Gabriel: Innovative Umweltpolitik und nachhaltige Wirtschaftspolitik gehören zusammen
Der deutsche Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ist derzeit in Narobi, um dort am von 6. bis 8. Februar stattfindenen Globalen Umweltministerforum des UN–Umweltprogramms UNEP teilzunehmen, anwesend sind über 100 Umweltminister. Es ist das erste Ministerforum unter der Leitung des neuen Exekutivdirektors Achim Steiner, der im vergangenen Jahr die Nachfolge von Klaus Töpfer angetreten hat. Die Konferenz befasst sich heuer mit der umweltgerechten Gestaltung der Globalisierung und mit der Reform der Vereinten Nationen im Umweltbereich befassen.
Anlässlich der Konferenz erklärte Gabriel, der auch amtierender Präsident des EU–Umweltrates ist: "Wir haben in Deutschland durch Investitionen in hochinnovative Umwelttechnologie Hunderttausende von Arbeitsplätzen geschaffen und dabei Produkte entwickelt, die weltweit zu Exportschlagern geworden sind. Gleichzeitig stehen wir vor der enormen Herausforderung, Lösungen für globale Menschheitsfragen zu finden. Wir müssen dem Klimawandel wirksam begegnen und zugleich eine sichere, zukunftsfeste und für alle Menschen bezahlbare Energieversorgung gewährleisten. Diese Bereiche gehören eng zusammen. Weltweit wächst die Erkenntnis, dass innovative Umweltpolitik und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zwei Seiten derselben Medaille sind. Ich werde mich in Nairobi dafür einsetzen, dass UNEP sich dieser Thematik annimmt.
Die Aufgaben des UN–Umweltprogramms wachsen stetig. Status und Ausstattung der Einrichtung wurden aber über dreißig Jahre unverändert gelassen. Wir brauchen eine UN–Umweltorganisation, die Wissen und Kompetenz bündelt, die für alle Umweltthemen eine führende und koordinierende Rolle in den Vereinten Nationen einnimmt und die globale Umweltpolitik entschlossen vorantreibt. Wir treten dafür ein, das heutige UN–Umweltprogramm zu stärken und zugleich einen Verhandlungsprozess einzuleiten, der auf die Umwandlung zu einer schlagkräftigen UN–Umweltorganisation zielt."
Weiteres Thema beim diesjährigen Verwaltungsrat ist die Zukunft der internationalen Chemikalienpolitik. Es geht im Wesentlichen um Quecksilber, das hochgiftig für Menschen, Ökosysteme und wild lebende Tiere ist und global zunehmend die Umwelt bedroht. Zentrales Ziel der EU ist die Verringerung der Quecksilberbelastung in der Umwelt. Hierzu sind neben den bisherigen freiwilligen Aktivitäten auch international rechtlich verbindliche Maßnahmen erforderlich.
Anlässlich der Konferenz erklärte Gabriel, der auch amtierender Präsident des EU–Umweltrates ist: "Wir haben in Deutschland durch Investitionen in hochinnovative Umwelttechnologie Hunderttausende von Arbeitsplätzen geschaffen und dabei Produkte entwickelt, die weltweit zu Exportschlagern geworden sind. Gleichzeitig stehen wir vor der enormen Herausforderung, Lösungen für globale Menschheitsfragen zu finden. Wir müssen dem Klimawandel wirksam begegnen und zugleich eine sichere, zukunftsfeste und für alle Menschen bezahlbare Energieversorgung gewährleisten. Diese Bereiche gehören eng zusammen. Weltweit wächst die Erkenntnis, dass innovative Umweltpolitik und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zwei Seiten derselben Medaille sind. Ich werde mich in Nairobi dafür einsetzen, dass UNEP sich dieser Thematik annimmt.
Die Aufgaben des UN–Umweltprogramms wachsen stetig. Status und Ausstattung der Einrichtung wurden aber über dreißig Jahre unverändert gelassen. Wir brauchen eine UN–Umweltorganisation, die Wissen und Kompetenz bündelt, die für alle Umweltthemen eine führende und koordinierende Rolle in den Vereinten Nationen einnimmt und die globale Umweltpolitik entschlossen vorantreibt. Wir treten dafür ein, das heutige UN–Umweltprogramm zu stärken und zugleich einen Verhandlungsprozess einzuleiten, der auf die Umwandlung zu einer schlagkräftigen UN–Umweltorganisation zielt."
Weiteres Thema beim diesjährigen Verwaltungsrat ist die Zukunft der internationalen Chemikalienpolitik. Es geht im Wesentlichen um Quecksilber, das hochgiftig für Menschen, Ökosysteme und wild lebende Tiere ist und global zunehmend die Umwelt bedroht. Zentrales Ziel der EU ist die Verringerung der Quecksilberbelastung in der Umwelt. Hierzu sind neben den bisherigen freiwilligen Aktivitäten auch international rechtlich verbindliche Maßnahmen erforderlich.