Fukushima: 15 Jahre nach der Katastrophe
Bonn / Berlin - Anlässlich des 15. Jahrestages des Beginns der Atomkatastrophe in Fukushima (Japan, 11. März 2011) warnt der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) vor der Gefahr weiterer Atomkatastrophen. „Jedes Atomkraftwerk und jede Atomfabrik weltweit kann Ausgangspunkt weitreichender Katastrophen werden“, so der Verband. Aktuell warnt der BBU zudem davor, dass Atomanlagen zum Ziel
von militärischen Aktionen und von Sabotageangriffen werden können.
Bürgerinitiativen und Umweltverbände wie der BBU erinnern rund um den Fukushima-Jahrestag am 11. März (Mittwoch) auch in diesem Jahr mit Aktionen und Veranstaltungen an die Fukushima-Katastrophe und fordern
für die Bundesrepublik einen umfassenden Atomausstieg. „Nach der Stilllegung der Atomkraftwerke in der Bundesrepublik müssen jetzt auch die noch immer laufenden Uranfabriken in Gronau und Lingen gestoppt
werden“, fordert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. Außerdem muss der Neubau von Atomkraftwerken in Frankreich, in den Niederlanden und anderswo verhindert werden."
Am Standort der Uran-Brennelementefabrik in Lingen findet am Fukushima-Jahrestag (11.3.) um 18 Uhr eine Mahnwache am alten Rathaus statt (18 Uhr). In Dannenberg findet um 17.30 Uhr eine Kundgebung auf
dem Marktplatz statt und beim (stillgelegten) Atomkraftwerk Neckarwestheim findet um 19 Uhr eine Kundgebung statt. In Ahaus haben bereits am Samstag (7.3.) rund 500 Personen gegen Atomtransporte und
gegen den Weiterbetrieb der Uranfabriken in Gronau und Lingen demonstriert.
Der BBU setzt sich global für die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke und sonstiger Atomanlagen ein. Betont wird dabei seitens des BBU auch, dass kein weiterer Atommüll produziert werden darf. Schon
für den vorhandenen Atommüll gibt es weit und breit kein sicheres Endlager – weder in der Bundesrepublik Deutschland noch anderswo.
Weiter fordert der BBU, dass die drohenden Atommülltransporte wie z. B. von Jülich nach Ahaus nicht durchgeführt werden dürfen. Am 21. März findet ein dezentraler Aktionstag gegen Castor-Atommülltransporte statt.
Eine Terminübersicht mit Aktionen zum Fukushima-Jahrestag findet man auf der Homepage des BBU unter
www.bbu-online.de/Termine/Termine.htm
von militärischen Aktionen und von Sabotageangriffen werden können.
Bürgerinitiativen und Umweltverbände wie der BBU erinnern rund um den Fukushima-Jahrestag am 11. März (Mittwoch) auch in diesem Jahr mit Aktionen und Veranstaltungen an die Fukushima-Katastrophe und fordern
für die Bundesrepublik einen umfassenden Atomausstieg. „Nach der Stilllegung der Atomkraftwerke in der Bundesrepublik müssen jetzt auch die noch immer laufenden Uranfabriken in Gronau und Lingen gestoppt
werden“, fordert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. Außerdem muss der Neubau von Atomkraftwerken in Frankreich, in den Niederlanden und anderswo verhindert werden."
Am Standort der Uran-Brennelementefabrik in Lingen findet am Fukushima-Jahrestag (11.3.) um 18 Uhr eine Mahnwache am alten Rathaus statt (18 Uhr). In Dannenberg findet um 17.30 Uhr eine Kundgebung auf
dem Marktplatz statt und beim (stillgelegten) Atomkraftwerk Neckarwestheim findet um 19 Uhr eine Kundgebung statt. In Ahaus haben bereits am Samstag (7.3.) rund 500 Personen gegen Atomtransporte und
gegen den Weiterbetrieb der Uranfabriken in Gronau und Lingen demonstriert.
Der BBU setzt sich global für die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke und sonstiger Atomanlagen ein. Betont wird dabei seitens des BBU auch, dass kein weiterer Atommüll produziert werden darf. Schon
für den vorhandenen Atommüll gibt es weit und breit kein sicheres Endlager – weder in der Bundesrepublik Deutschland noch anderswo.
Weiter fordert der BBU, dass die drohenden Atommülltransporte wie z. B. von Jülich nach Ahaus nicht durchgeführt werden dürfen. Am 21. März findet ein dezentraler Aktionstag gegen Castor-Atommülltransporte statt.
Eine Terminübersicht mit Aktionen zum Fukushima-Jahrestag findet man auf der Homepage des BBU unter
www.bbu-online.de/Termine/Termine.htm
Verwandte Artikel
- Dukovany-AKW soll bis zu 80 Jahre laufen
- SMRs – Ein alter Hut in Bayern?
- Finnland bereitet neues Atomgesetz vor: Schnellere Verfahren und neue Reaktortechnologien im Fokus
- Vorarlberg: Klares Zeichen gegen neue Atomkraftprojekte in der Schweiz
- Ukraine plant bis 2030 Reparatur des Tschernobyl-Sarkophags
- ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA