity on Climate Change wurde 2024 von der brasilianischen Regierung, dem UN-Sekretariat und der UNESCO beim G20-Gipfel in Rio de Janeiro erstmals vorgestellt. Sie hat zum Ziel, die Qualität und Verlässlichkeit von Informationen über den Klimawandel zu stärken und Desinformation entgegenzuwirken. Dazu gehören mehr Forschung, bessere Kommunikationsmaßnahmen und eine engere internationale Zusammenarbeit. Ein zentraler Bestandteil ist ein globaler Fonds der UNESCO, der in den nächsten drei Jahren 10 bis 15 Millionen US-Dollar für Forschungsprojekte und Aufklärungskampagnen bereitstellen soll. Zudem sollen bestehende Initiativen gegen Klima-Desinformation unterstützt und das Thema stärker auf die internationale Agenda gehoben werden. Brasilien hat damit erstmals die zunehmende Verbreitung irreführender Informationen zu Klima und Klimaschutz offiziell auf die Action Agenda einer UN-Klimakonferenz gesetzt. Angesichts wachsender Anfeindungen im Bereich Klima gegenüber Journalistinnen und Journalisten sowie Forschenden ist das ein wichtiges Signal für die Unterstützung faktenbasierter Information zum Klimawandel und zur Anpassung an den Klimawandel.

 

Weiterführende Informationen:

 www.unesco.org/en/information-integrity-climate-change

cop30.br/en/action-agenda

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